51 Sara & Marah im Gespräch mit Nathalie Pavoni

Shownotes

In dieser Folge ist Nathalie Pavoni zu Gast, Treuhänderin und eine echte Unterstützung für Selbstständige. Oder wie Gülsha einmal über sie gesagt hat: Sie regelt das ganze Admin-Leben.

Nathalie erzählt, wie sie den Schritt in die Selbständigkeit gewagt hat, mit all den Zweifeln, Ängsten und dem Mut, es trotzdem zu versuchen. Schon während ihres BWL-Studiums wurde ihr klar, wie gross der Bedarf an Unterstützung im administrativen Bereich ist.

Heute begleitet sie Selbstständige genau dort, wo viele überfordert sind.

Es geht um Geld und darum, warum dieses Thema so emotional ist und oft mit Scham verbunden bleibt. Sie sprechen über das Risiko des Scheiterns, über Unsicherheiten und darüber, wie wichtig es ist, sich früh mit Themen wie Vorsorge auseinanderzusetzen – gerade für Frauen in der Selbständigkeit.

Eine empowernde Folge für alle, die selbständig sind, es werden wollen oder sich mehr Klarheit im Umgang mit Geld wünschen.

🔗 Nathalie Pavoni Gründerin von Adelp

📗 Mein Geld im Griff von Corin Ballhaus und Angela Mygind

🛍️ 33 Gesprächskarten aus dem Podcast «Sara & Marah im Gespräch mit…»

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Jetzt bist du dran! Schreibe uns deine Gedanken und Inputs. Und übrigens: Sharing is caring! Mehr Infos: frauenzentrale-zh.ch.

Transkript anzeigen

00:00:00: Ich hatte das Gefühl, man muss wie alles selbst bestimmen.

00:00:03: Ich habe mich selbstständig gemacht.

00:00:06: Es war meine Entscheidung und ich stehe auch alleine hier.

00:00:10: Jetzt muss ich für alle ansprechbar sein und alles in mir lösen können.

00:00:15: Am Anfang finde ich es schwierig, den Schritt rauszugehen und sagen, da wäre ich dankbar um Unterstützung.

00:00:25: Sarah und Mara im Gespräch mit ... Der Podcast der Frauenzentrale Zürich.

00:00:33: Wir wollen Vorurteile abbauen

00:00:35: und Verbindungen arbeiten,

00:00:36: wir wollen mit unseren Gästen über ihre Lebenswelten reden,

00:00:39: ihre Perspektiven und Erfahrungen

00:00:41: und ihre Sünden.

00:00:42: Und

00:00:43: wir wollen wissen, was sie gut können.

00:00:46: Hallo Mara!

00:00:49: Hallo Sarah?

00:00:50: Was ja etwas Lustiges ist, dass man auch bei Leuten, die man näher kennt, vor Annahmen hat, wo man merkt, das stimmt nicht.

00:01:00: Ich habe nämlich ... Jetzt ganz lange gedacht.

00:01:03: Wir kennen uns schon sehr gut, wir waren auch miteinander in der Fähre.

00:01:07: Wir arbeiten zusammen, dass du wahnsinnig strukturiert bist, vor allem mit deiner Atme.

00:01:16: Es geht.

00:01:18: Und es stimmt eben nicht!

00:01:20: Ich lache aber jetzt wie die Illusion, die ich aufrecht erhalte ... Du bist wie ein Vorbild in dem Palt, du bist auch sonst vieler.

00:01:32: Kann man dich als Vorbild nehmen?

00:01:34: Aber ich lasse mich das nicht.

00:01:35: Nein!

00:01:37: Das ist ja auch manchmal ... Ich habe das Gefühl, dass ich es im Griff habe.

00:01:44: Ganz viele haben das Gefühl ... Ich rede viel darüber über was ich alles noch im Griff hab und merke gleich, dass es gleich noch viele Leute gibt, die denken, sie können Sachen im Griff euch überhaupt nicht im Griff haben.

00:01:58: Und was ich schon ganz lange machen, die mir unglaublich viel Stress nimmt ist ... Ich bin lieb mit mir geworden in dem.

00:02:09: Es gibt so viele Sachen, wo ich im Griff muss und auch im Griff habe.

00:02:14: Was

00:02:14: z.B.,

00:02:16: ja, die ganze Kehrarbeit, die verantwortung mit den Kindern... Wenn ich in meiner Praxis arbeite, finde ich es so okay, wenn ich Admin nicht im Griff hab?

00:02:27: So okay.

00:02:28: Voll, okay!

00:02:29: Und was spannend ist ja ... Ich habe das gleiche Gefühl von dir.

00:02:33: Zum Beispiel in Bezug auf den Tagesplänen unserer Kinder, wo beide angewiesen sind auf sehr klare Strukturen, die ich mega beeindruckt bin von dieser Struktur, die du vorgeben kannst.

00:02:47: Also meine Tochter geht an ihre Pikto-Wand.

00:02:50: Das ist eine Wand der Tagesplan mit so ... Sie stellt alles um.

00:02:58: Immer wieder, oder?

00:02:59: So bin ich auch!

00:03:03: Ich denke immer so ... Bei den Sachen ist es nicht verhandelbar und ich bewundere das.

00:03:07: Das Wahnsinnig Lustige ist mit diesen Pictos, dass mein Sohn weder lesen kann noch schreiben, aber er merkt sofort, wenn ein Picto falsch ist oder die Dreiefolge nicht stimmt.

00:03:21: Und er hat einen Saitelang auch, den ich so alt war, wie deine Tochter.

00:03:25: Wenn er etwas als Arzttermin nicht stattfindet, hat er ihn einfach entsorgt.

00:03:31: Wir hatten ein Fertig-Körblik, das dann immer alles von einem ganzen Wochenplan abgeschlossen wurde und die Uhr, wo der Timetime rot anläuft ... Die hat er einfach immer kaputt gemacht.

00:03:49: Aber

00:03:50: eigentlich könnte man sich ein Vorbild nehmen, oder?

00:03:52: Ich könnte auch durch meinen Kalender und alles aussenlöschen, was ich keinen Bock darauf habe!

00:03:58: Aber eben nochmal so zu dieser Struktur und dem Bild ... Ich habe das noch einmal sehr festgemerkt mit der Selbstständigkeit.

00:04:06: Das ist für mich dann schon noch mal anders klar geworden.

00:04:11: Also eigentlich ... Ja, hab ich ... Wenn ich nicht einfach delegiere, ist es schon schnell etwas

00:04:20: kalt.

00:04:20: Ja, genau.

00:04:21: Und in dem Sinne, wieso der eigene Weg findet und sich nicht abschrecken lässt.

00:04:25: Ich höre manchmal auch ... Oder ich begleite bei mir in der Praxis gerade auch auf Frauen, die irgendwie ... Da geht es überhaupt nicht darum um Atme oder was man für Versicherung muss.

00:04:36: Und nun bin ich alles falsch.

00:04:38: Es geht wirklich darum, den Mut mit meiner Idee rauszugehen zu können.

00:04:42: Ich möchte ein Start-up gründen.

00:04:44: Ich mache mich selbstständig.

00:04:45: Und ich mache immer Mut hier, sich getrauen.

00:04:50: auch Dörfen und Zulänglichkeiten haben.

00:04:54: Sachen, die man nicht im Griff hat und gleiche Ideen herausgeben kann.

00:04:59: Und wir haben das Glück, dass heute jemand ... Ganz selten haben wir Sponsorings.

00:05:04: Und weil wir auch ... Sie sind sehr wähler oder auch Frauenzentrale.

00:05:09: Das muss nicht passen, sondern Frauenzentralen.

00:05:11: Unser heutiger Sponsor ist auch eine Freundin von uns und du kannst sie noch etwas länger und besser sagen?

00:05:20: Ja, ich freue mich mega, dass diese Folge unterstützt wird.

00:05:23: Und zwar von Rain Care, der Hinterstadt Ramona Schwarz.

00:05:29: Sie ist schon eine sehr lange Freundin für mich.

00:05:31: Du kennst sie auch gut ... Ich finde es so, wenn man darüber spricht über Dinge im Griff hat und Struktur.

00:05:40: Ich habe den Prozess bei Ihrem Serstach miterlebt von der Reindis, die sie entwickelt hat – ich sage nachher gleich noch mehr dazu!

00:05:51: Und ich bewundere Ramona für ihre ... Wie sagt man dem?

00:05:57: Beständigkeit, ihre Genauigkeit, ihr Strahl bleiben an dem Start-up unter dem Produkt.

00:06:04: Darum freue ich mich mega fest, dass sie heute Volk unterstützt.

00:06:08: Ramona hat ein Produkt entwickelt, das das Leben unserer Frauen einfacher macht.

00:06:16: Es ist ein Periodenprodukt?

00:06:19: Ja genau, es ist sehr wichtig ... eine gesunde und sichere Periodenschiebe, die sie entwickelt hat.

00:06:31: Sie sagt, es soll unser Leben erleichtern.

00:06:34: Ich konnte das auch mehrmals testen.

00:06:36: Ich bin nicht stolz auf die Besitzerin der

00:06:39: Realvisk.

00:06:41: Darum stehe ich wirklich voll dahinter, dass mir dieses Produkt heute vorstellt.

00:06:46: Es ist ... Ich hatte ja alles versucht vorher, wegzukommen von Bindern und Dampen.

00:06:54: Und Kaps und Schwämmeln.

00:06:55: Ich fühlte mich wie mit nichts wirklich wohl.

00:06:58: Ich war dann eigentlich ein bisschen skeptisch, muss ich ehrlich sagen.

00:07:02: Weil wenn ich die Rendisse in die Hand bekomme, ist es doch

00:07:05: recht

00:07:06: gross so!

00:07:06: Und ich konnte zuerst vorstellen, dass sich das bequem anfühlt... Als ich die testete, musste ich sagen, dass es wirklich so ist.

00:07:17: Es ist etwas, was ich nicht erwartet hatte und man spürte nichts.

00:07:22: Das braucht am Anfang ein wenig Übung, um sie richtig einführen zu können.

00:07:26: Aber man spüre einfach nichts.

00:07:29: Man kann sie den ganzen Tag reinlassen ... Sie haben wirklich dicht eine sehr hohe Fassungsvermögen.

00:07:39: Und sie lernt sich auch selber, wenn man geht kubiseln.

00:07:43: Es ist eine Sache, die mich auch daran gewöhnen muss.

00:07:48: Es gibt auch Frauen, die sagen, dass sie nicht penetrativer sexen wollen, wenn sie Mensch haben und mit Randy es auch möglich ist.

00:07:59: Ich finde ... Ja!

00:08:00: Ich hatte so ein Erlebnis, das würde ich noch kurz teilen.

00:08:04: Das ist etwa ein Jahr her oder so.

00:08:06: Da habe ich eine stache Zwischenblutung gehabt und ich war in der Batte.

00:08:09: Mega toll!

00:08:10: Megaschöne Situation.

00:08:11: Beste

00:08:12: ... Also weisse Hose sind auch schlimmer?

00:08:14: Ja, voll auf der Bühne.

00:08:17: Nein, aber zum Glück hatte ich die Randisk dabei.

00:08:21: Und es waren meine Rettering von diesen Sonntagen.

00:08:27: Ich denke, es ist auch eine sehr interessante Disk für Frauen, die sich in ihren Perimenopausen befinden.

00:08:33: Manchmal sind sie sehr starke und unerwartete Blutungen.

00:08:39: Wo das kenne, dass man alle halb Stunden den OB wechseln muss oder alles ausläuft ... Und das ist mit dieser Reinde ins Glück nicht.

00:08:47: Danke

00:08:48: vielmals Ramona, danke Reine und jemanden, der auch gründet hat – aber auch prüfflich!

00:08:54: Das abdeckt, was ich niemals in meinem Coaching könnte.

00:08:59: Ich wäre dir total ungeeignet.

00:09:00: Wir haben heute eine Gästein, die sich super auskennt mit allen, die es um Treuhand geht.

00:09:08: Herzlich willkommen Nathalie Pavoni.

00:09:14: Schön, bist du da.

00:09:18: Gülshaar, die ja auch bei uns schon war, hat mich dir von Jahren empfohlen und gesagt, hey, weisst du?

00:09:25: Die hilft ihr einem grösster Chaos!

00:09:28: Ja, das stimmt.

00:09:31: Jetzt nehmt es mir Wunder.

00:09:32: Kennst du es auch nicht im Griff zu haben?

00:09:34: oder was hast du vielleicht nicht im Greif?

00:09:36: Wir haben alle unterschiedliche Sachen nicht im greifen.

00:09:38: Ja

00:09:39: total also ich kenne sie super gut.

00:09:41: Ich habe gerade vorher noch mit Alex darüber geredet.

00:09:45: Ich habe z.B.

00:09:46: alles, was die Social Media und Informatik im Griff abgelangt gar nicht.

00:09:52: Beziehungsweise bin ich auch angewiesen auf Unterstützung.

00:09:56: Das ist zum Beispiel ein Bereich in meiner Geschäftszeitung, wo ich sehr fest merke, dass ich ohne externe Hilfe oder meine Mitarbeiterin total aufgeschmissen werde.

00:10:08: Und so diese Hilfe sich holen darf?

00:10:11: Ich glaube, das ist ja ein Schlüssel.

00:10:13: Es geht um den eigenen Weg, dass man weiss, man muss nicht alleine sein.

00:10:19: Das heisst jetzt, wenn man selbstständig ist wie wir sind oder sich Hilfe holen darf aber auch sonst im Leben.

00:10:26: Oder immer wieder bei uns im Podcast treten wir darüber.

00:10:32: Also holen die Hilfe!

00:10:34: Man muss es nicht allein!

00:10:36: Ja unbedingt!

00:10:38: Ja, total.

00:10:38: Ich finde aber auch, dass es schwierig ist.

00:10:40: Gerade am Anfang hat man das Gefühl, man muss wie alles selbst stimmen.

00:10:44: Ich hatte das zumindest gefühlt und habe mich selbstständig gemacht.

00:10:47: Das war meine Entscheidung, da stehe ich auch alleine hier.

00:10:51: Jetzt muss ich für alle ansprechbar sein und alles in mir lösen können.

00:10:56: Und ich finde es am Anfang schon noch schwierig, den Schritt rauszugehen und sagen, da wäre ich dankbar um Unterstützung!

00:11:05: Es ist ja schon so, dass viele auch die Selbstständigkeit oder jetzt eben auch die Tremone mit dem Start-up gründen.

00:11:11: Viele Frauen halten sich selber ab, weil sie das Gefühl haben, dass sie das nicht können und vor allem aus finanzieller Risiko nicht eingehen können.

00:11:21: Wie war es bei dir, wo du dich entschlossen hast, selbstständig zu machen?

00:11:24: Hast du diese Zweifel auch gehabt?

00:11:25: Oder hat es viel Mühe gekostet?

00:11:27: Ja, es hat mega viel Mühen gekosted.

00:11:30: Und es war aber ehrlich gesagt gar nicht so einen bewussten Schritt.

00:11:32: also ... Grundsätzlich war Adelp mal ein Projekt an der ZHW.

00:11:38: Das ist das Projekt des Studiums und ein fiktives Versicherungsmodell.

00:11:42: Darf ich es

00:11:44: auch ausholen?

00:11:45: Genau, ich habe BWL studiert und am Teilzeit bei SWIG gearbeitet.

00:11:50: Wir hatten viele Anfragen von älteren Menschen oder Leute, die die deutsche Sprache nicht so beherrschen, für den Bereich Admin.

00:11:58: Es wird vieles abdeckt in den Krankenkassen, aber genau ... Ich glaube, es war bis heute nicht oder damals zumindest so.

00:12:07: Gerade wenn ich z.B.

00:12:08: im Todesfall von einem älteren Herr oder Frau weiss ... Heute oft noch nicht.

00:12:13: Bei welcher Versicherung waren wir eigentlich?

00:12:15: Oder was für Bankkonto haben wir

00:12:17: etc.?

00:12:18: Und ich habe diese am liebsten unterstützt und hatte das aber wie nie in den Dörfern aus der Versicherung aus.

00:12:24: Dann dachte ich, ich hätte ein Projekt gehabt und eine fiktive Firma gegründet.

00:12:31: Das hätte das Versicherungsmodell darstellen sollen, in diesen Bereichen zu unterstützen.

00:12:36: Es wurde aber noch nicht so implementiert von SWICA und ich habe nachher einmal angestellt der Verhältnis weitergeschafft.

00:12:43: Auf jeden Fall habe ich irgendwann während Corona mit meinem Partner entschieden, dass man den Projekt eine Chance in der richtigen Welt galt.

00:12:50: Und so bin ich eigentlich ein wenig in dieses Innengerutsch.

00:12:52: Ich war immer noch angestellt und es hat dann wie so ... Das

00:12:55: Corona-Baby?

00:12:56: Ja auch!

00:12:59: Genau.

00:13:00: Das ist wieder mit der Zeit zu kommen und ich kann das gar nicht so ... Nicht so bewusst, es ist vielleicht den falschen Ausdruck, aber ja, ich konnte mich jetzt nicht so entscheiden und ich kündete meinen Job, sondern wie es immer mir kam, immer weniger Angestelltenverhältnisse und so hat sich das dann ergeben.

00:13:18: Ist das etwas, was du auch empfehlen würdest?

00:13:20: So ein bisschen wohl als auch?

00:13:23: Ja, das kommt mega darauf vor, weil es im Bereich, dass man tätig ist auch was für ein Netzwerk, das man schon hat.

00:13:28: Bei mir war es so, dass die Geschäftsidee gar nicht angekommen ist.

00:13:32: Ich bin etwas blauäugig an dieses Anen und es hat aber eigentlich gar nicht funktioniert.

00:13:37: Und wenn wir im Hinblick auf eine riesige Netzwerke haben, wo man zum Beispiel weiss ... Keine Ahnung, ich kann vielleicht sogar Kunden mitnehmen aus dem Angestelltenverhältnis oder bei mir bleiben wollen.

00:13:46: Oder in einem Bedarf, z.B.

00:13:48: bei Bau oder so, wo immer ein Bedarf oben ist, dann kann es schon sein, dass sich das lohnt von Anfang an alles auf diese Karte Selbstständigkeit setzen.

00:13:56: Aber es kommt natürlich auch darauf an, wie dein Privatleben aussieht.

00:14:01: Als Eltern kann man selbst schlecht einfach sagen, ich gebe jetzt alles auf und ich versuche mal etwas zu probieren, weil wenn dann da Monate nichts reinkommt ist es schwierig.

00:14:09: Und so ein

00:14:11: bisschen ja ... Deinen, die zulosen.

00:14:15: Man kann sich noch nicht so viel darstellen, wer du bist

00:14:19: und was du da drin hast.

00:14:20: Ja

00:14:20: genau!

00:14:21: Aber ich würde mal kurz dich vorstellen.

00:14:27: Bist du treu händerin?

00:14:29: Mit einer betriebswirtschaftlichen Ausbildung.

00:14:32: Du hast den Fokus auf kunderorientierte Beratungen.

00:14:35: Das steht so auf der Website.

00:14:37: oder hast du mir auch für andere Projekte gesucht?

00:14:44: Und du hast aber ursprünglich eine medizinische Praxisassistentin gelernt.

00:14:48: Das finde ich ja schon interessant!

00:14:50: Also dein Weg hat quasi geführt von der medizinischen Praxis-Assistentin zu den Krankenkassen?

00:14:57: Stimmt das

00:14:57: so?!

00:14:58: Ja, ja, aber ich kann es nachher noch ergänzen... Aber

00:15:01: du hast dann noch ein Studium gemacht bei

00:15:03: Dichs Wirtschaft.

00:15:05: bevor du dann in den Treuhandbereich gegangen bist.

00:15:07: Und das ist ja schon auch eine sehr strenge Ausbildung, oder?

00:15:11: Ja es ist schon... Das

00:15:11: höre ich immer, weil für mich natürlich graus, oder, weil ... Entschuldigung, wenn man direkt sagt,

00:15:17: dass ich

00:15:17: den ganzen Tag zahle und so.

00:15:20: Das wäre für mich mega streng, aber es sagen auch noch viele.

00:15:25: Eine sehr strenge Ausbildung.

00:15:27: Die sind sehr wichtig, verständliche und proxiesnöhe Lösungen anzubieten können.

00:15:33: Man darf schon sagen, dass du in den Frauennetzwerken wirklich auch sehr fest empfohlen wirst.

00:15:41: Weisst du auch von dir, dass man so empfôlen wird?

00:15:44: und findest auch einen mega guten Job.

00:15:48: Das ist mega lieb, danke!

00:15:50: Ich weiss aus dem Sinn, dass ich es merke, dass Leute mich anfragen oder sich angefragt werden.

00:15:56: Aber ... Wissen Sie?

00:15:58: Ich mache meinen Job so wie ich ihn am liebsten mache.

00:16:02: Und für das, was ich erlebe.

00:16:04: Es ist sehr schön, wenn es so auch ankommt, dass er so überkommt.

00:16:09: Was macht jetzt eine treue Hände wie du?

00:16:13: Wir machen alles.

00:16:14: Wir bieten aber auch Admin an, also das heisst eben alles was jetzt die Privatpersonen und zum Beispiel Budgetplanungen, das machen wir unter anderem auch, weil es ist immer so ein bisschen mein Herzensprojekt gewesen um zu bleiben.

00:16:27: Und jetzt machen wir eben so.

00:16:28: Das ist Buchhaltig, das ist wie ja halt eben die Monatsbuchhaltige Rechnung... Also Trohihänder

00:16:34: sind nicht gleich wie eine Buchhalterin oder?

00:16:37: Nein, der Buchhaltigen ist ein Teil vom Trohinhand!

00:16:40: Und die Treuhand ist wirklich so von A bis Z, also der Gründung und den ganzen Beratungen.

00:16:46: Die Buchhaltung wären im ganzen Jahr die Quartalsabschlüsse, Jahresabschlüssen ... Dann gibt es verschiedene Wege, wie man das angeht.

00:16:56: Wir arbeiten sehr kundenorientiert.

00:17:00: Das ist auch das, was ich am meisten schätze an meinem

00:17:04: Job sehe.

00:17:04: Was heisst das?

00:17:05: Woran erkennt man Kundenorientierte?

00:17:13: Mir ist wichtig, dass ich immer innerhalb eines Tages antworte.

00:17:18: Wenn eine Frage kommt, möchte ich nie mehr lang warten lassen.

00:17:21: Ich weise, dass man uns anfragt, weil es wichtig ist.

00:17:24: Es ist selten ein Thema, das du Lust hast, wenn du freizudest, um dich darum zu kümmern.

00:17:31: Für mich ist das immer viel Priorität.

00:17:34: dass ich hier schnell anturte und flexibel bin, beispielsweise über WhatsApp-Mails oder was halt immer für die jeweilige Kundin am besten geht.

00:17:43: Und das andere ist, dass wir unter anderem Jahresabschlussgespräch führen aber schon während dem Jahr also nicht erst wenn es ein Jahr fertig ist sondern immer im letzten Kortal vom laufenden Jahr natürlich wenn das gewünscht wird.

00:17:56: Und dann schaue ich die Zahlen an, wir schauen den jetzigen Stand hier allenfalls Optimierungsmöglichkeiten, dass man natürlich steuertechnisch optimieren könnte.

00:18:05: Das heisst noch mega.

00:18:07: eine hohe Gewinnübung ist, dass wir vielleicht darüber reden können.

00:18:10: ja sind eh noch gerade Investitionen geplant und anscheinend das nächste Jahr vielleicht ihr neues Pult oder ein neues Equipment.

00:18:16: kaufst du es jetzt?

00:18:18: Oder müssen wir Sparmassnahmen ergreifen?

00:18:20: Das sind wie so Punkte wo wir dann zusammen anschauen.

00:18:24: Natürlich auch sonst jederzeit, wenn er es gewünscht wird aber spät ist in seinem letzten Quartal.

00:18:29: Dass wir so viele rausholen, gerade bei Selbstständigen, was die Zülle anbelangt und so weiter.

00:18:34: Jetzt habe ich gemerkt, wo ich mich auf das Gespräch vorbereitet habe.

00:18:39: Wir machen uns unabhängig voneinander Gedanken und tauschen uns aus.

00:18:45: Und was mir ... In diesen Wochen, also in den Wochen.

00:18:48: Man hat die Woche nur auf das Abweich immer wieder gewusst, dass du kommst und so.

00:18:52: Dann habe ich etwas mal aufgeschrieben.

00:18:54: Und was wir immer wieder begegnet haben ist, ist das Wort Charme.

00:18:58: Ich

00:19:00: bin dann immer ein wenig nachgegangen und habe gemerkt ... Das ist Spanend oder Geld weiss man aus meiner Arbeit?

00:19:09: Oder ist es hochemotional?

00:19:13: Da war ganz viel auch Scham dahinter und selbstständig.

00:19:19: Dort ist ja immer das Risiko vom Scheitern.

00:19:24: Und das Chaos, was man hat oder die Sachen nicht im Griff hat ... Für das wird Maria beschämt.

00:19:31: Ich wurde z.B.

00:19:32: ganz fest beschämt in der Schule.

00:19:35: dass ich es nicht im Griff habe, also mit diesen Strichen.

00:19:38: Und dann irgendwie genügend oder in Ordnung und Zauberkeit zum Beispiel.

00:19:44: Was ich spannend finde ist ... Das kommt von verschiedenen Ebenen immer wieder so die Scham rein, was bei mir einen Mechanismus ausgelöst hat.

00:19:55: Wenn ich jetzt so zurückgehe wie in meinen letzten zwanzig Jahren Das kann

00:20:06: ja

00:20:12: dann einem ... Also es wird grösser.

00:20:16: Beziehungsweise gerade beobachte ich auch, wenn man mich im Freundeskreis austauscht oder andere selbstständige sind, dass gerade die Kreative arbeiten oder ich verstehe mich als Kreativschaffende ... Dass auch noch mehr haben, so ein bisschen ... La la la la.

00:20:32: Ich schaue gar nicht an.

00:20:34: Egal.

00:20:34: Irgendwie geht das schon.

00:20:35: Irgendeinem ist schon Geld.

00:20:37: Meine Mutter war schon etwas so.

00:20:40: Sie hat zum Glück Spatkirater und der macht es sehr strukturiert.

00:20:45: Ich glaube, sie hat ihre Finanzen geredet.

00:20:49: Aber meine Mutter hatte z.B.

00:20:51: einen Schubel.

00:20:51: Sie hatte eine Kommode.

00:20:54: Und sie war ja selbstständig seit der achtziger Jahre.

00:20:57: In dieser Kommode waren einfach Lose alle belegt, sie hat die Schublade aufgemacht und innen gerührt.

00:21:07: Wie gingst du mit diesen Charme um?

00:21:10: Was sind da für Gedanken?

00:21:12: oder wie begegnest du diese?

00:21:13: Oder wie baust du sie vielleicht auch ab?

00:21:15: Also mein höchster Kledo ist alles auf Augenhöhe.

00:21:20: Ich würde niemals für jemandem denken, dass ich mich das Leben nicht im Griff habe oder nicht selbstständig war.

00:21:29: Jeder hat den Bereich, wo er stärker ist und herausfordernder wird.

00:21:34: Von daher werde ich es gar nicht werten.

00:21:37: Für mich kommt das überhaupt nicht darauf an, über Unterlagen Gordner zu bekommen oder ob sie in einer Kiste oder im Mäppchen oder wie immer.

00:21:44: Das spielt mir keine Rolle.

00:21:46: Man könnte ihr eine Kommode bringen?

00:21:47: Ja, da kannst du mir eine.

00:21:49: Ja, ich finde es wirklich wichtig.

00:21:51: Das Ziel ist auch, dass ich Arbeit abnehme und nicht, dass sich noch ein doofes Gefühl vermittelt, um dann das Gefühl zu muhen oder alles vorbereiten, weil dann ist es eine Chance, dass man es nur weniger macht, sondern auch wieder gross.

00:22:04: Sondern mein Ziel ist immer, dass so viel wie möglich Arbeit abnehmen kann und so viel Leichtigkeit schenken

00:22:12: kann.

00:22:14: sehr nahe und viel mit Menschen zu tun.

00:22:16: Und siehst du ja dann eben so in die Schublade und in die Kommode, oder wie wir manchmal sagen ... Man sieht aus der Balkone aber du siehst jetzt eigentlich in den Wohnungen nicht.

00:22:27: Was darfst du da teilen?

00:22:28: Weisst du was begegnet dir hier immer wieder?

00:22:31: Etwas, das sehr bekannt ist?

00:22:34: oder wieder Scham, was Sarah gesagt hat.

00:22:37: Oder Unsicherheit?

00:22:40: Im Bezug vor allem auf Frauen.

00:22:42: Ist es da Erlebnisse, die sich immer wiederholen und beschäftigen?

00:22:47: Was ich sehr viel erlebe, sind gerade Frauen, die selbstständig sind, keine Vorsorge haben.

00:22:53: Das ist ein Riesenthema, weil sie sich wie nie mit auseinandergesetzt haben ... vielleicht auch nicht so frauenfreundlich übergebracht wird, oder oft halt einfach mega gefaucht gesimpelt und dann löst es meistens schon wieder ab.

00:23:08: Und dass man hier wie das Thema gar nicht erst anlangt, sondern findet ja, das macht einen irgendwann.

00:23:13: Jetzt schaue ich mal einfach, damit ich meine Firma aufbauen kann.

00:23:17: Und gleichzeitig hat die Sonne ein hoher Stellenwert, sodass wir das so früh wie möglich sich um diese Vorsorge kümmern.

00:23:23: und richtig... Was

00:23:26: heisst denn richtig?

00:23:27: Was ich schon merke, ist so ... Sobald ich mit jemandem über das Reden komme ich auch Herzklopfen über.

00:23:34: Auf ja, stimmt!

00:23:35: Das steht dann auf meiner Liste.

00:23:37: Wenn man sagt Richtig, dann habe ich schon ... Oh nein, dann rede ich lieber nicht darüber, wie ich sie falsch gemacht habe und jetzt spart

00:23:45: er.

00:23:45: Und

00:23:46: danach

00:23:47: kommt sofort in Scham oder von Ja gut also ich meine Ich habe es viel zu lange rausgeschoben So quasi Yolo.

00:23:55: Also weisst du, kommt dann so?

00:23:57: Kommt nicht mehr drauf

00:23:58: an!

00:23:59: Nein, nein.

00:24:00: Ich meine es richtig, weil einem eben viel... Wir schliessen ja meistens Versicherungen ab, wenn man eine Selbstständigkeit hat.

00:24:06: Zumindest bei den Treibshaftpflichten oder so und dann wird einem gerade von der Versicherung drei An vorgeschlagen.

00:24:13: Das machen sie, weil sie verdienen daran.

00:24:16: Also nichts gegen die Versicherung, aber das ist einfach ein Fakt.

00:24:19: Und wir denken halt, also das ist im Fall mir genau gleich gegangen am Anfang.

00:24:24: Man wird aber nicht aufgeklärt darüber, dass es bei einer Versicherung nur lohnt sich, wenn man nachkommt oder einen Ehepartner hat.

00:24:40: Ein grosser Teil des Beitrags, in dem du ... bei einer Versicherung einzuhalten, ist Tod und Invalidität.

00:24:48: Das heisst, wenn du eine volle Invalidetät, also es sind siebzeitig Prozent und mehr würdest erreichen, dann wirst du jährliche Renten zusätzlich überkommen.

00:24:57: Oder wenn du sterben würdest vor deinem Pensionsalter, dann können deine Nachkommenden jährlich rentenüber.

00:25:03: Du selber, wenn dich deine Renten gesund und lebendig erlebst ... Ja, ich dritsch, dann siehst du das Geld nie mehr!

00:25:12: Das ist einfach weg.

00:25:13: Und das wird zum Beispiel ein Sider niemanden sagen.

00:25:17: Und wirklich die ersten paar Jahre bezahlt man nur auf diese.

00:25:20: Und plus einen Verwaltungsbeitrag, der an die Versicherung geht und es danken, dass sie auf dieses Geld schauen.

00:25:28: Ich bin immer etwas vorsichtig, sobald ich einen Vertrag unterschreibe muss für Vorsorgegeld, den mich anbelangt, habe ich mir schon ein bisschen Ungezgefühl.

00:25:36: So muss ich mich dafür verpflichten, dass ich das Geld einzahle, weil es sollte eigentlich missbleiben.

00:25:41: Und das habe ich gemeint, dass man sich auch richtig beraten wird.

00:25:46: Das ist oft nicht der Fall.

00:25:48: Wenn ich jetzt ... Ich komme zu dir und sage, ich konnte mich noch nicht um meine Altersvorsorge kümmern.

00:25:56: Ich war der grösste Teil meiner Zeit entweder in Ausbildung oder Kehrarbeit.

00:26:01: Die Situation von sehr vielen Frauen in einem

00:26:04: Moment.

00:26:05: Ich bin vielleicht

00:26:06: mal dran.

00:26:06: Ja, total!

00:26:06: Ich bin teilweise selbstständig.

00:26:10: Was kann ich dann als erstes machen?

00:26:12: Das Einfachste ist immer, wenn man bei den Banken, die meisten Banken offerieren das mittlerweile, ein zusätzliches Drei-Ankonto e-richtet.

00:26:22: Ich sehe das keine Werbung, habe ich mir wieder gezeigt, wie ich einen Franklin habe und dort kannst du individuell ... Entscheiden, wie du oder was du einzahlst.

00:26:31: Ob du das monatliche zahlst, ob es gerade dringend liegt oder eben nicht, ob du einen jährlichen Betrag möchtest

00:26:36: etc.

00:26:36: Also ist das, wo man so sagt, zahl mal in die dritte Säule rein?

00:26:39: Genau!

00:26:40: Aber halt du selbst bestimmt.

00:26:42: Das heisst ... Gerade wenn wir am Anfang einer Selbstständigkeit stehen und sie einkommen halt nicht... also das Serienjahr... Mal höher ist mal tiefer.

00:26:52: Und wir ja nicht jeden Monat weiss, ob man das wirklich auf der Seite hat, dass man das einzahlen kann.

00:26:57: Dann ist das Video für mich die beste Lösung.

00:27:01: Ich kann auch sagen, ich zahle nur ein, wenn ich gerade mag.

00:27:05: Du musst nicht mal einen Durif-Tragi richten.

00:27:07: Du kannst einfach mal ein Konto und dann, wenn wir Ende Jahr über die Zahlen gehen, sehen wir immer noch was übrig ist, wie viel du einzahlen darfst.

00:27:15: Und dann kannst du entscheiden, wieviel mag ich dann auch einzahlen?

00:27:19: Es

00:27:19: lohnt sich schon, wenn man in Monat einzahlen

00:27:23: könnte.

00:27:23: Ja total!

00:27:24: Alles, was man einzahlt, lohnt es sich.

00:27:26: Wichtig ist einfach immer, dass man nur da sitzt, wo man wirklich nicht darauf angewiesen ist.

00:27:30: Das Geld ist auch gesperrt aus einer gewissen Ausnahmefälle

00:27:33: und dann gibt es ja dort immer das, dass wir sagen, aber du ja nicht einfach noch aufs Dreizülle kommt oder das muss auch als irgendwie ein Anlegerkonto sein.

00:27:42: Und hier berate ich dich dann auch was so Sinn macht?

00:27:45: Ja genau also.

00:27:46: die meisten Banken wollen so eine App offerieren, das ist immer investiert und da kannst du aber auch aussagen hey ich möchte Es geht nicht gerade zu voll, sondern eher vorsichtig.

00:27:58: Oder du sagst, ich will voll investieren, weil wenn ich für den Moment Verlust mache, macht es nichts.

00:28:03: Ich kann sie eh nicht anlangen.

00:28:05: Das ist so individuell und darum ist mir wichtig, dass die Vorsorge-Lösung individuell ist.

00:28:11: Nicht nur das was man zahlen kann, sondern auch was wir damit machen wollen.

00:28:16: Und wenn jemand nicht sicher leistet, um eine Treuhänderung zu gehen, muss man sich auch leisten können.

00:28:25: Dann passiert genau das.

00:28:27: Die Bank hat irgendein Angebot oder die Versicherung auf einem Zuhause.

00:28:31: Was du vorher gesagt hast ... Wie spüre ich denn?

00:28:34: Oder gibt es auch unabhängige Vergleichsseite, wo man sich selbstständig informieren kann und sich keine Beratung leisten

00:28:44: kann?

00:28:44: Es gibt sicher Portal oder Tools, z.T.

00:28:48: auch Chatshipity und so weiter, die einem irgendwie Aufklärung geben können.

00:28:52: Ich empfehle aber immer, dass man vielleicht einfach einmal mit jemandem zusammensitzt.

00:28:56: Also es gibt auch die Möglichkeit, dass wir sagen können wir einfach mal überall drüber gehen und du gibst mir Tipps und dann mache ich das!

00:29:03: Und dann meldet sich diese Personen wieder wenn sie in der Nötigung ist.

00:29:07: Aber es ist nicht unbedingt ... Wir sind hier mega individuell unterwegs von... Also, Fub.

00:29:15: Ich sage, Briefe öffnen und rechnen ist bis zu einmal im Jahr Beratung.

00:29:19: Ist wie alles möglich?

00:29:20: Frauenzentral hat ja auch ein Angebot der Budgetberatung ...

00:29:24: Genau!

00:29:25: Das

00:29:25: ist wirklich auch sehr erschwinglich.

00:29:28: Auch für Nicht-Mitglieder zugänglich.

00:29:31: Und es gibt auch, wenn ich richtig bin, teilweise auch Frauenzentrale zühlen.

00:29:36: Wenn man in einer anderen Stadt ... Es bietet noch viel Frauenzentral an.

00:29:39: Ich weiss, dass die Frau Zentrale winter tut zum Beispiel auch.

00:29:42: Also wenn man das sucht oder ... Manchmal gibt es dann auch einen Stadtervistellern.

00:29:48: Ja, öffentlichen

00:29:49: Ämtern und so.

00:29:50: Das bietet das immer an.

00:29:53: Vielleicht nicht ganz so individuell.

00:29:55: Aber es ist

00:29:55: sicher mal ein guter Start, ja unbedingt genau.

00:29:59: Was mir auffällt, ist auch in den letzten Jahren das Thema Frauen und Finanzen zum Glück mehr besprochen wird, aber andererseits sehr einen grossen Druck auslöst.

00:30:11: Und was ich spannend finde, wenn ich mit Frauen rede, die ins Pensionsalter kommen oder sich damit auseinandersetzen, dass wir oft eigentlich in einer sehr ... Privilegierter Art und wie es über Vorsorge geht.

00:30:27: Du musst deinen Lebensstandard behalten.

00:30:31: Was heisst denn das?

00:30:32: Für viele heisst es, dass ein Haus oder eine grosse Wohnung ist, zwei Autos, Ferien ... Ich weiss nicht.

00:30:39: Das war für mich schon ein bisschen ein Learning-Sieh.

00:30:42: Von Anfang an ... Okay, ich muss mich darum kümmern und dann ... Aha!

00:30:46: Von diesem Betrag reden wir.

00:30:48: Und zu merken, jetzt mit zwei Kindern, die noch finanzielle Unterstützung brauchen, ist es eine andere Situation.

00:30:55: als wenn ich pensioniert bin und für mich alleine muss.

00:30:59: Ich brauche ja logischerweise viel weniger Geld, hatte letztendlich eine recht spannende Gespräche mit einer Frau, die zwei Jahre von Pensionen ist.

00:31:07: Sie sagte mir dann ... Du brauchst eigentlich ... Es ist gut, wenn du die dritte Säule einzahlst und das dann noch dazu hast.

00:31:16: Aber sie hat mir wie immer noch so etwas Relationen wiedergegeben, was man danach auch so braucht.

00:31:22: Ist das auch etwas, was du versuchst?

00:31:24: Weisst du wieso?

00:31:25: Das kann ich mega stressen!

00:31:27: Also was ja dann passiert ist so, ich zahle lieber nichts ein.

00:31:32: Ich kann ja das eh nicht erreichen, was ich dann eigentlich gespart habe.

00:31:36: Also kann ich es auch jetzt gerade wie lassen?

00:31:39: Und das stimmt aber auch nicht so ganz.

00:31:41: Aber wir reden ja schon häufig von sehr unterschiedlichen Lebenswelten, oder?

00:31:45: Ja total.

00:31:46: also ich glaube, dass ist zuerst mal wichtig, dass man wie bei sich anfängt und man schaut welchen Lebensstandard mich überhaupt mehr leisten möchte.

00:31:55: oder was stelle ich mir vor... Heute ist es einfach so, dass mit der AHV alleine nicht mehr lang ist.

00:32:02: Und das ist wie hier den Punkt.

00:32:04: Wenn man aber sagt, die Vorsorge oder das Fixen Geld wegeben, jetzt leiden für mich wie nicht drin, dann gibt es logischerweise andere Möglichkeiten.

00:32:14: Man kann ja auch für sich, wenn es möglich ist, mal auf ein Sparkehund zu tun ... Ja, ich weiss auch nicht.

00:32:22: Vielleicht sieht die Situation in zwei Jahren schon wieder ganz anders aus.

00:32:27: Vielleicht kommt ein sehr grosser Auftrag hinein, wo man dann sagen kann, hey ... Ich weiss noch nicht, ob ich von diesem grossen Betrag hineine.

00:32:33: Das ist ... Ich bin überhaupt nicht ein Fan der Druckmache und für mich ist es so wichtig, dass man den Druck rausnimmt.

00:32:42: Und dass man eine ja so viele Lichtigkeit wie möglich ... Es gibt auch Lebenssituationen, in denen man gar nicht leiden kann.

00:32:51: Da macht man vielleicht nur Weiterbildung und kostet einfach auch viel.

00:32:54: Dann hat man Kinder, gesundheitliche Themen wie immer.

00:32:57: Es gibt so viele kleine Dinge ... kleine oder grössere Steine, die dann im Rucksack drehen.

00:33:05: Und das ist auch etwas, was ich bei mir selber gut kenne und ich aber auch bei meiner Mutter erlebt habe und auch bei Freunden, dass sie das wieder schon behaftet haben, wenn man zu wenig Geld verdient.

00:33:20: Meine Mutter war sonst mit mir die ersten zehn Jahre alleine erziehen ... dass ich immer wieder erlebt habe, dass sie nicht wusste, wie sie jetzt eine Zahnarztrechnung zahlen sollen.

00:33:32: Und bei mir, also gerade auch, wo meine Kinder sehr klein waren und ich einfach wegen der Behinderung meinem Sohn gar nicht hier arbeiten konnte ... Also mein Ex-Ma war auch noch im Studium und hat wirklich wenig Geld da.

00:33:50: in der Schweiz oder im Umfeld.

00:33:53: Für alle ist es so selbstverständlich, dass sie sich dies und das leisten können.

00:33:59: Dann hat man ein Auto hier und einen ersten Eigentum.

00:34:02: Und dann ist man ja wie etwas beschämt auch.

00:34:05: Irgendetwas mache ich jetzt falsch im Leben.

00:34:08: Auch wenn man weiss.

00:34:09: Aber es fühlt sich dann gleich an ... Auch wenn man sich selbstständig macht und merkt, es kommt zwar gut an, aber der Ertrag ist nicht riesig.

00:34:23: Dann ist

00:34:24: auch wieder das Gefühl ...

00:34:27: Es lohnt sich überhaupt.

00:34:29: Man

00:34:29: wird auch etwas beschämt, dass finanziell erfolgreich sein wird, was immer heisst.

00:34:35: Der finanzielle Standardhalt in der Schweiz ist sehr hoch, wo ich von anderen Ländern ... Ich sage immer, wenn du die Autos in Frankreich anschauen kannst.

00:34:46: Die sind ja alle verpült.

00:34:49: Das kommt in der Schweiz nicht infrage.

00:34:51: In der Schweiz kann sich jeder leisten, wenn er einen Kratzer hat, den Kratzen so verflickern zu lassen.

00:34:58: Es ist ein hoher Level an Geld hier, dass wir dann ... Z.B.

00:35:05: bei mir war es auch, wo die Trennung von meinem Ex-Mass war.

00:35:09: Ich merkte wirklich, dass es jetzt richtig oder existenziell wird.

00:35:13: Und das ist bis heute ein Thema, das ich dann auch merke ... Ja, das hat schon ... Ich glaube, ich bin auf einem guten Weg mit meiner Charme sehr lieben vor Lumpen zu gehen.

00:35:24: Aber es ist ein Thema und gerade Frauen, die Unternehmerinnen sind.

00:35:30: Und dann irgendwie eben ... vielleicht eben nichts einzuhalten oder die einfach nicht genug ertragen machen.

00:35:37: Oder nicht gut geschäft, zu viel Geld ausgeben ... Heißt du auch nicht?

00:35:42: Was immer man alles falsch macht, dass man dann lieber keinen Hilfe holt.

00:35:47: Sonst muss man das ja wie zeigen.

00:35:49: Weisst du sie meinten?

00:35:50: Ja genau!

00:35:51: Ich finde, ich denke aber und so was ich gesehen habe ist, dass es jeder ein gutes Auto gibt und so weiter.

00:35:56: Es ist auch viel, ehrlich gesagt, etwas scheinbar.

00:36:02: Also

00:36:03: ich ... Du siehst in die Wohnung.

00:36:04: Sag uns, wieso es in der Wohnung ist!

00:36:06: Ja, es ist wirklich so, dass man zum Beispiel den Autos auf Leising hat und dann wirkt das so, ein Riesenmerzedesvoren im Haus steht aber auch auf Leasing hat und dass man ja vielleicht noch etwas auslehnen muss dafür, dass wir überhaupt die Leasingrate anzahlen können.

00:36:25: Das sieht man ja alles nicht.

00:36:28: Oder dass Leute eben nur viele Menschen haben Kredite, also wirklich sonstige Krediten.

00:36:36: So einen Schulden, der dann wirklich hoch sind und die erzählen mir das auch mal so ja da haben noch Fünfzehn und so und ich denke für den Moment ist es schockiert mich teilweise schon und das sind ehrlich gesagt Hüpfiger Tmonen.

00:36:48: Ich kenne fast keine Frau, bei meinen Kunden darf sie nicht so sagen aber grundsätzlich habe bei meinen Kundinnen niemand.

00:36:57: Also wer mehr Schulden aufnimmt, lebt viel mehr mit dem, was sie wirklich haben und passet sich dem Lebensstil an.

00:37:05: Und das Scheinbild ist nicht vorhanden.

00:37:07: Wenn wir schnell bleiben, finde ich es mega interessant!

00:37:11: Ich glaube, dass Sarah sagt oder mit der Scham... ...und ich kenne sehr von der Seite Angst.

00:37:16: Also Angst, dann nichts mehr zu haben, Angst, das Falsch gemacht zu haben.

00:37:23: Und ich glaube, es geht wirklich ganz vielen so.

00:37:28: Du hast es eigentlich schon kalt mit der dritten Säule, dass man auch einfach mal fünfzehn Franken einzahlen kann.

00:37:35: Da gibt es vielleicht schon ein bisschen schlechtes Spezifisches Thema von der eigenen Ansprüche und der Perfektion.

00:37:45: Ich weiss nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass die Männer, die so etwas ... Das ist jetzt auch sehr typisch.

00:37:50: Aber so ein bisschen pokert und ich nehme noch den Kredit auf.

00:37:53: Und das leistet mich noch.

00:37:55: Es ist schon okay, diese Rechnung zu kümmern.

00:37:57: Dass sie wahrscheinlich noch eher sich um ihre Pekantrate, Zylone- und Investment kümmeren, weil es ihnen nicht davon abhält.

00:38:04: Wenn du quasi nicht so viel verdienst und immer alles einigermaßen gerecht machen willst und nicht blöffen und dann noch die Scham und Angst, Nein, also kann man nicht einmal für die dritte

00:38:16: Säule fangen.

00:38:17: Genau!

00:38:17: Das ist ein reines Thema.

00:38:19: Die Männer sind das erste Stereotypen.

00:38:21: Aber sie haben Grundsatz, dass sich ihr Geschäft viel besser verkaufen könnte oder einfach besser darstellen könnte wie Frauen machen.

00:38:30: Frauen sind immer viel zurückhaltender und haben das Gefühl... Also die meisten haben das Gefühle, sie hatten mehr als das.

00:38:35: letztendlich besteht.

00:38:37: Das finde ich mega spannend wirklich!

00:38:39: Und

00:38:40: eben auch mit dem Geld sind viel vorsichtiger, also ich muss oft darauf aufmerksam machen und sagen hey du weisst zum Beispiel jetzt... Ich mache jetzt ein Beispiel mit dir, da hast du irgendeine Munderationenjob, dass du

00:38:54: z.B.,

00:38:54: wenn du vorhin zum Koffer gehst, das darfst du in dieses Geschäft abwickeln oder wenn du dir neue Kleider für kaufst etc.. Ich muss Frauen oft drauf aufmerksam machen wo hingegen die Männer alles erreichen.

00:39:06: Es ist

00:39:07: spannend, weil sie diese Selbstverständlichkeit wieder spiegelt.

00:39:14: Die Studie hat sich tendenziell für die Schöpste im Bewerben, wo sie unterqualifiziert sind oder knapp qualifiziert.

00:39:22: Bei Frauen ist das ungekehrt.

00:39:23: Dann hat es ja die lustige Studie gegeben, einen Markt zu einem Flugzeug zu landen, der ja auch erstauntlich

00:39:29: fühlt sich dazu

00:39:30: trauert.

00:39:31: Das war ein Selbstbewusstsein, das gerade um den Unternehmentum und Gründen selbstständig war ... und finanzieller Status kommt das einem natürlich zu gut.

00:39:43: Total,

00:39:44: ja mega!

00:39:46: Weil die haben einen ganz anderen Drive, ganz ein anderes Selbstvertrauen auch, was sie anstehen.

00:39:51: Und das Gefühl hat, sie rücken es eh.

00:39:53: Und wo wir dann eher noch so sind, ja hm... Das habe ich auch mega lernen müssen.

00:39:58: also mit der Treue habe ich schon sehr ... sehr Männerdominiert.

00:40:03: Und ich habe heute noch, also bei den ersten Begegnungen mit einem anderen Treuhänder werde ich heute noch oft einfach mal vorgeführt.

00:40:09: Also das erlebe ich immer, dass man mir wie weniger zutraut, weil ja, ich bin gleich und nicht wie Heli Haare.

00:40:17: Es ist wie so dieses herzige Frauenbild, der verkörpert wird.

00:40:21: Und dann ist es oft so, dass wir zuerst einmal sehen, was du überhaupt darauf hast... Hingegen habe ich das Gefühl, wenn ein Mann in diesem Raum laufen würde, dann wäre es eine andere Basis.

00:40:33: Ich merke, dass auch mit Kundenbeziehungen mittlerweile nicht mehr ... Ich muss wirklich sagen, ich habe so tolle Kundinnen und Kunde, aber die sind zu viel Frauen.

00:40:44: Und ich schätze diese Beziehung sehr.

00:40:47: Aber am Anfang hatte ich Kundenbeziehungen, die mein Partner mitkommen mussten.

00:40:52: Er hat nichts mit dem Treuhand zu tun.

00:40:54: Wenn er D-Gesessen ist, ist das Gespräch ganz anders verlaufen als wenn ich alleine gegangen bin?

00:40:58: Das

00:40:59: ist ja schon kass, oder?

00:41:00: Ja, total!

00:41:01: Ich kann es vorher noch einmal so überleiten.

00:41:04: und wir reden immer von der Finanzbildung und Prägung.

00:41:10: Also, ich denke ... Oder werde es jetzt vorhin für vierzehn geben... Ich bin schon noch so eine Generation, die überhaupt keine Finanzbildung hat.

00:41:24: Es war kein Thema, was für ein Konter eröffnen sollte wie Sparsch ...

00:41:35: Genau!

00:41:35: Das ist auch nicht im Schulsystem.

00:41:38: Was ich weiss bis jetzt nicht das Thema.

00:41:41: Und ich finde es ausschwierig.

00:41:43: Die meisten, die kommen, sind oft mit Leuten, die viel verdienen und überfordert sind.

00:41:50: Aus dem Studium zum Beispiel.

00:41:52: Dann verdienen zu viele und wissen gar nicht, was sie mit diesem Geldbeziehung machen.

00:41:55: Es geht um das Geld in ganze Zeit her.

00:41:58: Und dass man hier eine Struktur aufbaut ... Ich wünschte mir, dass das mehr Platz wird.

00:42:04: Es wäre so viel wichtiger als andere Themen ...

00:42:07: Das gibt ja mittlerweile auch Angebote.

00:42:09: Aber das sind oft Frauen, die eine gewisse Klosse entsprechen oder Frauen ansprechen, die eher höch verdienen sind.

00:42:18: Wir hatten auch schon Frauen im Podcasts, z.B.

00:42:22: Kerliverinnen und Kerarbeiten.

00:42:26: Und ich meine, dort ... fühlst dich auch nicht zugehörig.

00:42:32: Aber du findest, es ist auch ... Man kann sich auch, wenn man das Gefühl hat, dass man kein Geld oder eine Existenzminimum lebt damit auseinandersetzen will.

00:42:41: Es sollte nicht daran hindern.

00:42:44: Nein, überhaupt nicht!

00:42:45: Ich finde Dennis umso wichtiger, aber natürlich kostet es umso mehr Energie und Mut.

00:42:53: Es ist noch mehr, ich sage immer aus dem Schatten Gumpen.

00:42:56: Wie wenn das Geld nach oben ist?

00:42:59: Und gleich kann man immer etwas rausholen.

00:43:01: Ich finde es nur sehr hilfreich, wenn ich z.B.

00:43:05: weiss was ich im Monat für Essen ausgebe.

00:43:08: Das gibt mir einfach schon Anhaltspunkte...

00:43:10: Wie finde ich denn das raus?

00:43:12: Also meine Budget-Tierungen sind immer so, dass ich zuerst mit den Leuten durchgegangen bin.

00:43:19: Zuerst mal ... Das, was sie tatsächlich an Lohn verdienen im Monat.

00:43:26: Und bei selbstständiger Werbung nehmen wir meistens den Schnitt von zwölf Monaten.

00:43:31: Es ist einfach nicht realistisch, wenn wir auf einen Monat gehen.

00:43:34: Dann schauen wir mal, was es für Fixes ausgeht und wie können die allefalls eliminieren?

00:43:39: viele Leute fallen dann auf was sie überhaupt für Abos haben, die sie gar nicht brauchen.

00:43:43: Also ist zum Beispiel ...

00:43:45: Das meine ich.

00:43:46: Ich habe

00:43:46: jetzt angefangen.

00:43:47: Kreditkartenaberechnung wirklich ganz genau.

00:43:50: Es klingt vielleicht für dich, dass wir das immer absurden, aber ich habe erst angefangen, diese total genau durchzuschauen und dort oder mehr mit den Kedikaten zu zahlen, damit ich mehr nachher sehen kann, was ich wirklich ausgehe.

00:44:01: Und es ist dann schon absurd oder?

00:44:03: Plötzlich merke ich, da habe ich noch ein Fitness-Abo, der einfach immer abbucht wird, wo ich seit zwei Jahren nicht mehr gehe.

00:44:09: Da habe ich irgendwie ... Das ist krass.

00:44:12: Sarah, soll ich dich unterbauen?

00:44:13: Nein, nein!

00:44:14: Ich gehe voll mit.

00:44:17: Genau das sind deine kleinen Sachen auch.

00:44:19: Dort gibt es zehn Franken-Apps, dort noch mal zwölf Franken-apps und wir haben ja dann überhaupt nicht mehr die Überblickung.

00:44:25: Genau, genau.

00:44:26: Und das machen wir als Erstes.

00:44:29: Danach besprechen wir immer was ... Das Gefühl ist, was man für Essen braucht.

00:44:34: Man kann das jederzeit wieder ändern.

00:44:36: Aber dann erstellen wir ein Essenskonto und dann machen wir einen Durftrag... Also ihr richtet den, der jeden Monat nach dem Lohn kommt, direkt auf dieses Essenskonto überwiesen wird.

00:44:47: Und meistens auch noch gibt es direkt ein Sparkonto, je nachdem um was sonst noch für Möglichkeiten sind.

00:44:53: Aber das ist wie die Aufteilung.

00:44:55: also ... Das ist ein Schritt für Schritt.

00:44:57: Wenn man im ersten Monat merkt, ich brauche niemals das Geld, den ich mir wie eine Tore auftrage auf das Essenskonto überwiesen habe, dann kann man es ja anpassen und vielleicht in der Umgebung merke ich, dass ich noch mehr brauche ... Also würde

00:45:09: sich das lohnen, wenn ich jetzt ein Konto habe?

00:45:13: Du hast jetzt die ZKB erwähnt, jetzt machen wir etwas ausgleich bei der Post, sagst du mir mal!

00:45:17: Dass ich dann mehrere Konten hätte... Dann eine Kärtel, die ich mir anschreibe mit Essenskärteln zum Beispiel.

00:45:26: Wie muss ich das vorstellen?

00:45:27: Ich bin ein Riesenfender von ... Ich habe im Verhältnis sehr viel Konten und auch sehr viele Daraufträge, die einfach weggehen.

00:45:35: Es ist mein Weg überhaupt, dass ich ihnen drei anzunehmen, z.B.

00:45:40: in Zolle.

00:45:42: Denn wenn es etwa fünfzehn Franken sind, dann kommt das Geld rein plus minus fünfzehntzigstens.

00:45:46: Und dann geht's wieder raus.

00:45:49: Es läuft alles automatisch, ich muss mich gar nicht mehr darum kümmern.

00:45:52: Und in der Kontin, also ausser den drei an, aber sonst kann man ja immer noch schieben wenn es muss sein.

00:45:58: Aber ich finde es einfach ein super Überblick und man kommt einfach mal ein bisschen das bessere Gefühl über dafür wie für was gebe ich genau Geld aus?

00:46:05: Und gleichzeitig kann man zum Beispiel auch schon für eine Steuerkonto einrichten bzw.

00:46:10: vielleicht auch einen Durftrag auf die Steueramt, dass da auch immer etwas weggeht und dann vermeidet man diese Reisenrechnung Und so weiter.

00:46:17: Es gibt verschiedene Möglichkeiten und das schaue ich aber immer individuell an, dass wir das Beste oder das Bestmögliche für die Person rausholen

00:46:25: können.

00:46:25: Das Schöne ist ja, wenn man das macht, z.B.

00:46:27: mit den Steuern – das mache ich noch nicht lang, aber dass ich monatlich steuerzahlen muss – dann kann es einem sogar passieren, dass man ein Schreiben überkommt ...

00:46:36: Das ist

00:46:37: ganz neue Erfahrung für mich.

00:46:40: Was ich spannend finde, wenn ich dir zulassen will, die parallel sehen und darum sage ich Geld, ist emotional.

00:46:48: Was in meiner Praxis viele Menschen so sagen ... Nein, da habe ich Angst anzuschauen.

00:46:56: Zum Beispiel einen Beziehungskonflikt oder eine persönliche Angst ... Oder ein Scham behaftetes Thema und alles, was Stress auslösen kann.

00:47:08: Was ich verspricht, ist, dass in diesem Moment, wenn wir anschauen, fängt es weniger zu werden.

00:47:16: Das ist absolut so.

00:47:17: Und das ist eben mit den Finanzen auch so.

00:47:25: Ganz viele sagen, dass eine Freundin von mir hat es letztens gesagt.

00:47:29: Jetzt muss sich auch die Steuererklärung machen.

00:47:33: Sonst sagt sie, ich weiss es ganz genau und dann habe ich Depressionen.

00:47:37: Ich weiss, ich habe zu wenig verdient usw.

00:47:41: Das mag ja schon sein, dass man diesen Papier in den Hockt brüht und denkt, für was reisse ich mir mein Arsch auf?

00:47:49: Und das ist traurig.

00:47:50: aber langfristig!

00:47:52: Genauso wie wenn dich mit der Angst oder dem Beziehungskonflikt ... Ist das ja manchmal ein Moment?

00:47:59: Aber langfristig ist es anderen so viel der grössere Energiefresser.

00:48:05: Würdest du das auch so sagen, dass es parallel gibt?

00:48:07: Absolut!

00:48:07: Ja

00:48:07: ich finde auch... Also eben am Anfang sich ums Geld kümmern und mal richtig anzuschauen, aber ich kenne es oft als wie weh machen oder dass man so einen Jasen findet.

00:48:16: Ich habe lieber den Tant vortragen.

00:48:19: Aber sobald man mal drin ist, gibt es dann einfach auch viel mehr Sicherheit.

00:48:23: Und das wiederum gibt die Leichtigkeit und Freiheit.

00:48:26: Es macht viel Sinn und in so einem Moment kann es auch gut sein, dass man sagt vielleicht lass ich die Steuern mal extern machen.

00:48:34: Und dann habe ich eine Vorlage für die nächste paar Jahre.

00:48:37: Das muss gar nicht sein, damit wir das immer extern machen lassen.

00:48:40: Aber dann hat man vielleicht gesehen, was ich überhaupt alles abziehen kann.

00:48:44: Weil es geht ja nicht nur darum, was du verdienst sondern es geht auch darum, dass wir so wenig wie möglich Steuere zahlen.

00:48:50: Und dass mir alle Abzüge vor allem... dass wir sie auch in Anspruch nehmen.

00:48:56: Gerade mir selbstständiger Werbenden haben das viel weniger Abzeug.

00:49:00: Im Angestelltenverhältnis hat man die ganzen Berufsauslagen, wo man pauschal abziehen darf – das haben wir nicht.

00:49:09: Die Möglichkeit haben wir gar nicht und darum finde ich es umso wichtiger, dass man heran schaut und mit jemandem bespricht.

00:49:16: Es kann sein, dass ich etwas vergessen habe, aber vielleicht noch im Buchhaltung der Selbstständigkeit.

00:49:27: Ich kann nur positive Erlebnisse nachher.

00:49:30: Gerade bei den Budget-Tieren sagen sie oft, dass ich gar nicht so viel noch übrig bin.

00:49:34: Also wenn man es wirklich so schwarz auf uns vorsicht hat und auch bei den Steuern ... Bei den Meistern können wir so viele Abzüge machen, wie sie selbst gar nicht wüssten.

00:49:48: Was ich z.B.

00:49:49: sehr lange nicht gewusst habe, ist bei pflegender Älterenschaft, dass man einen grossen Betrag abziehen

00:49:56: darf für

00:49:57: das Kind, der mit einer Behinderung lebt.

00:49:59: Das sagt einem eigentlich auch nicht einfach jemand.

00:50:01: Es muss ja sehr schuße finden und es gibt ... Voll all diese Sachen.

00:50:06: Oder das, was du gesagt hast bei Selbstständigkeit mit Kleidung und Arbeitskleidung, die man dann braucht usw.

00:50:13: Hast du es mir noch so entzinkt?

00:50:14: Was ich ja ein bisschen als Kind gemacht habe, ist auch mein Boardmann mit dem Münz gelehrt ... Das kennen sicher noch viele.

00:50:22: Und die gibt es eben fast

00:50:23: nicht mehr?

00:50:24: Die Münzeautomaten, oder?

00:50:26: Ja, nachher geht

00:50:27: das Münz.

00:50:28: Ich habe mir gerade so überlegt, wir haben halt nicht mehr so viel Paar.

00:50:32: Aber so findest du auch Möglichkeiten, dass man einfach so ... So wie man es irgendwie gerade kann, noch etwas sparen.

00:50:39: Total!

00:50:40: Ja absolut.

00:50:41: Oder letztendlich habe ich überlegt meine Tochter... Eigentlich haben die ganz viele Kinder ja eigentlich wie alles.

00:50:50: Was ich dann so absurd gefunden habe, ist, dass es so Weihnachten ist ... und dann die Leute in Stress kommen, was sie dem Kind noch alles schenken sollen, während das Kind, meine Tochter, v.a.

00:51:01: Mineralstein toll findet.

00:51:03: Und ihr habt so einen Tiger-Aug steigrösschen Freutmarkt für zehn Franken.

00:51:09: Dann vielleicht Scottie oder Goethe würde gerne etwas grösser sein ... Aber sie braucht eigentlich gar nichts!

00:51:15: Ich bin jetzt nicht ein Minimalistin.

00:51:17: Also ich rede wirklich vom Zimmer, der einfach genug hier ist.

00:51:22: Und dann habe ich eigentlich auch eine Option, ein Konto zu eröffnen, das Geld darauf überwiesen werden kann für das Kind auf den Sparkonto oder so.

00:51:34: Ich habe das ganz so lange gemacht bei uns meinen Sohn erwachsen worden ist, dass sich immer alle gesagt haben ... Bitte, ich hatte ein Entlastungskonto.

00:51:45: Dort konnte man Geld aufzahlen können und mit dem konnte ich in die Lastungsstunden finanzieren.

00:51:51: Also kann man es nicht mehr gewünscht?

00:51:52: Ich denke mir auch so ... Gerade gerade oder alleine sind die Mütteren oder den älteren Teil überhaupt, haben ja oft diese Angst.

00:52:01: Wenn mein Kind auszieht,

00:52:03: z.B.,

00:52:04: wenn er studiert wird, kann man das gar nicht leisten.

00:52:09: Ja!

00:52:11: Es ist schon so, aber vielleicht auch etwas wie eine Möglichkeit zu sagen ... Man kann das Geld oder Vorsorge für das Kind herstellen.

00:52:24: Ja, total.

00:52:25: Einerseits geht es mit einem Konto und anderer die anderen Möglichkeiten werden, dass man es irgendwie auch investieren würde.

00:52:32: Außer wenn man braucht einen jetzigen Zeitpunkt.

00:52:36: Aber wenn es zur Zukunft wäre, könnte man das Beispiel selbst investieren, weil sich das immer lohnt.

00:52:41: Auch wenn das Thema ist, was am Anfang die meisten finden.

00:52:44: Nein, ich gehe gar nicht draus und verstehe es nicht.

00:52:47: Aber wenn man sich mit jemandem drüber unterhaltet, merkt man, dass es gar nicht so eine Sache ist.

00:52:55: Man muss einfach mal ein kaltes Wasser stehen.

00:53:00: Das ist sicher eine Möglichkeit.

00:53:02: Und zu anderen finde ich auch ... Ich persönlich finde es viel wichtiger, Also die Liebe, die mitgegeben wird.

00:53:12: Unsere Sohn wird auch massiv überschenken und ich möchte ihm das gar nicht auf den Weg mitgeben.

00:53:20: Ich finde es viel wichtiger, dass wir einander haben, wo all diese Werte der Gesundheit aufeinander gut achten.

00:53:28: Es ist so viel wichtiger!

00:53:30: Und ich denke dann auch, wenn jemand ein Kind oder einen Jugendlichen anfangen kann studieren ... Ja, dann schaue ich das noch an die Heimwohnen oder dass ich mich anders mitgeben kann.

00:53:43: Ich weiss nicht, was für ein Studium es ermöglicht.

00:53:44: Es gibt jede Schweiz zum Glück sehr gute Möglichkeiten.

00:53:48: Jetzt haben wir auch viel davon geredet über einerseits von dieser Scham und dann aber auch ... Wir reden heute über Geld.

00:53:56: Das ist ja auch ein Tabu.

00:53:59: Das weiss man auch in der Partnerschaft.

00:54:03: ist das ein Thema, der oft auch Frauen bei den Trennungen sehr fest spürt.

00:54:11: Weil sie nicht über Geld geredet haben.

00:54:14: Wir haben davon auch gereden, was für einen Wert dann Geld hat und eben auch den Unterschied, wo vielleicht gleicher etwas schlechter spezifisch ist und über Bildung, also Finanzbildung ... Würdest du das als Weg sehen, dass sich dort langfristig ... Also was braucht es?

00:54:38: Dass wir mehr über Geld reden und vor allem Scham befreiten.

00:54:44: Ich würde einfach sagen eine Beratung auf Augenhöhe.

00:54:46: Ich habe mehr Frauen, die darüber reden.

00:54:48: Und zwar darüber wie über jedes andere Thema.

00:54:51: Über einen Kaffee am Morgen trinken oder was auch immer.

00:54:54: Es ist so, ich finde, es soll ein Thema sein, wie jedes andere.

00:54:58: nicht im Sinne, dass ich es nicht werde.

00:55:00: nicht hochwerten, sondern dass man das wieder schon an den Weg geht und es unter Frauen ein Thema ist.

00:55:06: Und das ist mir auch so wichtig.

00:55:07: Mir ist es so wichtig, dass die Frau auch auf sich schaut – gerade bei der Leih erziehenden Elternzeit oder bei Frauen, die nicht verheiratet haben.

00:55:20: Das ist auch für mich ein riesiges Thema.

00:55:21: Die meisten denken dann ja ich gehe irgendwann wieder arbeiten deine AHV-Säule bist, weil es eher schon wenig für unsere jetzigen Standards kommt.

00:55:33: Aber ich würde lieber nicht darüber anstehen, dass mir der Partner darauf anspricht.

00:55:37: Ich bin sonst nicht nur Pro-Heuraten.

00:55:40: Aber ich finde, das ist ein Punkt, der so wichtig ist.

00:55:42: oder dass man schaut ... Wenn wir selber nicht erwärbssätig sind, ist deine AHV-Sühle einfach leer.

00:55:48: Außer man ist verheuratet, weil dann tut die Zühle vom Partner mitdecken.

00:55:54: Das ist zum Beispiel ein Thema.

00:55:56: Oder wenn man im Kunkubinat lebt, dass man zumindest in den Pensionskassen von Mann schaut und hinterlegt wird.

00:56:02: Es sind Themen, wo ... Ja, dann vielleicht oft nicht wenn angesprochen werden oder so im ersten ich sage jetzt Familyglück und dann will man ja wie nichts kaputt machen zu.

00:56:10: aber eben das ist genau das gleiche wie du schon vorher gesagt hast mit dem Beziehungskonflikt im Coaching oder jetzt eben Finanzen.

00:56:17: Wenn wir mal angeschaut hat und die Sache mal angegangen ist, dann wird es sein immer einfacher.

00:56:22: Und was würdest du empfehlen?

00:56:24: Es ist nach wie vor eine Tatsache, dass Frauen mehr Kehrarbeit leistet.

00:56:28: Gerade wenn ein Kind hier ist, sind es Frauen, die reduzieren und Mannschaften auf der Hochprozentung.

00:56:34: Was würst du da empfehle, nebst du das Angleich auf die Hirate?

00:56:40: Weisst du etwas wie einen Ausgleich auch noch in den Zollungen in die dritte oder zweite Säule?

00:56:48: Ja also ... Das ist eher ein Reisenthema mit der unbezahlten Kehrarbeit.

00:56:52: Ich finde, das sind wir ein meilenweit einfach hinein.

00:56:55: Da müsste erst auf ganz anderes Gange sein.

00:56:58: und die Empfehlung bei Zühle IIIA ist nur möglich, wenn eine Zweiteselteile oder eine Frau in diesem Fall ... schon ein bisschen arbeiten, weil sie darf nur ... Das ist auch so absurd.

00:57:10: Eine Frau darf nur in die Zühle dreieinzahlen oder eine Person, wenn sie Erwerbstätigung ist.

00:57:15: Wenn sie kein Lohn für oder keine Einkommen hat, darf sie nicht einzahlen und das ist mega absurde.

00:57:19: Wenn Sie unbezahlte Kerne machen, dann ... Ja.

00:57:22: Das ist ja völliges Umding.

00:57:23: Total

00:57:24: absurd!

00:57:24: Weil man schafft ja so viel.

00:57:26: Ich glaube es gibt keinen strengeren Job als älteren sein.

00:57:30: Dann ist er noch unbezahlt und dann dürfen wir zusätzlich auch nicht in den Zühlen dreieinsahlen.

00:57:35: Was da ... Das Einzige, was man sagen kann ist, dass der Mann irgendwie ... Also, dass man wie investiert.

00:57:42: Z.B.,

00:57:42: es ist auf den Sinn eben Frank ... Nein, nicht Franklin, sondern aufeinander sein Investitionsapp, das Mavi sagt bewusst.

00:57:48: Er zahlt auf ein Konto ein, wo wir als Vorsorge von der Frau zusätzlich sollte dienen.

00:57:53: Aber halt nicht das bewusste Vorsorgekonto, sondern ein Kundo, in dem wir das Geld jederzeit beziehen können und gleich ist es bewusst für die Frau auf die Seite hier.

00:58:02: Das ist einfach etwas.

00:58:03: oder eben, dass wir ... Ja, es ist doch so viel für mich, aufzuteilen.

00:58:07: Aber ich finde das ein schwieriges Thema.

00:58:10: Was mich noch interessiert gegen den Schluss.

00:58:14: Wir sind schon in den letzten zehn Minuten.

00:58:18: Eigentlich auch unabhängig von dem Konstrukt.

00:58:21: Robbetsmann und Frau, Mann und Frau.

00:58:23: Es gibt sehr wenige Partnerschaften mit Kindern, die genau gleich verdienen.

00:58:31: Man will dann auch nicht den Rappenspalter sein.

00:58:36: Aber es ist eigentlich so, dass man ... Bei einer Familiengründung oder wenn man zusammenzieht, einfach anfängt die Finanzen zu teilen.

00:58:44: Man müsste miteinander anhocken und eine Auslegeordnung machen.

00:58:48: Wer jetzt da was übernimmt?

00:58:50: Und ob das fair ist ...

00:58:51: Und auch prozentual!

00:58:53: Prozentual,

00:58:55: total!

00:58:55: Ja, total.

00:58:57: Was mich schon immer noch mega erstaunt, aber für mich ist es ein Geschlechtsspezifisch.

00:59:03: Vor allem ein Hetero-Konstruktthema eben... dass es sehr oft immer noch nicht stattfindet.

00:59:12: Auch wenn man das Bewusstsein mittlerweile darüber hat ... Ich finde es so krass, was du als Beispiel gebracht hast.

00:59:21: Nicht nur ältere Frauen, die keine Ahnung haben, was für Kontios sind und wie diese Steuererklärung aussieht.

00:59:28: Und ich will da auch nicht irgendwie Schuldgefühle

00:59:30: geben

00:59:31: oder im Sinne von, das ist falsch.

00:59:34: Aber vielleicht hier einfach so ... Das ist ein Tipp, wenn ich jetzt bemerke beim Losen.

00:59:41: Ich bin genau in dieser Situation.

00:59:43: Was soll ich denn machen?

00:59:46: Ich sage immer am besten, dass es in einer guten Situationsgesprächswache ist.

00:59:52: Ich weiss nicht, was für Diskussionen wir schon bestanden sind, das ist meistens schwierig.

00:59:55: Aber dass man wie eine gute, ruhige Situation zusammensitzt und dass man einfach mal schaut, was man mit dem Stuhl hat Beide arbeiten, was sind die Situationen sonst?

01:00:06: Was ist er sparen zu?

01:00:07: Wie können wir das am besten aufteilen.

01:00:09: Ich finde es schwierig, wenn man z.B.

01:00:11: sagt, Frauschafts-Zwenzprozenten machen hundert, was auch immer und dann geht man in die Ferien und mitteilt es fünfzigfünfzig.

01:00:17: Das geht ja nicht auf!

01:00:18: Also das ist ja alles gar nicht erst gemacht weil wer übernimmt denne fünfzig Prozent von dem Kind.

01:00:23: also das ist wie gar nichts, das geht gar nicht.

01:00:26: Und dass man das wie so mal ganz in Ruhe miteinander anschaut ohne dass man irgendwie vorwürfen macht oder so Es ist oft auch gar nichts Negatives dahinter.

01:00:35: Und

01:00:36: wenn ich jetzt wie merke, komme da nicht weiter?

01:00:38: Darf ich dann auch selbst ... Also was ist das denn, wenn ich verheiratet bin zum Beispiel?

01:00:43: Darfe ich dann einfach kontin durchsuchen von meinem Hip-Hop?

01:00:50: Wenn sie nicht euch beiden gehören, dann nicht oder ausser du hättest schon vollgemacht, aber sonst sind sie wie immer.

01:00:57: Ich sage aber für mich, dass es die Basis einer guten Beziehung ist, Das kann ansehen.

01:01:02: Sonst

01:01:03: muss man sich

01:01:04: eher fragen?

01:01:06: Ja,

01:01:07: genau!

01:01:09: Dann kann meiner Meinung nach irgendetwas nicht stimmen.

01:01:12: und wenn es so weit ist, dass man sich für Kinder entscheidet, dann sollte die Basis so sein, damit man über solche Themen kann... Und am besten oder am schönsten werden die Initiativen der Person, die mehr verdienen ist.

01:01:25: Dass man sieht, dass ein Wert geschützt wird, was zu Hause geleistet wird.

01:01:30: Ohne den Rückhalt können die anderen Personen gar nicht das Geld verdienen.

01:01:34: Das ist ja eh das Geh und das Nächste.

01:01:36: Ich

01:01:36: möchte hier wie noch einen Schritt vorher ein bisschen einbringen und Gedanken.

01:01:41: Weil etwas, was wir ganz klar zusammenkennen, ist wieder ... Die Kerarbe muss den Werben kommen, die sie hat, auch ökonomisch.

01:01:53: Sonst hat man keine Basis der Diskussion oder so langsam das Bewusstsein in der Köpfe.

01:01:59: An ich hier ist es, dass diese Arbeit einen Wert hat und wirklich einen ökonymischen Wert.

01:02:05: Ist es fast nicht möglich, da eben ein gutes Gespräch zu gehen?

01:02:10: Das heisst, es braucht Bildung.

01:02:12: Es braucht

01:02:13: wirklich Aufklärungsarbeit.

01:02:16: Und was ich so wichtig finde, ist, dass man da auch wieder die Charme ausnimmt.

01:02:21: Was ich bei Frauen beobachte in der Praxis, die in dieser Situation sind und Kinder bekommen haben.

01:02:28: Das ist ganz häufig so, wie sie viel Kehrarbeit übernehmen.

01:02:36: Wie froh sind es, den Partner zu finanzieren?

01:02:40: Wenn ich das hier mache

01:02:41: ... Genau!

01:02:43: Ja.

01:02:46: Fällt

01:02:47: oft Kraft und Energie.

01:02:49: Gerade wenn ein Kind kommt, geht er dort heran und sagt, er könnte dann mal sehen, was bei diesen Konten ist oder?

01:02:58: Ja genau!

01:02:58: Und

01:02:59: das hat oft gerade ... Wenn Kinder auf die Welt kommen, gibt es eine Dynamik, in der man im Überforderungsmodus sagt.

01:03:07: Man wurscht sich irgendwie durch, schaut einen Kind, mit den Nächten sind sie schlecht.

01:03:12: Man macht irgendwie.

01:03:15: Irgendwann merkt man, wie du vorhin sagst, dass irgendetwas nicht gut ist.

01:03:20: Vielleicht auch die Beziehung ist nicht gut.

01:03:23: Aber ich habe keinen Zugriff auf diese Konten.

01:03:28: Das ist etwas, was unglaublich in Scham auslöst.

01:03:32: Ich kann das nicht an einer Freundin erzählen.

01:03:37: Es ist ähnlich wie wenn ... Wirklich die ähnlichen Dynamiken, wenn Gewalt passiert oder psychische Gewalt.

01:03:44: Oder wie die sucht das Gespräch und sagt hey ... Kann ich die Konten irgendwie auch sehen?

01:03:49: Ich will nicht nur dieses Konto, wo du Geld mehr überweist, sondern ich will dir nichts sehen, wie viel verdienstest du

01:03:54: dann?

01:03:54: Ja total!

01:03:55: Sie sind manchmal auch Männer mit eigenen Geschäften, die jetzt kein Lohnausweis gibt.

01:04:02: Und dann... Nein, um das musst du dich nicht kümmern.

01:04:06: Du hast ja genügend.

01:04:07: Bist du eh ... Also ... Du liebst mal Pause machen und durchschnaufen oder so?

01:04:12: Ja genau.

01:04:12: Dass das Geschichte läuft.

01:04:14: Und dann kommt die Charme.

01:04:19: Wie können wir das passieren?

01:04:20: Ich bin doch Feministin.

01:04:22: Ich bin auch eine aufgeklärte Frau, eine bildete Frau.

01:04:26: Wie kann ich in das kommen, dass ich plötzlich in so einer finanziellen Abhängigkeit bin?

01:04:34: Und

01:04:35: da

01:04:36: finde ich es so wichtig, dass man wieder darüber spricht, dass es allen passieren kann.

01:04:40: Genau so wie z.B.

01:04:41: die Gewalt allen passieren können und auch hier muss die Zeit wechseln.

01:04:46: Wie du so schön gesagt hast, sollten diejenigen, die mehr verdienen, auf diese Suche kommen, die in Abhängigkeit sind und kehren.

01:04:54: Und nicht mehr selber müssen sich darum kümmern.

01:04:56: Es gibt wirklich keinerlei Grund für das zu schämen.

01:05:01: Dann dürfen bei einer Frauenzentrale oder bei Dia sich eine Beratung leisten.

01:05:07: Wirklich sagen, jetzt brauche ich Hilfe!

01:05:09: Ja also da würde ich noch nicht zu sagen, das ist vorhin genug gefragt worden wegen der Kunden-Einsicht und wenn wir verheiratet sind es geht natürlich nur um den gemeinsamen Steuererklärungsfüll aber spätestens dann kann man ... Aber ich möchte die Steuererklärung sehen, denn man muss ja auch unterschreiben.

01:05:27: Und das wäre ein wiederer Moment, in dem wir grundsätzlich alle Kunden seien, außer es würde nicht alles sagen.

01:05:35: Das ist das Mindeste und das steht dazu, weil man die Unterschrift heruntersetzen muss.

01:05:39: Darf man sehen, was da vorhanden ist?

01:05:43: Ich will auch gerne bei der Sahne hängen, weil ich vorher gerade so gedacht weiss ... Wir sagen ja auch, wir müssen Tabuthemen abbauen.

01:05:50: Wie beim Einsteigen mit den Menschen und mit dem Medistrationsdisk.

01:05:55: Und über das Reden, was uns passiert, damit die Scham gar nicht so eine Chance hat.

01:06:01: Ich glaube, was man schon sehr fest kann, ist unter der Freundin oder Frau unter Flinta die Erlebnisse, soweit man es kann und möchte teilen und eben auch noch nicht beschämen.

01:06:16: Für mich war das vor allem auch in meiner ersten Ehe-Momente, bei der ich ja ... Ich war so jung.

01:06:21: Oder ich war die Twentie, an der ich gehörte und dann ... Als ich über finanzielle Verhältnisse anfing zu sprechen, mit Freunden drin, habe ich mehr erfahren von ihr.

01:06:35: Es war einfach mega wichtig in diesem Prozess.

01:06:40: Das können wir schon selber bei uns steuern, dass man anfühlt über das Reden.

01:06:45: Und eben auch einfach nicht den anderen so.

01:06:47: Das, was du jetzt gesagt hast, ja also du bist ja Feministin.

01:06:50: Wie hätte das passieren können?

01:06:51: Nein es kann wirklich einfach allen passieren!

01:06:53: Und darum haben wir heute mit Natali geredet.

01:06:56: Wir sind schon fast am Schluss.

01:07:00: Geld ist ein Thema, das bei mir auch in der Praxisraum hat.

01:07:03: Ganz anders steht es jetzt bei den Nattalinen und da geht es um Gefühle, zum Prägung oder zum Glaubenssatz.

01:07:11: Wenn ihr hier das Gespräch zugelassen habt und merkt, ich habe vielleicht auch Angst oder Schamgefühl ... Anfangs nimmt man immer ein Blatt Papier.

01:07:26: Und wie man einfach aufschreibt ... Was habe ich eigentlich mit auf den Weg bekommen, wenn es um das Thema Geld geht?

01:07:34: Wie haben wir daheim über Geld geredet?

01:07:38: und dann kommt man häufig auf die Spuren des Glaubenssatzes.

01:07:43: Man merkt ja, diese Schränke sind recht ein.

01:07:46: Sie waren vielleicht mal gut gemeint.

01:07:50: oder geht es so weit, dass Mädchen nicht gut im Matten- und Zogeschichten sind.

01:07:56: Und wenn man sie einmal aufschreibt ... ist es ganz häufig so, dass man kognitiv schon erkennt.

01:08:03: Ja also das stimmt eigentlich nicht.

01:08:05: Eigentlich weiss ich, dass es anders ist aber es fühlt sich manchmal auch an.

01:08:09: Die Diskrepanz zwischen Wissen und Fühlen ist völlig normal, weil dann sind wir eben prägt.

01:08:15: Aber es ist wie ein Anfang mit der eigenen Geldprägung auseinanderzusetzen, was man einfach mal aufschreibt und dann kann man einen Zweites Blatt nehmen.

01:08:27: Wenn ich mir jetzt vorstellen würde, meine allerbeste Freundin hätte diese Gedanken und sie würden mich erzählen.

01:08:37: Welche Gedanken würde ich ihnen mitgeben?

01:08:41: Und dann die aufs andere Blatt schreiben.

01:08:43: Das neue Blatt mit den bestärkenden Glaubenssätzen wäre das, was man aufhängt.

01:08:49: Man muss möglichst oft anschauen.

01:08:51: Und es wirkt!

01:08:53: Es geht nicht einfach die alten Wege, aber die neuen kommen dazu.

01:08:58: Vielen Dank!

01:08:59: Schon ein Buchtipp?

01:09:00: Ich habe noch einen Buch-Tipp und zwar aus dem Beobachterverlag.

01:09:02: Ich halte ihn kurz, weil wir jetzt schon über der Zeit sind.

01:09:06: Das Buch heisst mein Geld im Griff ist geschrieben von Corinne Ballhaus und Angela Mügind.

01:09:12: Das hilfreiche Workbook für Frauen.

01:09:15: Und das ist mein heutiger Buch- Tipp.

01:09:19: Natalie, willst du eine Karte ziehen?

01:09:21: Ja, gerne.

01:09:26: Von welcher Frau habe ich am meisten fürs Leben gelernt?

01:09:30: Das ist eine ultimative Frage.

01:09:31: Ja, das ist

01:09:31: noch schwierig!

01:09:33: Ich würde so fast sagen von mir selber, weil es kommt sonst auch darauf an, in welchem Bereich.

01:09:39: Natürlich auch von meinem Mami aber im Allgemeinen kann ich schon vom Meister von mir selbst sagen.

01:09:45: Von dir selbst?

01:09:47: In welchen Situationen hast du am meisten gelernt und magst du eine solche Situation nicht zurückschauen?

01:09:53: Wo hast du gelernt wenn lernst?

01:09:57: Grundsätzlich immer.

01:09:58: Jede neue Situation, aber sehr speziell, die ich genügend überkomme, dass ich genetisch bedingte Osteoporosen habe und meinen damaligen Job nicht ausführen darf.

01:10:12: Ich musste mein Leben umstrukturieren und jetzt so fest schauen wie ich arbeite und was ich mache in der Therapie gehe und so weiter.

01:10:21: Darum bin ich angebissen auf Selbstständigkeit.

01:10:23: weil ich so viele Arzttermine habe, dass ich das gar nicht anders machen könnte.

01:10:29: Das ist schon die Situation für mich das grösste Learnings.

01:10:34: Danke

01:10:37: vielmals!

01:10:38: Wir sind am Schluss.

01:10:40: Merci vielmals für dieses Gespräch.

01:10:42: Ich gebe euch noch etwas mit und zwar wenn ihr die RAIN-Disk bestellen möchtet... Perioden-Disk von Raincare.

01:10:50: Dann könnt ihr einen Robotcode nutzen, den heisst Sarah und Mara-Fünfzehn.

01:10:54: Und dann haben du fünfzehnt Prozent gespart, Nathalie!

01:10:57: Cool, danke.

01:10:59: Dann sind wir wieder beim Thema.

01:11:01: Wir sind alle hier schon.

01:11:03: Danke vielmals fürs Zulassen!

01:11:05: Danke

01:11:05: vielmal, liebe Natalie.

01:11:06: Bist du unsere Gästin?

01:11:08: Ja, danke euch vielmals.

01:11:10: Lass uns im Gespräch bleiben über Geld oder vielleicht eben über all die Themen, wo es tabu ist und teilen diese Folgen, weil ich glaube, das ist eine gute Anregung zum Übergeldreden.

01:11:23: Tschau miteinander.

01:11:24: Tschüss miteinander.

01:11:27: Der Podcast ist in Zusammenarbeit mit den Frauenzentralen Zürich entstanden.

01:11:32: Seit über hundert Jahren setzt sich der Verein für mehr Selbstbestimmung für Frauen im Kanton Züri ein, mehr Infos unter frauenzentrale-zh.ch

01:11:41: und

01:11:42: schreibt uns gerne Eure Ideen & Feedback auf Insta at frauencentrale.sh.

01:11:47: Es würde uns freuen wenn ihr den Podcast abonniert und bewertet.

01:11:53: Danke!

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