50 Sara & Marah im Gespräch über das Leben
Shownotes
Wie schön ist es: wieder einmal eine Zweierfolge. Sara und Marah nehmen sich viel Zeit für die grossen Fragen im Kleinen.
Was ist eigentlich selbstverständlich? Und wie oft übersehen wir das kleine Glück im Alltag? Sie sprechen darüber, was passiert, wenn Räume für einen verschlossen bleiben und darüber, wie wichtig Empathie ist. Für andere, aber auch für sich selbst. Es geht um Menschen, die wir oft nicht sehen: in Pflegeinstitutionen, hinter verschlossenen Türen. Und um die Erinnerung daran, dass wir nie wirklich wissen, was andere tragen.
Im Zentrum steht das Fühlen: Gefühle zulassen, benennen, aushalten – ohne sofort eine Lösung finden zu müssen. Vertrauen, Angst, Mut und die Erkenntnis, dass wir schon so oft Angst hatten und sie trotzdem überwinden konnten.
Eine ruhige, ehrliche Folge über das Menschsein, über Verbundenheit und darüber, warum es manchmal reicht, einfach nur zu fühlen.
📗 Frederick die Maus von Leo Lionni 📗 Trotz von Ronja von Rönne
🛍️ 33 Gesprächskarten aus dem Podcast «Sara & Marah im Gespräch mit…»
Jetzt bist du dran! Schreibe uns deine Gedanken und Inputs. Und übrigens: Sharing is caring! Mehr Infos: frauenzentrale-zh.ch.
Transkript anzeigen
00:00:00: Und dort genau das, was du eben sagst, mal innehalten dürfen und sagen, okay ich bin gerade überfordert.
00:00:06: Ich bin gerade traurig, ich bin grad hässig!
00:00:08: Ich bin grad verzweifelt, dass dieser Mensch hat mich so sterben müssen wie es macht mir mega traurige.
00:00:13: Oder ich halte es gerade nicht aus, dass mein Kind nicht wie die anderen kann draus rutsch sparen durch ab bis es tut mir uwe.
00:00:20: Und sonst für mich ein Schlüssel, mich zu heben in dem... ...ich bin gerade uttraurig!
00:00:26: Dann habe ich auch wieder eine Tempatie und in die Verbindung.
00:00:30: Aber ich muss auch mit mir in der
00:00:31: Verbindung.".
00:00:34: Sarah
00:00:34: & Mara
00:00:35: im Gespräch mit ...
00:00:39: Wir wollen Vorurteile abbauen...
00:00:44: ...und Verbindungen arbeiten!
00:00:45: Wir
00:00:45: wollen mit unseren Gästen über ihre Lebenswelten reden,
00:00:48: ihre Perspektiven und Erfahrungen und ihre Sünden.
00:00:52: Und wir wollen wissen, was sie verdammt gut kennt.
00:00:57: Hallo, Mara.
00:00:59: Es ist so, es kann sein, dass wir auch du werden.
00:01:03: Du wirst dich vielleicht in dieser Folge abziehen.
00:01:06: Wir haben jetzt gerade entschieden, das Fenster zu machen und es wurde plötzlich Sommer.
00:01:13: Ja
00:01:13: ich liebe ja Sommer aber ich bin auch immer ein wenig... Was
00:01:18: ist das heiss?
00:01:19: Du bist so eine, die eigentlich in den ganzen Winter ... Nein, dieser Winter.
00:01:24: Winter ist ein Horror für mich.
00:01:26: Das finde ich
00:01:26: ganz schlimm.
00:01:27: In diesem ist man also wahnsinnig individuell.
00:01:29: Wenn man zum Beispiel schreibt, dass ich gerne einen Sommer habe, dann ist es wirklich sehr einzigartig.
00:01:35: Genauso wie ich reise gerne.
00:01:38: Ja, ich kenne allerdings Leute, die weder den Sommer noch gerne reisen.
00:01:42: Die sind aber einzigartig!
00:01:45: Wir gehören zu der breiten Massen, kann
00:01:47: man sagen?
00:01:49: Und ich bin einfach jemanden, der gern Sachen kommentiert.
00:01:52: Also Menschen, die mit mir in die Ferien gehen, haben mir das immer ein bisschen einen Spiegel vorgehalten, dass ich etwas sage wie ihre Nonna... Wo alles kommentiert.
00:02:01: Jetzt schauen wir das schöne Blümli, der dafür verspricht und diese Sonne heute.
00:02:06: meine Beine schwitzen um meinen kleinen Zeichen.
00:02:11: Ich bin das in einer völlig optimierten, fast peinlichen Form im Fall in den Ferien etwa hunderttausendmal ... Ist das schön?
00:02:23: Ich weiss aber!
00:02:25: Du hast es gewerkt,
00:02:25: gell?!
00:02:26: Oder wenn wir so in Valencia waren kommt einfach die ganze Zeit zu sagen, ist das nicht schön?
00:02:32: Haben wir es nicht
00:02:34: schön?!
00:02:34: Und ich kann verstehen, wenn ich allen auf den Wecken gehe.
00:02:38: Aber ich habe nichts anderes!
00:02:39: Hey
00:02:39: aber ich kann eben auch verstehen wieso du das sagst.
00:02:42: Weil wenn du ja dann... und so geht's mir ja auch oder?
00:02:45: Es ist einfach nicht selbstverständlich dass es so schön ist.
00:02:48: Und da könnte man das wiegen also von einem Plakat schreiben und die Ganze unter dem Plakat stehen und jubeln.
00:02:57: Ja, und ich werde sehr hässig, wenn Leute das nicht so machen.
00:03:01: Ich vertreibe wirklich nicht mit Menschen in den Ferien zu sein, die dann irgendetwas zu motzen haben.
00:03:08: Ja,
00:03:08: ich bin auch wirklich so, hey, chill es, genieße es!
00:03:11: Den Moment du weisst... Du weisst nicht ob er zurückkommt, du weiss nicht ob du je wieder die Ferien kannst.
00:03:18: Genieße sie und egal ob du eine Sonnenallergie hast oder eine Qualität verbrennt.
00:03:26: Es ist ein
00:03:27: kleines Problem vielleicht von pflegenden Angehörigen der Menschen, die ... Übrigens, wenn ich uns dazu lasse.
00:03:36: Das ist eine sogenannte Zweiergespräche, die wir wieder führen haben.
00:03:40: Was
00:03:41: für eine wichtige Info, wenn jetzt alle auf die Gäste sind?
00:03:43: Ja,
00:03:43: es tut mir leid, dass sie noch mehr.
00:03:45: Sorry, gell!
00:03:48: Nein, das kommt niemand mehr.
00:03:50: Wir haben darüber geredet, was uns hilft in Krisen und was uns unterstützt.
00:03:56: Der positive Nebeneneffekt von Krisen ist, dass nichts mehr selbstverständlich ist.
00:04:02: Ich sage an mich, ich habe dank der Schicksalsschläge im Leben ... Ja, danke dürfen begleiten von meinem Sohn, aber auch irgendwie ... Der Todesfell, wie gelernt.
00:04:15: Ein Mega-Privileg ist, wenn man leben kann und gesund sein kann.
00:04:21: Wenn wir in die Ferien gehen dürfen, einfach spontan irgendwo im Kaffee.
00:04:26: Ich hake es all das, was für alle selbstverständlich ist.
00:04:29: Es ist halt für Mara und mich überhaupt nicht selbstverständlicher oder.
00:04:34: ich sage mal, wenn nichts mehr selbstverständliche ist wird kliessens Glück ganz gross.
00:04:40: Und das hat vielleicht den unangenehmen Effekt, dass wenn die Leute völlig berechtigt aus ihren Privilegien ausermotzen, dass Mara und ich etwas hässig werden.
00:04:54: Ja, das ist vielleicht ein
00:04:55: konsequentes, wenn man mit uns
00:04:58: Zeit verbringt!
00:05:00: Nein natürlich hat man ja auch impative Sachen logisch ... Ich glaube es hat sehr viel damit zu tun... Erfahrene hast du in der pflagenden Älterenschaft oder auch sonst, dass es einfach nicht selbstverständlich ist.
00:05:14: Ich glaube, es ging ja vielen so, als wir in die Corona-Pandemie waren.
00:05:18: Sind Sachen passiert, wo man sich nicht vorstellen konnte, dass das passiert?
00:05:21: Man hat sich immer sicher gefühlt und denkt mir ... In diesem Land werden wir nie Einschränkungen haben.
00:05:27: Wir bleiben gesund und plötzlich ... Das hat einen Zustand, den man noch nie so gesehen hat.
00:05:33: Alle leben zu und ist isoliert und weiss nicht, ob wir mit den Kindern fressen.
00:05:37: Und so weiter.
00:05:38: ist vielleicht ein Risiko oder jemand im näheren Umfeld erkrankt.
00:05:42: Ich habe jetzt erst mal etwas gespürt, dass es andere Menschen, die noch nie erfahren haben, auch merken.
00:05:49: Nicht in dem Sinn von anwesend wissen wir, wie sie sind, sondern ich konnte mehr Gespräche über das führen und habe das Gefühl, man versteht jetzt auch mehr ... Was es kann bedeuten, wenn man isoliert ist.
00:06:03: Oder was es bedeutet, wenn einem nicht mehr alles offensteht und nicht alles zugänglich ist?
00:06:12: Wenn Räume verschlossen bleiben müssen ... Das ist eine Realität von dir und mir oder von unseren Kindern.
00:06:19: Unsere Kinder sind noch nicht auf den Rollstuhl angewiesen, aber gleich bleibt ihnen viel verwährt.
00:06:27: Unsere Rolle als Mütterin ist eigentlich ein bisschen unklar.
00:06:32: Wir haben ja dann ohne die Kinder wieder andere zugegangen und mit ihnen erleben wir das, aber es brägt definitiv mein ganzes Leben.
00:06:44: Und wenn dann irgendwie der Moment ist, wo wirklich das Merken von dem Privileg und dieser Nicht-Selbstverständlichkeit
00:06:54: ...
00:06:57: Ja, ich will es dann einfach wie voll ausschöpfen können.
00:07:00: Und was ich spannend finde mit dem oder was mir auch persönlich wahnsinnig wichtig ist, wenn ich merke ... Es macht mich vielleicht heiss und nervt mich.
00:07:09: Ich möchte nicht in einer Form von Verbitterung kommen, diesbezüglich.
00:07:14: Oder auch... Ich möchte wirklich, dass meine Freunde, die mit mir sind, sich dann auch aufregen dürfen über ihre Sonnenallergie.
00:07:23: Was für mich den Unterschied macht und das finde ich spannend ... Weil ich kann mich ja auch über Probleme aufregeben, wo keine Probleme sind.
00:07:30: Das kann ich gut.
00:07:32: Es ist das Bewusstsein drüber.
00:07:34: Und es geht um die Bewusstseine von Erlebnisräumen.
00:07:42: nicht für alle Menschen, die gleiche sind.
00:07:45: Und dass gewisse Räume verschlossen sind oder wenn man ein Erlebnis hat, dass wir dann eben eine Art ... Oder wie wenn du ein Haus hast weitere Zimmer dazukommen und diese Zimmer auch immer mitdreifest.
00:08:00: Ich habe manchmal so das Bild, dass ich wie ein grosses Haus bin mit ganz vielen Zimmer.
00:08:06: durch die Schicksalsschläge, wo ich ein Bewusstsein mir eröffnet worden ist.
00:08:13: Ich denke manchmal auch, durch das Erleben mit Cemim Sohn sehe ich in ganz viele andere Räume hinein.
00:08:23: und wenn ich bei Ihnen in der Institution besuche, dann sehe ich nicht nur Sie als Erlebnis, sondern vielleicht auch von einer Meepenwohner oder einer Meappenwarner seiner Wohngruppe.
00:08:35: Oder vielleicht von diesen Ihren Angehörigen.
00:08:37: Und wenn ich auf ein Mensch treffe ... die Räume wie nicht hat in seinem Haus, aber es bewusst hat.
00:08:47: Dann kann ich total redig ungerne auch über Probleme, wo dann vielleicht der Mensch mir sagt, hey Sarah, im Vergleich mit dem was du gerade erzählst ist das ja ... Dann sage ich, nein.
00:08:59: Ich habe auf.
00:09:00: Man hat immer das Erleben, was man gerade drin ist und dieses Problem ... Sonst könnten wir Ihnen alle sagen in der Schweiz haben wir kein Problem.
00:09:07: Wir sind super privilegiert.
00:09:08: Wir wohnen in den Schweiz.
00:09:10: Wie bei diesem Thema muss man dann auch schauen, weisst du nicht, dass es gleich darf sein?
00:09:18: Ich arbeite ja immer ... Mein Beruf ist die Leute zu mir mit einem Problem.
00:09:24: Janke, ich glaube, das ist schon ... Auch in meiner Arbeit etwas, was mir wichtig ist.
00:09:29: Dass man Differenzen und Privilegien und Diskriminierung benennen kann.
00:09:34: Aber es ist am Schluss auch nicht ein Wettbewerb.
00:09:36: Wer hat jetzt ... Du kannst das ja auch nicht hundert Prozent abmessen?
00:09:43: Ich habe mal ein Interview gemacht mit Franziska Schutzbach, der ja auch im Podcast war.
00:09:48: Lassen Sie die Folge!
00:09:50: Ich glaube, es lohnt sich an ganz viele positive Rückmeldungen.
00:09:54: Das bekam ich, was sie gesagt hat.
00:09:57: Sie sagte es einmal, dass das auch sehr schwierig ist und viele Privilegien zu klaren Vor- und Nachdeimungen haben.
00:10:11: Aber es gibt ja auch Feinheiten.
00:10:13: Man weiss nicht, ob Zisman vielleicht die zuchtkranke Eltern hatte ... Oder was ist jetzt schlimmer?
00:10:24: Sexismus zu erfahren als Frau oder die Suchterkrankung der Eltern, als Mann zu erleben.
00:10:31: Und am Schluss geht es ja eigentlich viel mehr darum, dass man Empathie hat füreinander und sich gegenseitig einsetzt.
00:10:38: Dass man schaut, dass es allen möglichst gut geht und alle möglichst viele Zugänge haben.
00:10:46: Ich finde das, was du sagst ... Das ist natürlich eine Erfahrung, die dann wie viele in unserer Gesellschaft auch verwehrt bleibt.
00:10:56: Wir sind ja so separiert.
00:10:58: Wir haben einen Durchgangszentrum von geflüchteten Menschen.
00:11:03: Da sehen wir nie rein.
00:11:05: Institutionen mit Menschen mit Behinderung sehen andere nicht rein.
00:11:11: Palliativ-Stationen usw.. Eigentlich würde ich mir manchmal wünschen, dass man mehr voll dem mitbekommt.
00:11:21: Ja, extrem bedanke ich
00:11:23: dir eine Verbindung
00:11:24: von den Räumen.
00:11:29: Das sagen ja viele, die z.B.. Ich weiss nicht im GIMI so einen sozialen Einsatz gemacht haben, wo sie in einem alten Heim geschaffen haben oder so, das sind mega... eine Kulfe hat, dass sie gesehen haben wie das ist und dass sie das nachher prägt fürs ganze Leben.
00:11:50: Ich finde eigentlich es für die anderen gut zu tun.
00:11:52: Also ich meine nicht, dass wir uns wissen müssen, was alles zu ermuten.
00:11:56: Es ist auch gut wenn man gewisse Sachen nicht erfahrt.
00:11:58: Aber einfach so ... Mehr?
00:12:01: Was ist eigentlich hinter den Verschlossenen
00:12:05: Türen aus?
00:12:06: Ich habe immer nur diese Balken gesehen.
00:12:09: Man sieht nicht, was im Haus ist und ich finde es mega wichtig, was du sagst mit eben nicht dem vergleichen und auch nicht... Mir ist das wirklich immer wieder ein Anliegen, auch wenn du selber Schicksale drehst, wo vielleicht der Schwert ist, verliert eine Tempatie Und v.a.
00:12:27: bist ihr immer bewusst, dass du nicht weisst, was dieser Mann den Menschen treibt?
00:12:33: Ja und es entschuldigt ja auch nicht alles!
00:12:36: Also ich meine, in letzter Zeit habe ich sehr heftige Tage mit E-Fahrabklärungen und wirklich mega viele Diskussionen in allen Bereichen, die meine Kinder unterwegs sind.
00:12:50: Natürlich bin ich dann auch mal hässig und fahrig in jemanden an aber es entsschuldigt auch nicht... Wenn ich jetzt eben in dem Frust und alle anderen einfach ... würde ich wegen dem mir irgendwie angehen.
00:13:02: Weisst du, was ich meine?
00:13:03: Also ich muss ja dann gleich irgendwie sagen auch ich muss irgendwo die Empathie aufbringen mal an für die Probleme der Anderen aber auch ich will natürlich auch liebevoll mit den andernen Menschen noch umgehen können.
00:13:15: Was hilft dir, diese Empathien zu behalten?
00:13:19: also was hilft gegen Verbitterung gerade wenn man schwer ist Schicksal treibt?
00:13:25: Hey Was hilft?
00:13:29: Vielleicht ist das, was wir auch öfters darüber reden ... Ich weiss nicht, woher es genau kommt.
00:13:37: Aber es ist ein Grundoptimismus in mir.
00:13:44: Hoffnungslosigkeit ist etwas, das ich bisher nicht ausgeschlüsse und als Gefühl nicht oft gespürt habe.
00:13:52: Es ist irgendwie so ... Wenn so Krisen kommen, wenn so Frustsituationen kommen ... Ich kann es in den Vogelperspektiven betrachten und sagen, okay das passiert.
00:14:04: Und jetzt geht's mir mega heavy schlecht!
00:14:09: Jetzt muss ich mich schnell holen können aber ich denke parallel darüber, was ich da drin für Möglichkeiten habe.
00:14:18: Es hat schon fest mit meiner Prägung zu tun oder?
00:14:26: Meine Kindheit war zum Teil nicht nur rosig.
00:14:29: Ich war auch wütend auf meine Eltern und von vielen Wechseln, viel Zügeln.
00:14:36: Heute habe ich mega Resilienz mitbekommen.
00:14:40: Meine Mutter ist jemanden, der immer Lösungen gefunden hat.
00:14:43: Auch wenn ... Damals habe ich eine Gimmiprüfung nicht geschafft.
00:14:49: Das ist natürlich in meinen Augen heute mein Problem, oder?
00:14:52: Aber dann hat sie einfach ... easy!
00:14:54: Jetzt hast du die Gimmeprüfungen nicht geschafft, jetzt schauen wir mal.
00:14:58: Es ist immer so... Oder irgendwie mehr vertragisch gekündigt worden.
00:15:02: Wir mussten zügeln und dann schaut man halt.
00:15:05: Und es gibt immer Lösungen.
00:15:07: Jetzt haben wir wenig Geld.
00:15:08: Jetzt schauen wir, was wir machen mit weniger Geld.
00:15:13: Ich glaube, Sie haben das sehr fest in mir angelegt.
00:15:15: Das ist etwas, das uns verbindet.
00:15:17: Ich habe eine Mutter, die wahnsinnig kreativ in Lösungsfindern war, aber auch andere Menschen, die mich grosszogen haben.
00:15:25: Und ich glaube, was mir am meisten hilft ... Ich habe Menschen per se wahnsinnige Gärne.
00:15:36: Darum habe ich meinen Beruf auch so gerne.
00:15:38: Darum mache ich mich jeden Tag mit den Menschen auseinanderzusetzen und mit dem Menschen reden, dass sie zu mir kommen dürfen und sagen, wo es gerade drin steckt.
00:15:47: Und ich habe wirklich die Vorahnahme von im Grunde gut.
00:15:54: Manche handeln eigentlich in positiven Absichten.
00:15:56: Manchmal gehts total lecker.
00:15:59: Aber ... Es gibt wie in vielen Menschen eigentlich ein Bemühen.
00:16:04: Und das hilft mir auch, ich habe diese Woche erlebt, dass ich beschimpft worden bin und mein Sohn versuchte über das Telefon zu beruhigen.
00:16:13: Ich war im Zug beschimpfet worden.
00:16:16: Da war es total daneben.
00:16:17: Ich sagte an dieser Frau ... Mein Sohn hat eine Behinderung am Telefon.
00:16:23: Sie beschimpfte mich weiter.
00:16:25: Ich wechselte einen Subteil.
00:16:27: Ich merke, dass es mich verletzt und ich heisse.
00:16:30: Aber es kommt bei mir nachher schon auch ... Okay gut, das muss ein Mensch sein.
00:16:36: Aus irgendeinem Grund sehe ich es ja nicht oder sehe nicht in dieses Haus.
00:16:40: Irgendwo ganz viel Verbitterung frischt.
00:16:44: und vielleicht weiss er nicht, was es tragen hat.
00:16:45: Vielleicht auch nicht?
00:16:46: Das kann sein!
00:16:47: Aber ich glaube so diesen Ansatz immer wieder in das Gute oder die Richtig von der Aufmerksamkeit ist ja ähnlich wie du's hast mit den Lösungen zu finden.
00:16:58: Eigentlich kann man das Bild gerade ein bisschen.
00:17:00: das Bürze da hinten ... Weisst du, dass ich mich an meinem Bürzen nimm?
00:17:04: Und dann ... Bürzi ist ein lustiges Wort, gell?
00:17:07: Das Ballettbüritze.
00:17:09: Ja
00:17:09: ja, das habe ich nie gehabt.
00:17:10: Frau Gönzi hat immer geschimpft von Metzentin, dass Zürich mit mir wegen einem Bürzi nicht hatte.
00:17:17: Aber so mich näher am Bürzi und eigentlich wieder die Richtung der Aufmerksamkeit auf dieses Lenken, wo eben eine Lösung sein könnte.
00:17:25: oder vielleicht versucht sie mich einordnen.
00:17:31: Ich finde sogar, wenn du Schicksalsschläge erlebst, dass ich dich selbst nie zu wichtig nehme.
00:17:37: Ja, megafest das glaube ich wirklich auch.
00:17:39: Das hilft so fest, wenn man sich selber... Erstmal haben wir immer gesagt was weiss denn ich?
00:17:45: Also ich weisse es nicht!
00:17:47: Was haben andere?
00:17:48: Weisst du also die Haltung?
00:17:49: nur ich habe ganz schwer zu tragen und nur ich bin irgendwie arme oder so ... Also logisch hat man so einen Moment, wo man denkt, ich kann es jetzt mal an mir vorbeifügen.
00:18:01: Ist okay oder?
00:18:02: Und ich sage ja immer, das ist so herzig, mein Freund hat das tatsächlich versucht zu machen am Todesdag meiner Gott.
00:18:08: Ich sage lang, ich möchte den Liesten von richtigen Arschlöcher, die früher haben müssen sterben.
00:18:12: und ich meine damit, wenn wir jetzt jemanden zulassen und das möchte ich anfertigen Diktatoren.
00:18:19: Also ganz schlimme Menschen, die ganz schlimmes Zeug machen ... Ich habe das Gefühl, es würde mich etwas beruhigen.
00:18:24: Diese Seite habe ich ja schon auch.
00:18:26: Ein
00:18:26: bisschen morbide sein.
00:18:28: Es würde
00:18:28: mich ein wenig beruhigern oder sagen, dass sie nicht
00:18:30: nur die Guten sterben müssen
00:18:32: zu früh.
00:18:33: Weil
00:18:34: ich am Ende der völlig subjektiven Eindrücke sterbe immer die guten zu frühem.
00:18:38: Das ist noch spannend!
00:18:40: Es ist weniger morbid meine innere Gleichung.
00:18:43: Die geht nämlich so, dass ich sage, es kommt im Fall alles zurück.
00:18:47: Das stimmt ja nicht
00:18:49: ganz.
00:18:49: Es stimmt natürlich nicht, aber ich kann es manchmal einfach etwas loslassen.
00:18:53: Weisst du, wie ich meine?
00:18:53: Andere bettet zu Gott und sagen so ... Ja, Gott wirds richten!
00:18:57: Und ich sage einfach ... Ich glaube auch Karma oder so.
00:19:01: Dann kann ich mich davon instanzieren.
00:19:03: Kann
00:19:03: man, Freundin, was immer gesagt hat, im nächsten Leben wird das ein Sohn einen Wurm, der sich nicht bewegen kann.
00:19:08: Das ist ja ein Luststück
00:19:09: von einem Gernwürm.
00:19:12: Hast du
00:19:12: gewusst?
00:19:12: Ein Engerling
00:19:14: Okay, aber die werden ja nachher schön.
00:19:16: Einfach wenn es Angelin sind, sie sind grusig und sie sind in meinem Garten und sie fressen
00:19:21: einfach nur ... Wir sind etwas
00:19:25: abgedrückt.
00:19:26: Aber wir waren eigentlich bei der Hoffnung?
00:19:31: Ja, und auch wie es klingt ... Ich glaube, wir sind im Moment aufgefordert mit allem, was passiert.
00:19:38: Ich schaue zurück auf die letzten Monate und denke, wir brauchen Empathie, Menschlichkeit und Hoffnung.
00:19:46: Absolut!
00:19:47: Und ich glaube, in diesem Inneren braucht man für all das eine Art von einer Sprache.
00:19:53: Manchmal habe ich das Gefühl, mich zu verstummern.
00:19:55: Weil es so viel heftig ist, dass wir nicht einmal mehr Sprache dafür haben.
00:20:01: Wir sind auch noch in Synchro vorher.
00:20:03: Weisst du was du gesagt hast?
00:20:04: In die Situation z.B.
00:20:05: im Zug ... Wenn ich merke, mir geht's gerade nicht gut oder es nervt mich sehr fest um mich herum, alles nur zu sitzen an dem Sandkasten, wo ... in meinen Augen kleine Probleme haben, die für sie gross sind.
00:20:23: Aber wenn ich eine Sprache entwickeln kann für das, was es genau mit mir macht, hilft mir das megafest.
00:20:30: Oder weisst du wieso auch sagen können
00:20:32: ... Hey!
00:20:33: Es überfordert mich.
00:20:35: Letztes Mal hat man eine nahe Person einfach sehr simpel gesagt, im Moment überfordern sich alles megafeste, was da passiert auf dieser Welt.
00:20:48: Man fühlt sich dann so sinnlos in einer kleinen Tätigkeit, wenn man jetzt irgendwie im Berufsfeld ... Man kann ja nicht die Welt total verändern.
00:20:59: Ich fand das mega gut, dass man einfach so wie ich sagen kann was eigentlich oder auch sagen, ich bin jetzt vielleicht mich frustriert oder auch dieser Person sagen kann oder nur schon Sprache haben und sagen, hey, ich habe mit meinem Kind eine Behinderung am Telefon.
00:21:17: Oder wenn du gar nichts sagen würdest.
00:21:19: Dann
00:21:19: wäre es noch schlimmer
00:21:20: geworden, oder?
00:21:21: Und was du dort ansprichst gehört und ich glaube, das brauche ich.
00:21:24: Ich habe jetzt auch schon versucht, den Arzt zu sprechen, dass ich dich gefragt habe, welche Temperaturen helfen.
00:21:30: Wenn ich sage, ich möchte nicht verbittert sein.
00:21:33: Ich möchte wirklich immer mir diese Empathie behalten ist ein Thema Selbstregulationen.
00:21:38: Und dort genau das, was du eben sagst, mal innehalten darfst und sagen, okay, ich bin gerade überfordert Ich bin gerade hässig, ich bin gerade verzweifelt, dass dieser Mensch hat mich so sterben müssen.
00:21:49: Es macht mir mega traurig!
00:21:52: Oder ich halte es nicht aus, dass mein Kind nicht wie die anderen kann draus rutschbar durch ab, weil es tut mir uwe und noch nicht gerade in die Lösung.
00:22:01: Sondern einfach mal ... das dürfen als Sprache gegenaus, aber auch, das finde ich fast noch wichtig, gegen ihnen.
00:22:09: Denn dort fängt es an, dass wir uns häufig selbst das absprechen.
00:22:16: Und dann kommt oft eine Aggressivität raus von ... Das ist doch kein Problem, was du hast oder so.
00:22:24: Aber wenn ich bei mir bleibe und mich in diesem Heben ... Das merke ich für mich ein Schlüssel, mich zu heben in dem ... Ich bin gerade utter.
00:22:34: Dann kann ich auch wieder in die Empathie.
00:22:37: und in die Verbindung.
00:22:38: Aber ich muss auch mit mir in der Verbindung
00:22:41: sein.
00:22:41: Du fragst mich, ob du das mit dem Zerstimmungshaushalt hast oder ob es mit mir passiert, dass es zu viel ist?
00:22:50: Dass es zu heftig ist, dass jetzt der Körper eine Reaktion zeigt?
00:22:57: Das ist etwas, was ich so merke bei den Freundschaften mit dir.
00:23:01: Wir haben sehr ähnliche Erlebnisse ... Räume.
00:23:05: Und du bist auch ein Mensch, der diese Räum haben kann.
00:23:09: Aber ich finde eben das Heben ist so ein Schlüssel, dass man wenn es jetzt irgendetwas ist, irgendeine Krise oder einfach allein die Weltlage überfordert.
00:23:19: Es passiert wieder etwas.
00:23:20: Man hat es ganz stark gemerkt, wo zum Beispiel das mit Golin Fernandes kam und die Erschütterung spürt.
00:23:28: Und dann darf er einfach mal innen halten und sagen, oh, das ist gerade ausschlimm Und dann nicht relativieren müssen.
00:23:38: Nicht gerade in eine Lösung, nicht gerade in ein Handling.
00:23:42: Das ist schwierig aber ich glaube es ist ein mega Schlüssel dass man mit all dem umgehen könnte.
00:23:49: und das ist etwas was ich merke.
00:23:50: wenn ich dir etwas erzählen kannst du das?
00:23:53: Oder ist es mega traurig?
00:23:56: oder ja das ist einfach scheisse?
00:23:59: Ich glaube
00:24:00: bei mir ist es wie so ein Mantra.
00:24:02: ich glaube sie ist wie zusammenhängend eben.
00:24:05: Es ist sehr traurig und wir finden einen Weg.
00:24:09: Aber es muss noch nicht
00:24:11: gerade drüber gereden werden?
00:24:12: Nein, darüber müssen wir noch nicht wissen!
00:24:14: Es war jetzt auch mit meinem Sohn ein Thema und so eine Wege in den Berufsfindung zum Beispiel.
00:24:20: Und irgendwie ist das ein Salz, das sich so etabliert hat... Es gibt immer eine Lösung.
00:24:25: Man findet immer eine Lösung, man weiss jetzt vielleicht noch nicht.
00:24:29: Aber ich glaube das ist das was mir gekauft gibt dann die Hoffnung auch nicht zu verleuchern.
00:24:34: Aber es braucht wie den Zwischenschreifenformen darüber reden?
00:24:37: Absolut!
00:24:38: dass es einfach auch mal die Dörfe
00:24:40: sein darf
00:24:41: und berechtigt ist, dass man diese Gefühle hat.
00:24:44: Und dass man sie verbalisieren darf.
00:24:46: Ich finde das unwichtig, weil ich glaube, wenn wir wie eine Zabotsfrau – weisst du so einen Gefühlsmann hätte ich dann gerne!
00:24:53: Hätte die in den Kindergarten schon kommt oder?
00:24:55: Und einfach darüber reden würde,
00:24:57: dass
00:24:58: es diese Gefühl gibt und die sind ...
00:25:00: Es ist ja jetzt im Leerplan ein Thema oder eine Kompetenzgefühl.
00:25:06: Fühl benennen.
00:25:07: Ich weiss das noch, wo ich in der Buchhandlung
00:25:08: ... Aber nicht übernähen, sondern heben.
00:25:11: Natürlich!
00:25:11: Aber ich finde, es ist ein Unterschied.
00:25:13: Zu mir hat er so in dieser Art noch nicht gelehrt und es ist neu.
00:25:18: Auf dieses Gestoßen bin ich eigentlich, als ich in einer pädagogischen Buchhandel geschafft habe, dass jetzt mega viele Bücher kommen.
00:25:24: Also natürlich ist es dann auch nicht eine Kernkompetenz oder?
00:25:28: Obwohl's das eigentlich wäre.
00:25:30: Und ich meine, es gibt ja auch die Glücksschule.
00:25:33: Es hat mega viel hättet... Also gibt das ja auch Glück ins Leben?
00:25:38: Wenn du eben einerseits das Gefühl benennen kannst und sie auch haben können und sie vor allem auch haben
00:25:44: dürfen.
00:25:45: Das meine ich.
00:25:46: Wie dann kannst du, wenn's kommt, kannst du es wie regulieren in dem man es einfach mal sein darf.
00:25:51: Absolut!
00:25:52: Dann finde ich spannend oder mit der Lösung.
00:25:55: Wie geht sich denn wieder darum...?
00:25:57: Du sagst, es gibt immer irgendeinen Weg.
00:26:01: Und das langt ja manchmal schon ... Ich hatte manchmal so einen guten Therapeuten.
00:26:09: Der hat mich aber auch schon länger gekannt.
00:26:11: Und der ist ... Ich sage an mich, wir sind Mann abhanden gekommen.
00:26:16: Mein Ex-Mann ründete noch einmal eine Familie.
00:26:18: Das klasse Klische fahre ich mir wieder.
00:26:22: Dann ist einfach mal
00:26:23: ...
00:26:24: Du denkst, du schaffst es nicht mehr.
00:26:26: Es ist einfach zu viel.
00:26:27: Dann bin ich bei dem gekocht und Brüllen sagten, ich schaffe das nicht.
00:26:31: Und dann hat er gesagt, dass es sich so anfühlt als Satir.
00:26:35: Er hatte
00:26:36: das Gefühl,
00:26:38: aber ... Ich kenne sie schon lange, sie arbeiten das.
00:26:41: Dann habe ich gesagt, nein!
00:26:42: Ich schaffe es nicht!
00:26:44: Nein!
00:26:45: Und finanziell hatte ich Angst und dies.
00:26:47: Er war immer wieder so, ja, es fühlte sich hier.
00:26:50: Ich verstehe, dass sie Angst haben dass das alles gerade ist.
00:26:55: Aber ich weiss, sie werden wegfinden.
00:27:01: Fast fünf Jahre, vierundhalb Jahre später war es ein Trag.
00:27:05: Aber als Gegenüberhaar ... Das machst du auch oder ich mache es bei dir?
00:27:10: Es gibt einen Weg!
00:27:13: Das hilft mega.
00:27:16: Wir kommen jetzt zu den Gesprächen, die wir geführt haben hier im Podcast.
00:27:20: Mega!
00:27:20: Was sie sehr oft ging und mich gefragt hat unsere Gästein.
00:27:25: Wie hast du den Mut gefasst, diese Entscheidung zu fällen?
00:27:29: Oder wie konntest du das aus dieser Beziehung herauskommen können oder mit der Geschichte an die Öffentlichkeit
00:27:37: usw.?
00:27:39: oder dich in deinem Aktivismus gegen Aussen positionieren, obwohl das eigentlich gefährlich ist und so weiter.
00:27:47: Und ich glaube es hat sehr viel mit dem zu tun.
00:27:50: Dass man dann auch das Gefühl ... Wir haben ja alle Angst!
00:27:55: Also wir haben wirklich alle Angst und es ist ein menschliches Gefühl.
00:28:00: Es
00:28:00: ist auch ein wichtiges Stellermann von mir, dass du keine Angst hast?
00:28:03: Ja
00:28:03: natürlich!
00:28:04: Da würde Marc zum Fenster ausgehen.
00:28:07: Wir wären gar nicht mehr am Leben!
00:28:08: Dann musst du dir das mal überlegen, wie wichtig Angst ist?
00:28:11: Es ist
00:28:11: ja auch oft so ... Die Angst will ich mir auch öfters zeigen als Wut auch bei mir ist ein guter Thema mit Grenzen z.B Angst kann auch ein Gefühl sein von Überforderung z. B. Genau.
00:28:26: aber ich denke wieso wenn du natürlich wie dort kannst du es mehr integrieren einmal üben oder versuchen Dann bleibst du vielleicht auch in unangenehmen Situationen weniger lang.
00:28:37: Weil das ist etwas, was mich schon sehr stark beschäftigt und ich hier immer wieder sage... Ich finde wirklich ... Ich weiss es zu wenig bei den Männern aber ich kann jetzt einfach für die Frauen in diesem Podcast reden oder für Flinta-Personen.
00:28:52: Das sind sehr lange verheiratete Situationen, die schon so lange für sie nicht mehr gut sind.
00:28:57: Weisst du, dass könnte ja auch kleinere Sachen sein wie einen Job, der einfach nicht mehr ... oder eine Wohnsituation, aber bis hin zu ganz heftigen Sachen.
00:29:07: Und ich glaube einfach, dass das auch eine Strategie ist, um so entscheidige Treffen zu können?
00:29:13: Ich weiss nicht wie hast du solche Entscheidungen getroffen?
00:29:16: Ja, man kann ja sagen, der Gegenpol von Angst ist ja vertrauen.
00:29:22: Und wenn ich jetzt wieder mit meinem Bürze komme oder mich dann wieder nehmen oder mich wieder richtig Vertrauen ausrechte, ist ja genau das.
00:29:32: Der Satz es gibt einen Weg.
00:29:35: Wie denn musst du nicht mehr so Angst haben?
00:29:37: Also das heisst die entscheidigen Treffen wo wir und ich glaube mir beide kennen dass man auch schon verharrend sind Dass wir im Nachhinein gedacht haben, dass wir früher draussen auswählen, ob das eine Beziehung ist oder ob es ein Job ist.
00:29:55: Ob das was auch immer ist.
00:29:58: Wenn ich aber dann so zurückgucke, habe ich gleich immer wieder Entscheidungen getroffen und Veränderungen gemacht und auch den Mut gehabt.
00:30:06: Und dort ist schon ... Ich glaube, wenn du das Glück hast, dass du z.B.
00:30:12: älteren oder sonst beziehungspersonen, die es auch verändern.
00:30:18: Aber was, wenn sie nicht?
00:30:20: Dann ist das etwas, in dem man sich sehr wohl erarbeiten kann, indem du immer wieder ... Als Einerseits weisst du auch das, was Stéphie Buchli gesagt hat.
00:30:33: Schauen wir mal, was kann dann wirklich passieren?
00:30:37: Was ist das Schlimmste und was mache
00:30:40: ich dann?
00:30:41: Das entlastet.
00:30:43: Einfach wirklich mal schlimmsten.
00:30:45: Dann kann man auch sagen, was wäre das Beste-Case.
00:30:48: Und was ich am hilfreichsten finde, ist eigentlich das Real Case.
00:30:53: Wir haben in den Krisenbewältigungsfolgen darüber geredet ... Es gibt immer Plan B, C, D, E, F. Und einfach aufschreiben, was möglich wäre.
00:31:05: Und dort ... Wirklich das auch füttern, was ich schon glaube ... In der Schweiz verkauft man kulturelle Kulturen unglaublich viele Versicherungen.
00:31:17: Man arbeitet und braucht viel oder gelbt mit den Angst von Menschen.
00:31:22: Aber es ist auch die vermeintliche Sicherheit.
00:31:25: Genau, alles.
00:31:26: Kontrollensicherheit, dass man in der Schweiz konditioniert.
00:31:29: Ich sage das Kapitalistisch.
00:31:31: Die Schweizer Kultur ist besonders gut drin.
00:31:35: Uiuiuiui, was kann hier passieren?
00:31:38: Du musst aufpassen!
00:31:39: Und ich finde schon, man kann einfach im Alltag im kleinen Anfang ein Vertrauen mehr füttern.
00:31:46: Einerseits, indem er sich immer wieder ausrichtet, was mir gelungen ist und was gut ist Was ist irgendwie, habe ich Angst gehabt?
00:31:57: Ist dann aber anders draussen.
00:31:58: Also wirklich sich das auch wieder sichtbar machen und aber im Gespräch mit Menschen mehr Vertrauen füttern.
00:32:06: Das macht so einen Unterschied wenn du z.B.
00:32:10: darüber rutschst, dass sie mir sagen, hey, ich merke meine Beziehung, ich bin nicht sicher ob ich mich trennen soll oder nicht Und du hast schon eine Freundin, die dir sagt Das kann ich verstehen, dass du dir die Gedanken machst.
00:32:21: Es ist sicher sehr schwierig.
00:32:23: Einfach das was du weisst... Wenn du dich willst trennen, dann schaffst du das und ich bin da!
00:32:28: Also wenn du es gegenüber hast, wo dann dir sagt, oh nein ja wie machst denn das mit dem Geld?
00:32:34: Können wir mal kurz hierbleiben, weil ich weiss was ich so spannend finde.
00:32:37: Ich würde sagen in meinen letzten zehn Jahren ist das eine der grössten Erkenntnisse in ... Beziehungen, egal welche Art von Beziehung mit Menschen.
00:32:49: Dass das eigentlich wie ein gotisches Fuffa-Scholes.
00:32:57: Gegenüber oder auch bei mir, wenn man das macht, was du sagst, nämlich nur mal das animmt, was die Person sagt und nicht sofort entweder den Schmerz nehmen will?
00:33:10: So wie wir auch Kinder sind.
00:33:12: Ich habe oft meinen Sohn gesagt, bis jetzt nicht traurig war.
00:33:16: Nein, musst du keine Angst haben!
00:33:18: Natürlich gibt es ja Situationen, wo man dann sagen kann, dass es kein gefährliches System ist für dich zum Beispiel.
00:33:29: Aber weisst du so was anzunähen oder zuzulassen?
00:33:33: Ich lasse dir zu.
00:33:34: Ich höre, was du sagst und ich höre ... Schwierig, es ist für dich schmerzhaft.
00:33:40: Es macht dir
00:33:41: Angst.".
00:33:42: Und dann ... Ich glaube an dich und sehe, was du hast oder wie ich dich darin unterstützen kann in meinen Möglichkeiten?
00:33:53: Und wie simpel das eigentlich wäre, wenn wir so miteinander umgehen.
00:33:58: Manchmal habe ich im Fall wirklich ... Manchmal ist meine grössten Enttäuschungen in meinem Leben, dass ich merke, ich erlebe sie immer wieder, Du hast vorhin gesagt, ich kann das haben.
00:34:10: Ich habe die Gefühl, Räume zu haben.
00:34:12: Aber ich kann es im Fall auch nicht immer.
00:34:15: Es gibt ja dann die Momente, in der ich einfach am Ende bin.
00:34:18: Ja klar!
00:34:19: Und ich erlebe es aber wirklich auch immer wieder, dass es den Leuten mega schwerfällt, auch auszuhalten, wenn das gegenüber vielleicht einen Stach wirkt oder so ist immer alles ein bisschen mehr in Griff hat.
00:34:33: dass die Person leidet, brüht oder Angst hat, dass sie in Not ist.
00:34:42: Für mich wäre es ... Ich würde das gerne raus schicken, weisst du?
00:34:46: Schön, wenn sich das mehr verbreitet.
00:34:49: Dass wir uns mehr sagen können und uns erkennen, wo er ist.
00:34:54: Und gleichzeitig machen wir uns nicht noch mehr Angst darin.
00:35:01: Was ich dann zum Beispiel erlebe, ist ... Also ja.
00:35:03: Jetzt bist du total an der Grenze!
00:35:05: Jetzt musst du wirklich schauen, dass du nicht so viel Stress hast.
00:35:07: Jetzt darf gar nichts mehr sein und musst schon schauen, sonst hast du einen Burnout.
00:35:11: Dann komme ich ja total in Angst, oder?
00:35:14: Natürlich, wenn jemand kommt und sagt, ich mache mir Sorgen um dich, kommen wir zusammen an den Seiten.
00:35:19: Ist das auch noch mal etwas anderes?
00:35:21: Aber einfach mal zuerst irgendwie ... Hey, ich bin da!
00:35:25: Und du darfst jetzt einfach mal loslassen.
00:35:28: Ich glaube, dort sind wir aber aus meiner porflichen Perspektive ganz fest im Thema Selbstregulation.
00:35:37: Wenn ich ein Gespräch habe und einen Sender oder Empfänger, dann ist es ja so, dass diejenigen, die senden, in dem Sinne etwas auslöst haben.
00:35:46: Und dann haben wir halt ganz oft, dass das Stress auslöst, eine unruhige Angst, eigene Themen vielleicht angeht ... Passiert halt nicht den Schritt, die mal zuerst bei sich heben.
00:36:00: Sondern es geht gerade im Stress – das ist dann als so ein Stressmuster – wieder raus.
00:36:07: Und darum fällt es uns Menschen auf wahnsinnig schwer einfach mal zu heben und nutzloser, gerade wenn es um Probleme von anderen Menschen geht.
00:36:18: Ich finde es hilft, ein Hilf zu wissen wie wir unter Stress funktionieren.
00:36:24: Auch zum Nachsicht in diesem Bereich.
00:36:26: Das hilft mir wieder in der Empathie.
00:36:28: Wenn ich z.B.
00:36:30: die eigene Mutter finde ... Es ist ein schönes Thema, weil ich merke auch, dass ich mit meiner Mutter einfach das Kind gut geht.
00:36:41: Das ist wirklich etwas, was für mich so befreiend ist, was ich gemerkt habe bei meiner Mutter.
00:36:46: dass ich selber richtig Angst habe.
00:36:50: Dann ist nicht meine Mutter die erste Ansprechperson, weil sie hat ja noch mehr Angst um mich und da kommt meistens einen eigenen Aussage, der mir noch mehr angst macht
00:36:59: ... Hat sie dann auch gerade eine Lösung?
00:37:01: Ja, also ja, logisch!
00:37:03: Und das erkenne ich aber wirklich auch jetzt gerade, wo meine Kinder und Eltern sind.
00:37:06: Auch bei mir selbst.
00:37:08: Der Reflex muss mich dann richtig selber regulieren und darum merke ich auch, ich habe vielmehr Verständnis für meine Mutter, dass sie das nicht immer so gleich kann.
00:37:19: Wenn wir im Stress sind, haben wir einen Zugriff auf unsere Ressourcen.
00:37:23: Dann können wir nicht gleich gut zulassen.
00:37:26: Wenn man sagt, dass er mehr lernen möchte, geht es darum, dass ich lernen kann ... Ich habe noch das Bild von einem Ball.
00:37:34: Ich komme ein Ball zugeschissen über oder als ich empfange.
00:37:38: Nicht geschissen!
00:37:39: Er zahlt
00:37:39: den Astigenversprache.
00:37:41: Er
00:37:41: kommt, ich komme über, ich hebe ihn.
00:37:44: Und ich muss ihn nicht gerade zurück schiessen.
00:37:46: Ich kann ihn heben und wenn er Stress auslöst, darf ich mich regulieren mit dem.
00:37:51: Und ich habe das zum Beispiel ganz extrem wirklich für mich auch bearbeitet mit dem Thema z.B.
00:37:57: Krebs.
00:37:58: Ich habe zwei nahe Menschen an Krebs verloren und merke, wenn jemand über Krebs mit mir spricht, dann passiert bei mir sofort etwas Dort, dann wie ich für mich herausfinde und das habe ich wirklich ... Ich merke so, dass es gut ist.
00:38:16: Im Praxissetting sowieso, aber ich meine jetzt mehr in den Privaten.
00:38:19: In der Praxis muss man sie ja einkönnen oder?
00:38:21: Das ist ein Teil meiner Job.
00:38:23: Aber dort... Wenn du merkst, dass jemand zuhört und sagt, das stimmt.
00:38:30: Ich merke auch, ich schüsse es oft rein und füte die Angst.
00:38:33: Es kann so eine schöne Übung sein, sich zu überlegen, was mache ich mit mir, wenn ich Angst habe?
00:38:41: Wie tue ich mich beruhigen, wie reguliere ich mich?
00:38:43: Das ist sehr schwierig.
00:38:45: Und dann auch nachsichtig mit sich sein.
00:38:47: Ich finde, wir sind alle Menschen und wir sind manchmal im Stressmuster.
00:38:51: Unser vegetativen Erfersystem schlägt aus und um.
00:38:56: Aber das Bewusstsein darüber ist irgendwie hilfreich.
00:39:01: Ja, völlig.
00:39:03: Und wahrscheinlich auch solche Werkzeuge finden ... Bei mir funktioniert die Ablenkung eigentlich auch noch gut.
00:39:11: Aber ich weiss es manchmal nicht.
00:39:14: Ist das jetzt mit dem Alter werden?
00:39:15: Ich habe eine vielleicht unbewusste Ablenkung gemacht, in der ich jünger war als jetzt.
00:39:21: Du weisst du, dass ich so weiss, was?
00:39:24: Keine einziges Mädchen mehr.
00:39:26: Weil ich heute nur noch im Kampfmodus bin, weil irgendwie eben so Themen wie ich sagen würde, für mich stimmt das und das nicht mehr.
00:39:33: Und es kommt immer jemandem zurück, der mir schlechter tut ... und ich weiss nicht, ich gehe jetzt irgendwie schwimmen oder so.
00:39:42: Es ist wie bei Buster.
00:39:46: Und man merkt auch Strategiehelfen.
00:39:48: Wir haben ein bisschen Exit-Strategien.
00:39:50: Weisst du, jetzt verlasse ich im Fall diese Dynamik?
00:39:53: Jetzt verlasse ich irgendwie das Thema auch im Moment.
00:39:57: Ja, und das kannst du ja nicht immer ... Nein,
00:40:00: das
00:40:00: ist nö!
00:40:00: Ich gehe aber schwimmen,
00:40:02: gell?
00:40:02: Tschüss!
00:40:02: Nein, logisch nicht.
00:40:04: Aber vielleicht irgendwann zwischendurch... Also weisst
00:40:07: du's?
00:40:07: Und das Prinzip von eben wie reguliere ich mich.
00:40:11: Ich habe es auch schön gefühlt mit Elisabeth Joris.
00:40:13: Das beschreiben hat sie echt in Abstand.
00:40:16: Schau, daraus hast du vorher auch gesagt.
00:40:19: Ich glaube, dort gibt es schon ein Alt oder eine Achtz.
00:40:23: Meine Grossmutter wurde fast fünf Jahre alt.
00:40:25: Sie sagte kurz vor ihrem Tod, dass sie einen loben Platz in einem Theater haben.
00:40:33: Um sie umzuspielen immer so das Theater, aber sie musste auch ehrlich sagen, sie habe schon alles gesehen fast und es wiederhole ich sich teilweise.
00:40:45: Sie hat das so gesagt zu ihrer Glassenheit, aber sie freut sich auch ab dem Theater.
00:40:50: Oder Urenkelkind und so.
00:40:52: Aber es ist ein bisschen wie ... Das kann ich mir vorstellen, dass du so alt bist.
00:40:59: Dass du noch mehr Abstand hast und mehr Glassenheiten.
00:41:03: Ich habe mich gefragt, ob es manchmal eine Fehlinterpretation ist, die Frau frustriert und zieht sich zurück.
00:41:12: Vielleicht hat sie einfach etwas genügend.
00:41:15: Also mein Ghostbatt hat das gehabt.
00:41:17: Und dann haben wir vielleicht auch gesagt, es sind die frustrierenden alten Frauen, die sich hier in Gärtn zurückziehen.
00:41:23: Aber ich stelle mir das eigentlich noch okay von euch im Schrebergarten, wenn ich dann einfach kopp und zu meine Hülle habe... Ja!
00:41:31: Es ist ja auch spannend wie das verbindet alle oder wirklich eigentlich alle Gäste, die noch einmal hatten, dass sie sehr fest sagen, also dass sie an dem Thema Abgrenzung arbeiten, oder?
00:41:42: dass das Thema Mut und Angst oder auch so der eigene Weg gehen.
00:41:50: Und es gehört ja irgendwie alles zusammen, oder?
00:41:52: Ja wie
00:41:52: den eigenen Weg nicht gehen ist ja ein ganz häufiges angstbesetztes Thema.
00:41:58: also du gehst den Weg nicht, weil du Angst hast vor dem Eingang von den Konsequenzen, von den Reaktionen.
00:42:05: Das finde ich schon auch.
00:42:07: Ich mag das auch an diesem Gesprächsformat, damit ich einfach merke ... Wir haben mit so vielen Frauen schon geredet.
00:42:13: Es war fast etwas komisch, wieder einmal alleine anzusitzen.
00:42:19: Dass immer wieder so herausfinde ... Ich finde es entlastend.
00:42:24: Alle brauchen Mut.
00:42:26: Alle kennen die Unsicherheiten.
00:42:29: Alle kennen die Angst vor den Reaktionen und vorm A-Ecken.
00:42:35: Alle können das lang verharren.
00:42:38: Und gleichzeitig alle, wenn sie ... dass sie irgendetwas verändert haben und sagen, leck war das
00:42:46: gut.
00:42:46: Das hast du auch letztens in einem der letzten Gespräche gesagt?
00:42:49: Ja, dass ich noch nie jemanden bereut hatte.
00:42:51: Genau!
00:42:52: Dass du noch nie in der Praxis gehabt hattest, die gesagt hat, lecke.
00:42:56: Wieso hätte ich diesen Job noch gefeindert?
00:42:59: Habe ich noch nicht erlebt?
00:43:00: Wieso habe ich den Mann noch nie erlebt?
00:43:03: Und dort ist es auch eine Strategie, wieder etwas Vertrauen zu finden und sich zurückzuerinnern.
00:43:11: Vor was hatte ich alles schon Angst?
00:43:17: Ich habe es überwunden oder bewältigt.
00:43:20: Ich mache das sogar meinen Eltern so mit der Behinderung ganz stark in Ängsten.
00:43:26: Es gehört auch zu seiner Erkrankung dazu und zur Behinderungen, also Angsterkrankung auch.
00:43:32: Aber ich mache das auch mit ihm, mich durch regelmässig ... Aufzählen, welche Ängste?
00:43:39: Angst vor dem wellenden Hund hast du nicht mehr?
00:43:42: Und Angst vor einem Lift fahren.
00:43:44: Hast du auch überwunden?
00:43:47: Ich mache das mit ihm wirklich so, ich habe es schon mit einer Pikta gesehen.
00:43:50: Alles ist nicht mehr, alles ist vergangenheitend und dann merkst du ... Er hat aufgeräumt!
00:43:54: Und er ist so stolz, und dann kommt das Vertrauen wieder aus der Angst.
00:43:58: Das kann man wirklich auch in einer komplexen Reform bei sich selbst machen, dass man sich überlegt, wie oft habe ich schon Angst gehabt?
00:44:08: Und nachher ... Ich habe es bewältigt!
00:44:11: Ich fand einen guten Weg, wie du sagen würdest.
00:44:14: Ich finde es spannend in der Zusammenarbeit mit Menschen im Autismus-Spektrum ohne kognitive Behinderungen.
00:44:25: dass wir als Referenz können, wie eine Situation, in der sie überwinden konnten.
00:44:33: Wir sagen jetzt seine grosse Gruppe in einem Workshop ohne zu wissen, was dort auf sie wartet oder nur wenig zu wissen.
00:44:42: Und dann, wieso aufschreiben?
00:44:45: Das habe ich geschafft!
00:44:47: Und dann ist das nachher wie eine Erinnerung daran, wenn wieder so eine Situation
00:44:50: kommt.
00:44:50: Das meine ich.
00:44:51: Wie es tut sich
00:44:51: ja im System auch abspeichern?
00:44:54: Genau
00:44:54: und in diesem Fall finde ich es gerade so interessant.
00:44:56: Auch wenn du deinen Sohn oder jetzt auch mit meiner Tochter kenne ich das ja auch.
00:45:01: Dass man eigentlich nämlich auch mega viele Strategien hat, die man mit Menschen mit Behinderungen oder Lernschwierigkeiten... Demenz und so weiter macht, dass das eigentlich für alle mega nützlich ist.
00:45:16: Es ist ja auch in der Schule so ... Das Raum, wo man sich zurückzieht, den ruhen Raum... Ich zum Beispiel, mittlerweile habe ich es nicht so gespürt.
00:45:26: Aber ich weiss
00:45:27: z.B.,
00:45:27: wenn ich jetzt eine Veranstaltung habe, dass ich vorhin halb Stunden mich noch zurückziehen
00:45:34: kann.
00:45:34: Und dass ich es jetzt so aktiv kommuniziere an den Leuten, die dann involviert sind.
00:45:40: wird dann eine halbe Stunde vorher noch ein wenig zurückgegangen.
00:45:44: Und das musst du jetzt erst einmal ... Also, einmal an musst du zuerst eine Idee für das bekommen und nachher muss ich dich ja daran erinnern.
00:45:51: Wir helfen das auch mega fest oder wieso?
00:45:54: Damals habe ich doch das und das schon geschafft also werde ich das auch können.
00:46:00: Und mit dem aufschreiben das habe ich es wirklich schon oft gehört.
00:46:04: Das ist eigentlich ... der Fokus, also die Richtung von Aufmerksamkeit oder eben das Bürze richten zu dem, was eben Ressourcen sind.
00:46:15: Und unser System tut Ressourcen genauso abspeichern wie Ängste.
00:46:20: Es manifestiert sich in unserem ganzen System, im Körper, in den Gefühlen und Gedanken.
00:46:25: Was einfach ein Thema ist und es ist etwas evolutionsbedingt, dass natürlich die Stressoren – also die Ängsten – überlagert diese Ressource.
00:46:33: Darum braucht sie eine Aktivierung von dem als eben das Bewusstsein ... dass man es dann mit aufschreiben oder mehr darüber spricht.
00:46:42: Darum sage ich mit Tests, wie füttern wir eine Art?
00:46:46: Wie kann man an die Oberfläche kommen?
00:46:50: Die Angst ist ja wie in den Schutz des Überlebens.
00:46:53: Sie tut natürlich sehr viel überdecken und ich finde sie auch sehr schön.
00:46:59: Es gibt viele Leute, die einen Zwischenbord machen ... oder schreibe zielauf.
00:47:05: Ich finde es genau so schön, auch mal hinzuhalten und zu überlegen ... Okay, von was hatte ich letztes Jahr Angst?
00:47:13: Und habe aber gleichgewagt eine Veränderung gemacht?
00:47:18: Was sind denn die Ergebnisse?
00:47:19: Wie umgekehrt?
00:47:22: Also eine Reflektion darüber.
00:47:24: Das hat so etwas stärkens, wenn man sich das mehr bewusst wird.
00:47:29: Ich erinnere mich auch an meine Schöster, dass sie von längerer Zeit schlecht wussten, wie sie die Beziehung beendet haben.
00:47:36: Ich wollte fragen, wo du unterscheiden kannst?
00:47:39: Ist es Angst oder sind Schuldgefühle?
00:47:41: Das ist manchmal noch schwierig.
00:47:43: Ja
00:47:43: gut, man kann sagen, Schuld ist natürlich auch Angst besetzt.
00:47:47: Oder wenn man das jetzt wie ein Zwiebeln schälen würde, ist ja unter der Schuld oft auch teilweise richtiger weitervererbte Angst vor dem Ausschluss einer Gesellschaft.
00:47:59: Also
00:48:00: Charme?
00:48:01: Ja.
00:48:04: Weil ich glaube ... Sorry, ich habe dich unterbrochen.
00:48:06: Du wolltest nicht etwas von deinen Schwestern
00:48:08: verzeugen.
00:48:08: Aber dort hat sie gesagt, dass ich ihm zur Schule gefühlt hatte und ihn nicht verlassen kann.
00:48:12: Er liebt mich doch so.
00:48:14: Und dann sagt meine Mutter, also gell!
00:48:17: Jede von diesen Männern, die ich verlassen habe, wurde im Fall wieder zufrieden.
00:48:21: Sie haben alle total gute Frauen gefunden!
00:48:24: Und das ist auch so eine ... Aber es macht wuscht oder nimmt diese und macht neue Perspektiven
00:48:31: darauf?
00:48:32: Das ist ja bei so vielem.
00:48:35: Wenn ich gewusst hätte, wenn ich jetzt mit dem Vier vor vieren halbe Jahre, in dem ich den Mann handen kann, war der Vater meiner Kinder meine Familie zerbrochen.
00:48:44: Wir sind gescheitert.
00:48:46: Wenn ich gewusst hätte, wie wahnsinnig glücklich ich jetzt in einer Beziehung bin.
00:48:50: Ansonsten
00:48:52: gibt es ja auch Angst, in eine Beziehungen zu gehen.
00:48:55: Ja natürlich!
00:48:55: Und dort merke ich mir, dass dann so ... Auch dort habe ich genau einen solchen Satz gehört, dass es halt immer ein Risiko ist.
00:49:05: Egal in welchen Beziehungs- und Freundschaften du innen gehst.
00:49:11: Es kann immer eine Enttäuschung daraus herauskommen.
00:49:13: Es hat immer eine Verletzung.
00:49:15: Also... Es kann immer emotional dich irgendwie treffen.
00:49:21: Aber wenn das dein Entschluss ist, sagen Sie, dann verpasst es halt einfach andere
00:49:28: Sachen.
00:49:28: Also ja ... Aber es ist auch so!
00:49:29: Du verpasste
00:49:29: ständig alles?
00:49:33: Ist das mega ein Thema oder so?
00:49:35: Ich kenne mich nicht mehr binden.
00:49:38: Auch um das Risiko zu vermeiden, damit es nicht wehtun könnte.
00:49:43: Das ist spannend.
00:49:44: Wenn wir über Veränderungen und Angst überwinden, ist es ein Schritt aus der Komfortzone.
00:49:50: Dort gibt's eine komische Illusion – ich glaube auch etwas, was verkauft wird zum Geld machen – dass der Schritt aus dieser Komfortzone möglich ist ohne Preis!
00:50:02: Es ist wie im Fakt, wenn du aus der Komfortzone gehst.
00:50:05: Wenn du jetzt dich verliebst ... Oh mein Gott, ich brauchte Mut zum Beziehen.
00:50:10: Wenn man so etwas erlebt hat, wie ich, dann brauchst du
00:50:13: Ur-Mut!
00:50:15: Megamut?
00:50:16: Ich brauche immer wieder Mut.
00:50:18: Das muss
00:50:18: mega mit meinen Ängsten arbeiten und und und.
00:50:22: Aber das Gefühl hast du, dass du dich z.B.
00:50:24: verlieben kannst und Liebe und Freude und die Lust und den Spass leben ohne ... Die Angst und die Unsicherheit.
00:50:34: Sorry, es gibt's einfach nicht!
00:50:37: Du kannst dich entscheiden im Leben.
00:50:40: Entweder bleibst in diesem Ferienhäuschen immer in Lags.
00:50:47: Ja?
00:50:48: Das ist heimlich, gemütlich ... Du weisst, ob Finken sind oder Becken.
00:50:55: Es ist nach so fünfzehn-zwanzig Jahren ... Ja, weiss ich, wenn nicht mehr.
00:51:00: Es war irgendwie in dem Jahr ein, oder im Jahr zwölf.
00:51:04: Es tut sich alles so ... Oder wenn du nie noch mit anderen stehen gehst, nur immer in diesem Häuschen bist?
00:51:09: Nie aus einem Häuschchen!
00:51:11: Dann irgendwann erstarscht und es findet nicht mehr viel Kreativität, Freude und Lebenslust.
00:51:18: Wenn das Häusche verlässt, kann da auch etwas passieren... Aber es gibt Leute,
00:51:22: die das schon gerne haben, die
00:51:26: auch
00:51:27: Glück verwerben,
00:51:29: braucht man ja auch.
00:51:29: Der Mensch braucht beides.
00:51:31: Die Komfortzone ist sehr wichtig.
00:51:32: zum Haar und das kann ich auch sein, wenn du einen Schritt aus der Komfortzone machst, dass es nachher auch so komfortzoned wird?
00:51:39: Aber wenn du zu lang von Haarschuss angst, nicht wie es so schön ist ... Wenn es schön ist, ist es super in Larsen oder?
00:51:48: Wenn du merkst, wirst du eigentlich gerne mal als Meer und dich aber nicht getraut mit Angst hast... Es braucht, es ist wie sowohl als auch.
00:51:58: Ja
00:51:58: total.
00:52:00: Und dort glaube ich, ist es schon das Wichtigste... Ich sage an mich wieder eine Disney-Illusion heigen, dass es ein Leben ohne Preis gibt.
00:52:11: Sonst bezahlen immer einen Preis!
00:52:14: Absolut.
00:52:15: Ich meine, es ist so vieles ein Geldmacheri und viele wissen mir ja auch einfach nicht.
00:52:20: Also ich habe zum Beispiel mal Spannung gefunden in einer Veranstaltung besucht, wo es darum ging, dass es um Utopien ging.
00:52:27: Und dann hat jemand gesagt, dass der Aussage, dass Kapitalismus funktioniert, nicht.
00:52:34: Dann hat er gesagt, was machen wir dann?
00:52:39: Und die Person hat gesagt ... Wissen wir vielleicht gar nicht.
00:52:44: Was wir jetzt einfach wissen, ist das System, das der Kapitalismus war und funktioniert so wie er jetzt ist nicht oder nur für ganz wenige und für viele richtet er sehr viel Leid an.
00:52:57: Und es kann schon übertragen auf jede gleiche System, oder?
00:53:00: Also dort, wo du merkst, dass dieses System nicht funktioniert – das ist eine wichtige Feststellung!
00:53:07: So funktioniert es nicht.
00:53:09: Okay!
00:53:09: Es
00:53:10: ist immer schon ein ersten Schritt
00:53:11: zu
00:53:12: wissen,
00:53:13: was nicht funktioniert?
00:53:14: Bei vielen Wod-Aussehmensystemen versuchst du ... Ich glaube nicht, dass ... ... neunundneinzig Prozent von ihnen zuzulassen und auch mir zwei, die da sitzen, verläumten den Kapitalismus nicht aus.
00:53:27: Wir waren ja Teil des Ganzen.
00:53:28: Aber jetzt war es allgemein, ob diese Wohnsituation oder die präfliche Situation oder Beziehung ist usw.
00:53:36: Manchmal weiss man nicht genau, wie es aussieht.
00:53:39: Aber wenn du merkst, das funktioniert einfach so nicht mehr.
00:53:47: Wenn das nur kleine Veränderungen sind, musst du auch nicht immer alles abbrechen oder kannst du ja zum Teil gar nicht.
00:53:54: Aber dass die Feststellung, wenn mir etwas so schlecht tut ... Dann kann ich nicht für ewig da drin bleiben!
00:54:06: Ich finde es unwichtig, was du sagst.
00:54:08: Denn das ist auch eine Bewältigungsstrategie, dass du nicht die ganze Lösung kennen musst.
00:54:13: Dass man merkt, es ist nicht gut, es war kein Kass.
00:54:15: Das sind wir wieder bei dem einfach mal.
00:54:18: Es
00:54:19: darf
00:54:19: sein und dann weiter einen Schritt für Schritt, Tag für Tag.
00:54:25: Und nicht den Stress haben, sonst bist du wieder überfordert.
00:54:27: Du musst alles lösen können.
00:54:31: Aber wie klar ich habe ... Es wird ein Weg geben, aber ich muss ihn jetzt nicht kennen.
00:54:36: Ich empfinde das immer wieder persönlich so entlastend.
00:54:41: Wir dürfen auch sagen, dass es erst einmal kann, weil wir uns etwas verändern können und es ist nicht mehr gegangen.
00:54:50: Und ich muss noch nichts genau wissen, ob ich darauf vertraue oder dass es einen Weg gibt?
00:54:56: Ja, und gerne haben sie angefangen mit unseren Situationen ... Und ich meine, dort ist es ja schon so.
00:55:02: Dass man den Namen auch sagen muss... Also hast du das Gefühl oder kennst du ja auch?
00:55:07: Das kennen wahrscheinlich ganz viele, die Kinder haben aber insbesondere auch Menschen, die sie pflegen.
00:55:14: Hey!
00:55:14: Ich darf hier nicht weggehen.
00:55:17: was passiert denn?
00:55:19: Oder ich bin unentbehrlich, oder?
00:55:24: Und ich glaube das ist ja schon wichtig dass wir das darin beachten.
00:55:29: Aber ich finde auch immer wichtig, wie der Person oder mir selbst sagt.
00:55:33: Es kann nicht sein, dass ich selber niemand mehr bin ... Oder mich völlig auflösen.
00:55:42: Und da finde ich es so wichtig, dass es wirklich schon mit sich selbst nicht so wichtig ist zu tun und das du vorhin angesprochen hast, was wir ... Das ist mein wichtigster Glaubenssatz in meiner Arbeit.
00:55:52: Ich weiss es nicht!
00:55:53: Genau...
00:55:54: Ich habe vielleicht den Voranahmen, ich habe vielleicht das Gefühl aber wissen tun wir es nicht.
00:56:00: Weil wenn man diese Haltung mehr verkörpert dann wird erst mal mehr Empathie möglich?
00:56:05: Aber es werden eben auch Veränderungen möglich weil ... Wir haben ja sofort eben diverse Case und ich finde allein dort wie die einen so begegnen und sagen Ja, das kann sein!
00:56:15: Aber es kann ja genau so gut nicht sein und ich bin einfach kein Hellseher.
00:56:20: Wir haben zwar alle ja mein Gefühlen, wir sagen Hellseer Aber Fakt
00:56:23: ist ... Wir können alles berechnen.
00:56:25: Ja, aber Fakt isch!
00:56:26: Genauso wie mich das Versicherungsgefühl hat, konnte man alles abfangen?
00:56:30: Genau und Fakt... wir wissen es nicht.
00:56:34: Und Fakt auch.
00:56:35: Das ist manchmal noch etwas schwieriger.
00:56:38: Ich glaube, da haben wir halt auch, wie wir mit existenziellen Krankheiten zu tun haben, mit Themen anzusehen.
00:56:46: Wir wussten es auch nicht unter Kontrolle alles.
00:56:50: Und das hat ... Wir haben das mal jemanden gesagt, was das Kind verloren hat und gestorben ist.
00:56:56: Und sie hat gesagt, in diesem ganz schlimmen, schrecklichen Innen steckt auch eine Freiheit wie.
00:57:04: ich habe eine gewisse Gewissheit, dass ich keinerlei Kontrolle über das Leben habe.
00:57:11: Dann kann ich an gewissen Sachen alles loslassen.
00:57:15: Ich habe das sehr berührt, weil es ein Erleben ist, das ich auch erfahre.
00:57:22: Oder so die Angst, bei der ich immer in der Praxis gehörte.
00:57:27: Was ist, wenn ich nicht mehr da bin?
00:57:30: Wir dürfen nichts passieren.
00:57:32: Ich kenne das mega!
00:57:33: Das ist einer der grössten Ängste.
00:57:36: Und gleichzeitig drin ... Ich kann es nicht unter Kontraben haben.
00:57:41: Ich kann mich zwar versichern und alles machen.
00:57:44: Ich habe gesund ... Weisst du auch nicht was?
00:57:45: Es sind ja alle, die man versucht.
00:57:48: Aber letzte Konsequenz, wir Menschen.
00:57:52: Ja.
00:57:54: Ich kenne das ja auch sehr fest und irgendwo habe ich den Entschluss dann gefasst, dass in so ganz wirklich helle Zeiten, die es um Leben und Tod gegangen sind ... Hey!
00:58:05: Ich kann eben... Ich bestimme nicht darüber.
00:58:08: Ich weiss es nicht, wie es rauskommt.
00:58:10: Also jetzt muss ich mich irgendwie entscheiden, wie bewältige ich das?
00:58:17: Und ich kann es nur bewältigen wenn ich sage, ich habe keinen Einfluss darauf
00:58:21: Ja.
00:58:22: Und ich glaube, das ist auch noch einmal das, was wir jetzt auch schon am Anfang hatten oder so.
00:58:26: Einfach die Lust am Leben zu haben.
00:58:32: Also irgendwie weisst du wirklich gleichzeitig mit der Trauer und dem Schmerz?
00:58:38: Aber dann eben auch wenn ich nachdem mehr bin...
00:58:40: Dann ist es einfach so schön!
00:58:42: ...und jetzt haben wir niemanden, der sich nicht zucken darf.
00:58:46: Es ist jetzt das Tiramisu Und wenn ich meine Ziege rauche, dann rauchen sie und wenn ich meinen Prosecomet weiss, wie ich mein.
00:58:53: Aber das ist mega wichtig!
00:58:55: Wenn ich jetzt das Blümel kommentiere, was zu diesem Beton auswächst, dann ist es halt das, was mir jetzt ganz glücklich macht.
00:59:01: Es ist im Fall auch so ein Mega bei mir, aber auch einen richtigen Trotz.
00:59:06: So Ich lau' mich das nicht nähen oder?
00:59:10: Ist der ja immer
00:59:11: wieder in meiner Arbeit auf Social Media Wörter geschenkt?
00:59:17: Ich bin ja so wortverliebt.
00:59:19: Ich kann mich so in Wörtern verlieben und mir hat vor ein paar Jahren etwas Worttrotzkraft geschenken, wie ich immer gesagt habe jetzt sehr strecht oder ich habe das so stark in mir inne, dass wenn wir es leben ... schon all diese Bröcke auf den Weg gibt.
00:59:37: Sorry, dann feiere ich es ab und dann gehe ich allen auf der Kekse.
00:59:40: Ich sage, das ist so schön!
00:59:41: Aber es ist nicht aufgesetzt.
00:59:43: Ich finde es wirklich so schön.
00:59:44: Ich lebe so wahnsinnig gerne.
00:59:46: Und auch wenn schon gute Menschen früher sterben müssen ... Sorry, ich weiss, sie würden wählen, dass sich das feiern.
00:59:55: Wenn Sie mich hören würden, dass ich es nicht feiere, dann wären Sie sagen, sorry Sarah.
01:00:00: Aber ich weiss, das kann's jetzt nicht sein!
01:00:01: Jetzt machst du nicht so ein Büro wegen dem mit Feiern, das darf hier sein und das Blümchen ab.
01:00:07: Und die Trotzkraft ist ... Ich finde das so ein treffendes Wort für diese Energie von jetzt her strecht.
01:00:16: Und dann habe ich mich noch als Werb-Frederik verliebt, jetzt in unsere Valencia Ferien.
01:00:23: Ich weiss nicht mehr, wie Sie das kennen, aber das Bilderbuch Friederik, wo den Friederiken im Maus die schöne Eindrücke sammeln und nicht wie die anderen Nüsse lehnen und dann eben die Herzen wärmen.
01:00:36: Das ist ein wunderschönes Bilderbuch, vielleicht könnten wir das auch als Buchtipp.
01:00:40: Aufnehmen heute?
01:00:42: Ich habe
01:00:42: gerade gedacht, das könnte ein Buch-Tipp sein und der andere kommt dann noch.
01:00:45: Ich habe nämlich keiner vorbereitet aber es ist jetzt während des Gesprächs entstanden.
01:00:49: Aber Friederik, den kann ich sehr empfehlen!
01:00:54: Dort oder in diesen beiden Wörtern steckt auch ganz viel drin, wo ich sage, eine richtige Veraufmerksamkeit lenke.
01:01:02: Das war immer wieder Thema mit dem Gespräch.
01:01:05: Wir sind übrigens in das Gespräch heute.
01:01:07: Wir wussten nicht, was uns antreibt.
01:01:10: Auch hier ist wie Mara und ich ... Wir kehren und das bedeutet, dass wir neben die Lohnarbeit viel auch eben keine Arbeit stemmen.
01:01:21: Und dann gibt es so diese Zeit ... Sie ist jetzt gerade wieder eine Zeit, in der es drunter und drüber geht und wo wir dann sagen, ja, jetzt haben wir auch den Mut einfach vor dem Mikrofon zu hocken und einfach zu reden.
01:01:32: Ich finde schön, was entstanden ist, Maha!
01:01:34: Ja ich auch mega... und ich hätte noch viel mehr zu erzählen, ich kann nämlich zum Beispiel noch Lustige Situationen, Spitäler.
01:01:41: Aber das haben wir dann in einem anderen Gespräch aufbringen können?
01:01:45: Ich habe das nur vorher auch gedacht.
01:01:46: Die lustigsten, bleibendsten Situation hatte ich glaube in der traurigen Moment.
01:01:52: Das ist ja bei mir schon etwas ... Ich suche mich einfach immer noch etwas, was irgendwie noch lustig ist!
01:01:58: Ja aber
01:01:58: das finde ich auch mit dir so schön.
01:01:59: Was wir einen So-Running-Gag sein könnten.
01:02:03: Aber das ist ein anderes Thema.
01:02:06: Ja, schade!
01:02:07: Schade?
01:02:08: Machen wir noch, aber ich muss dann nach Hause gehen.
01:02:11: Und es scheint jetzt auch so, dass die Zonen derartig hier drin sind ... Wir müssen uns umständlich ausziehen und ja... Also nicht, dass wir uns gerne ausziehen, aber es braucht einen
01:02:24: Unterbuch.
01:02:25: Bald ist die Zeit.
01:02:26: Können
01:02:27: wir bitte die ganze Zeit sagen, sie sei so schön?
01:02:30: Dann sagen wir immer, sie seien so schön.
01:02:31: Es ist auch sehr
01:02:33: schön.
01:02:34: Ich finde wirklich sehr viel schön und zum Beispiel unsere Karten, die so schön gestaltet sind.
01:02:39: Und hättest du nicht mal Lust, auch einen zu ziehen?
01:02:41: Ja!
01:02:42: Haben wir jetzt auch nicht abgesprochen nur mit Content?
01:02:48: Welches persönliche Erlebnis hat deine Sichtweise auf Feminismus geprägt?
01:02:54: Welchen?
01:02:55: Also ich muss jetzt eines finden.
01:02:57: Du siehst ja mal was unsere Medienfragen von mir
01:03:01: haben.
01:03:04: Ich glaube, es gibt hunderttausende.
01:03:06: Ich glaube eines, das viel nach mir verändert hat ist, dass ich Mutter bin von einem Sohn mit einer seltenen Krankheit und der Behinderung.
01:03:16: Ja.
01:03:17: Willst du auch ein bisschen?
01:03:18: Ich versuche
01:03:19: es mal,
01:03:20: weil er mich trifft!
01:03:22: Was ist der beste Rat, den du je von einer Frau bekommen hast?
01:03:27: Das sind superlativen Fragen.
01:03:29: Wir finden sie gleich
01:03:30: toll.
01:03:32: Sie dürfen es auch runterbrechen.
01:03:34: Man kann sich kaufen.
01:03:36: Ich habe da überlegt, meine
01:03:38: Verstorbene Grossmutter hätte so Sachen gesagt.
01:03:42: Du musst immer schauen, dass du Pflege in Egel hast, was ich irgendwie rückblickend recht absurd finde.
01:03:48: Aber es hat mich anscheinend prägt!
01:03:51: Nein, also ich glaube im Fall wirklich schon meine Mutter.
01:03:55: Bei allen Konflikten, die wir durch das Leben schon hatten.
01:03:59: Aber ich glaube eben wirklich auch, als ich gesagt habe mit dem es gibt immer einen Weg?
01:04:03: mit immer Lösungen.
01:04:05: Und ich bin sehr dankbar, dass sie mir wirklich das Gärtner dabei gebracht hat.
01:04:10: Das ist in all diesen auch Krisenzeiten immer so ein Ort, wo ich irgendwie in den Engelungen rumgeroben habe.
01:04:18: Das schudert mich!
01:04:20: Hast du einen Coaching-Tipp?
01:04:22: Ja, ich glaube, ich habe viele Gedanken heute auch wie darüber ... geredet, die auch aus meiner Praxis kommen könnten.
01:04:31: Vielleicht etwas ganz mich interessiert in meiner Arbeit immer wieder der Alltagstransfer und wir haben darüber gereden über Ängste oder Verunsicherung auch und wenn man merkt, wie man es überfordert ist.
01:04:45: Was dann hilfreich sein kann, ist eine ganze kleine Handlung, die Vertrauen und Kontrolle gibt.
01:04:53: Das heisst ... Und das ist wirklich das kleinste.
01:04:57: Ich schreibe es manchmal mit den Leuten auf in der Praxis, was eine kleine Handlung ist und dann nehmen die Vils Gärtneren.
01:05:03: Sie sagen, ich schneide etwas und sie ist abgeschnitten.
01:05:07: Ich sehe es, ich kann es unter Kontrolle.
01:05:09: Das Ergebnis ist sichtbar!
01:05:12: Ich merke, dass ich bei mir z.B.
01:05:13: einen Kräler aufkräle.
01:05:16: Ich mache mir eine Händigkeit, weil ich die Kräle in die Hand nehme und rieche sie auf und sehe nachher so aus.
01:05:21: Ich habe völlig Kontrolle.
01:05:23: Ist total sicher.
01:05:24: oder zupfbacken?
01:05:27: oder jemand anderes hat mir gesagt, sie würde einen so Mandala ausmalen.
01:05:32: Bei mir ist es sogar manchmal ... Ich putze ihn nicht so gerne, aber das kann ich auch.
01:05:36: Und ich
01:05:36: habe letztes in einem Workshop gegeben für pflegende Angehörige, die jemand gesagt hat und dort ist wirklich der Partner oder was schwer krank ist, wo auch jeder Moment sterben könnte.
01:05:46: Riesenverunsicherung, mega Anspannung!
01:05:48: Und dieser Mensch sagte dann so berührend, er räume einfach den Keller auf.
01:05:55: Und
01:05:55: er ruht mich manchmal immer wieder auf und das gebe ich so.
01:06:00: Wir unterschätzen, was das mit unserem System macht.
01:06:04: Gerade wenn wir etwas machen mit Bewegung, mit den Händen, das haptische, dass man etwas macht ganz im Kleinen, wo man Kontrolle und Sicherheit hat.
01:06:12: Ich finde es sehr lässig, sich mal das aufzuschreiben.
01:06:15: Was ist das alles?
01:06:16: Danke vielmals!
01:06:19: Also mein Bücher-Tipp noch der zweite ... Er ist von der Autorin Ronja Von Rönne und das Buch heisst Trotz.
01:06:29: Ronja von Rönn, die Autorine, ist ein recht trotz Hopf.
01:06:33: Sie geht auch immer wieder so durch Medien, weil sie mit den Zigaretten auf eine Bühne gehen oder wie sie etwas sagt, was man nicht sagen sollte.
01:06:42: Oder irgendwie, wo einfach findet, sich trotzig allem widersetzt.
01:06:47: Und sie sagt eben, es sei auch so etwas ihre ... Wie sagt man dem?
01:06:52: Essenz.
01:06:53: Und es gibt ihre Kraft und ich finde, trotz ist ja eben auch so eher ein negatives Wort wie wir es gelernt haben und ich liebe ja zurückherobering von Wörtern.
01:07:05: Danke Sarah!
01:07:06: Danke Mara, danke euch fürs Zuhören.
01:07:09: Wenn ihr das nächste Mal wieder gehört habt, haben wir wieder eine Gästein da.
01:07:15: Tschüss!
01:07:17: Der Podcast ist in Zusammenarbeit mit den Frauenzentralen Zürich entstanden.
01:07:22: Seit über hundert Jahren setzt sich der Verein für mehr Selbstbestimmung für Frauen im Kanton Züri ein, mehr Infos unter frauenzentrale-zh.ch und schreibt uns gerne Eure Ideen & Feedback auf Insta at Frauenzentrale.sh.
01:07:39: Es würde uns freuen wenn ihr den Podcast abonniert und bewertet.
01:07:43: Danke!
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