53 Sara & Marah im Gespräch mit Stephanie Karrer

Shownotes

In dieser Folge ist Stephanie Karrer zu Gast. Sie ist Psychologin, Kinder- und Jugendtherapeutin in Ausbildung und ursprünglich gelernte Buchhändlerin. Gemeinsam sprechen sie über die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen und über die Frage, welche gesellschaftlichen Bedingungen Menschen krank machen können.

Wie entsteht der Druck, unter dem viele junge Menschen heute stehen? Und was können wir in unserem eigenen Wirkungskreis tun, um mehr Verbundenheit, Verständnis und Entlastung zu schaffen?

Ein weiteres Thema sind psychische Erkrankungen auf Social Media. Stephanie sieht darin Chancen und Herausforderungen zugleich. Sie findet es wichtig, dass psychische Gesundheit sichtbarer wird und Betroffene ihre Erfahrungen teilen. Gleichzeitig betont sie, wie wertvoll fachliche Einordnung ist – gerade in einer Zeit, in der Therapieplätze knapp sind und viele Menschen in Krisen kaum Unterstützung finden.

Eine einfühlsame und bestärkende Folge über psychische Gesundheit, Selbstfürsorge und die Frage, wie wir uns selbst und anderen mit mehr Mitgefühl begegnen können.

🔗 Stephanie Karrer 📗 Kummer aller Art von Mariana Leky 🛍️ 33 Gesprächskarten aus dem Podcast «Sara & Marah im Gespräch mit…»

Jetzt bist du dran! Schreibe uns deine Gedanken und Inputs. Und übrigens: Sharing is caring! Mehr Infos: frauenzentrale-zh.ch.

Transkript anzeigen

00:00:01: Ein einziger See von Druck, wo die jungen Menschen drin sind und überall noch mehr drücken.

00:00:06: Als ich das Gefühl hatte, dass es in meiner Kindheit anders war.

00:00:10: Und in den Kindern, die dann häufig so Kommentare machen, sind ja meistens

00:00:14: noch

00:00:16: mal ganz anders.

00:00:17: Und dort finde ich, das ist einfach eine hilfreie Diskussion.

00:00:19: Sondern wir müssen uns überlegen, was unser System macht und Menschen krank?

00:00:24: Und muss das wirklich sein?

00:00:26: Wie könnten wir es gestalten, dass Leute eben nicht so belastet sind, dass sie psychisch erkranken müssen, sondern dass wir ihnen ein Setting haben ... wo sie gesund, wirksam und irgendwie genähert sein können.

00:00:41: Sarah und Mara im Gespräch mit dem Podcast der Frauenzentrale Zürich.

00:00:50: Wir wollen Vorurteile abbauen

00:00:51: und Verbindungen arbeiten.

00:00:52: Wir wollen

00:00:53: mit unseren Gästen über ihre Lebenswelter reden,

00:00:55: ihre Perspektiven und Erfahrungen

00:00:58: und ihre

00:00:58: Sünden.

00:00:59: Und wir wollen wissen, was sie verdammt

00:01:00: gut kümmern

00:01:01: kann.

00:01:04: Hallo Mara

00:01:05: Hallo Sarah

00:01:07: Jetzt habe ich mal eine Frage Und zwar habe ich gestern mit einer Freundin von mir geschwänzt, die gerade singt und am Daten ist.

00:01:15: Dann habe ich sie gefragt.

00:01:18: Hast du dir eigentlich mal wirklich Gedanken gemacht?

00:01:22: Was ist dir richtig wichtig?

00:01:25: Also was muss das für ein Mensch sein?

00:01:28: Und dann sagt sie ja jemanden, der bereit ist an seiner Persönlichkeit zu entwickeln.

00:01:34: Ja?

00:01:35: Mhm.

00:01:38: Sie fragen ja, woran erkennst du das?

00:01:41: Also woran ... Erkannter.

00:01:44: Sehr gute Coaching-Fahrer.

00:01:46: Woran erkanne

00:01:47: ich dann, wenn ich jetzt einen Menschen zum Gespräch treffe, ob die Person bereit ist oder schon hat.

00:01:57: Und dann haben wir irgendwie so überlegt, worauf wir es erkennen.

00:02:00: Dann haben wir unter anderem gesagt jemand, der vielleicht schon in Therapie war oder würde in Therapien.

00:02:09: Und umständig?

00:02:11: Würdest du das auch sagen?

00:02:12: und woran wirst du ... Erkennst du,

00:02:15: dass es dich mit jemandem zu

00:02:16: tun hast, die sich breit ist mit seiner Persönlichkeit oder was sich Lust hat zu reflektieren?

00:02:23: Oh wow!

00:02:24: Da sieht man gerade wie uns kriptet unsere Gespräche sind.

00:02:27: Hey ich muss überlegen also... Ich glaube, jemanden, der mir gegenüber sitzt und absolut überzeugt ist von jedem Wort, den er sagt.

00:02:40: Und wieso das Gefühl entsteht, die Person muss immer recht haben, liegt nie falsch?

00:02:50: So würde ich erkennen, dass es noch nicht so reflektiert ist.

00:02:55: Wie ist es mit dem Kriterium ... Therapie-Fahr oder Bereitschaft?

00:03:01: Es ist sicher ein Pluspunkt, würde ich sagen.

00:03:04: Aber keine Bedingung!

00:03:09: Machen wir mich nachher als datingfroffi.

00:03:11: Ich frage für eine Freundin.

00:03:13: Du fragst für ihre Freundin, ob es eine Bedingungen ist.

00:03:16: Hey, ich finde es ist mega nice to have.

00:03:22: Definitiv interessanter als wenn nicht.

00:03:24: Ich würde sagen, es ist aber kein freies Boss.

00:03:29: Also wieso?

00:03:29: Das heisst nicht nur, wie ein Mensch in Therapie ging.

00:03:32: Er ist per se passend für mich.

00:03:35: Oder

00:03:36: nicht?

00:03:37: Es ist wirklich kein einziger Kriterium!

00:03:40: Du leidst!

00:03:42: Sehr lustig!

00:03:43: Ein super Profil,

00:03:47: der einfach nur hier steht.

00:03:48: Hauptsache Therapie...

00:03:52: Es wäre ein spannendes Experiment, wenn es sich so meldet.

00:03:58: Ich würde schon sagen ... In einer Therapie lernst du ja in gewisser Art und Weise oder idealerweise zu reflektieren.

00:04:07: Es ist auch noch spannend, weil ich gestern ein Gespräch hatte.

00:04:12: Ein Tag voranstaltig war eine Frage aus dem Publikum zur KI.

00:04:18: dass man immer mehr Menschen als Therapeuten benutzen kann.

00:04:23: Und was man davon haltet?

00:04:25: Dann war die Antwort der Podiumsgestin.

00:04:30: Von einer guten Therapeutin erwartet man auch eine liebevolle Hinweise auf eigene Verhaltensweisen, die vielleicht nicht so gut sind – also Reflexion mit sich selbst.

00:04:46: Das kann ich, dass es weniger macht.

00:04:49: Es stimmt uns grundsätzlich immer zu.

00:04:53: Und das fand ich interessant für den Jahr.

00:04:57: Wenn jemand Therapie gemacht hat, denke ich, die Person war in einer Auseinandersetzung eher einmal mit sich selber und der eigenen Verhaltensweisen und Prägungen.

00:05:08: Finde ich jetzt sexier als nicht?

00:05:12: Sexi-Therapie!

00:05:13: Wir haben heute eine Gäste.

00:05:15: ... wo die Beruflich-Therapeutin ist.

00:05:19: Und jetzt sage ich zuerst mal herzlich willkommen, liebe Stefanikara!

00:05:24: So schön bist du da?

00:05:25: Danke vielmals.

00:05:26: Ich darf hier sein und sehr freut mich.

00:05:28: Und dann geht die erste Frage.

00:05:30: Wenn du dort bist, ist das ein Kriterium?

00:05:34: Dass jemand in der Therapie ist

00:05:35: oder würde?

00:05:37: Also dass jemand in einer Therapie war, sicher nicht.

00:05:42: Ich glaube, ich finde es auch okay, wenn jemand vielleicht noch etwas Angst hat vor einer Therapie oder nicht so recht weiss.

00:05:49: Ich finde es schön, wenn Leute sich vorstellen können, dass das hilft mit anderen Menschen über seine Themen zu reden.

00:05:56: Das wäre für mich eine Voraussetzung, weil ich denke, dann ist schon ganz viel möglich und wenn jemand andere grundsätzlich als wertvoll den Austausch mit anderen als wertful betrachtet und ob die Person jemals in der Therapie geht, ist für mich jetzt nichts.

00:06:11: Das ist

00:06:11: so relevant.

00:06:13: Ich freue mich auch sehr, dass du hier bist, Stefanie.

00:06:15: Ich finde dich ein interessanter Punkt, weil Menschen sagen dann, die Therapie kommt man sicher nicht ins Haus und das ist schon wieder etwas anderes.

00:06:25: Du spielst wie viel

00:06:26: Schmiss

00:06:26: einer!

00:06:27: Überhaupt alle haben Diagnose und es ist nur ein Trend.

00:06:32: Genau, das ist auch noch einmal ein Typ Mensch, der eine gewisse Frage sagt.

00:06:39: Ja, wo ich nicht zu einladen stehe.

00:06:42: Zum Daten will es sich gleich nach arbeiten anfühlt.

00:06:44: Ich muss jetzt erklären, warum das nicht so ist und es ist auch schön, wenn man nicht am Schaffen ist.

00:06:51: Jetzt bist du aber ja nicht hier.

00:06:53: zum Überall deiner Dating-Erfahrungen.

00:06:56: Es wird sehr spannend.

00:06:59: Du hast auch noch eine Firma, die DatingApps macht?

00:07:04: Nein!

00:07:04: Oder bist du ein Coach?

00:07:06: Vielleicht ist es manchmal im Prozess.

00:07:08: Aber wir haben dich eingeladen, weil du Psychologin bist und zwar in angewandter Psychologie.

00:07:16: Du bist auch Jugendpsychotherapeutin.

00:07:19: Meine Vorstellungen sind immer so, dass man sagen darf, nein, stimmt nicht.

00:07:23: Richtig muss man noch sagen ... In Ausbildung!

00:07:25: Aber nur noch einen Monat.

00:07:28: Ich habe es geschafft.

00:07:29: Das

00:07:30: ist ja

00:07:30: wahnsinnig.

00:07:31: Es ist

00:07:31: ein Mega-Kassi.

00:07:33: Vier Jahre und irgendwie einen Sechzigtausend Franken, aber unglaublich toll!

00:07:38: Was ich in diesen vier Jahren lernen konnte, fachlich und auch für mich selber, ist mega.

00:07:43: Da werden wir sicher noch viel darüber erfahren.

00:07:46: Dann hast du auch sexologische Weiterbildung gemacht?

00:07:51: Du hast in der Jugendarbeit gearbeitet, psychosoziale ... Jugendarbeit, psychosoziale Familie begleitet.

00:08:00: Und ursprünglich haben wir eine Gemeinsamkeit, dass in mir gelernte Buchhändlerinnen sind.

00:08:05: Cool!

00:08:05: Bist du das auch?

00:08:06: Ja ich bin auch.

00:08:07: Ich habe ein Sortimenzbuchhändlerin gelernt.

00:08:09: So

00:08:09: cool.

00:08:10: Das ist der beste Beruf.

00:08:11: Ich finde es auch.

00:08:13: Er ist leider nicht sehr legolokrativ.

00:08:16: Definitiv.

00:08:17: Nöli, tolle Briefe.

00:08:20: Absolut.

00:08:22: Ja, aber du hast auch auf Insta immer noch einen Kanal, wo du auch Büchertipps machst und viele von diesen Büchern ich liebe.

00:08:31: Ich werde dir heute am Schluss dann noch ein Bücher dicken.

00:08:34: Du hast auch eine Firma, die heisst Fühlsch

00:08:38: ... Und

00:08:40: Lust-und-Launen-Podcaste.

00:08:42: Sexpositiv-Podcast?

00:08:45: Genau!

00:08:46: All das mache ich.

00:08:47: Ein Rufen?

00:08:48: Gibt es noch etwas, was dazu gehört?

00:08:52: Das war nur beruflich.

00:08:55: Genau, dann habe ich private noch einiges.

00:08:58: Aber ich glaube, berufliche ... Wahrscheinlich vergesse ich jetzt ganz viel und denke, wie soll das nicht sein?

00:09:04: Man

00:09:05: hat Stefania viel am Fernsehen gesehen.

00:09:07: Ja,

00:09:09: genau.

00:09:11: Die Biografie steht für mich um mein Leben.

00:09:14: Ich züchte es einfach zu spannenden Sachen.

00:09:16: Und ich werde auch immer wieder verspannende Dinge angefragt.

00:09:19: Da bin ich einfach noch am Gewunder und dort, wo mich interessiert, lande ich dann.

00:09:26: Das ist auch sehr schön.

00:09:27: Sehr befriedigend finde

00:09:28: ich.

00:09:28: Du bist immer wieder gestern in Podcasts, im Talk-Format auf Podien.

00:09:35: Vor allem wird es eingeladen zu Beziehungsthemen, zu Beziecksdynamiken ... Genau.

00:09:41: Megaschön hast du sie gefunden bei

00:09:43: uns.

00:09:43: Bevor wir die Gewunderung weitermachen, muss ich das Fenster aufmachen.

00:09:46: Wir sind in einer Sauna gelandet.

00:09:49: Ich weiss nicht, wie es euch geht und ob es besser wird?

00:09:52: Wahrscheinlich nicht!

00:09:53: Aber ich habe schon mal die Hose aufgelegt.

00:09:54: Ich habe

00:09:55: die Schuhe abgezogen

00:09:57: ... Es

00:09:58: kann sein, dass es wieder Erfolg gibt, wo Frau Satir sich auszieht.

00:10:03: Wieder werden nichts davon haben.

00:10:06: Das ist halt

00:10:07: ...

00:10:08: Die Vorstellung

00:10:09: ist auch erschienen.

00:10:10: Vielleicht ist die Vorstellung besser als die Realität?

00:10:14: Das würde ich jetzt nicht

00:10:15: sagen.

00:10:15: Ich glaube, es kann heiß

00:10:17: sein!

00:10:20: Jetzt

00:10:20: bin ich in einer Therapeutenfamilie gross geworden und ... Ich glaube dank dem auch viel schon so ein Werkzeug als Kind mit auf den Weg bekommen, das mir bis heute sehr fest hilft.

00:10:36: Und gleichzeitig habe ich in der Pubertät wirklich so gefunden, helm mich

00:10:41: in Ruhe!

00:10:42: Läumt mich in Ruhe mit eurem ... Ja, aber was könnte das heidüten, Sarah?

00:10:48: Und willst du nicht einmal ansehen?

00:10:49: Könnte vielleicht ein Zeichen sein für etwas.

00:10:51: Ich wollte mich wirklich nicht mehr reflektieren oder sonst irgendetwas wissen von Gespürsten.

00:11:00: Wie bist du darauf gekommen, dass du zuerst Buchhändlerin gelernt hast und nachher richtig den Menschen ... Das ist ja auch schon mit Menschen zu tun im Buchhandel.

00:11:12: Was ist dahinter, dass du auch jetzt noch richtig Kind gehst?

00:11:18: Ich bin bei den Büchern gelandet, weil ich immer wahnsinnig gerne gegessen habe.

00:11:21: Das sind eine der wenigen Aktivitäten, die ich stundenlang ruhig sitze und so hyperfokussmäßig in ein Buch gehalten habe ... Ich war ein wenig spart, um mir einen Schnauferlehrer zu organisieren.

00:11:35: Ich hatte einen Gutschein von einer Buchhandlung und dachte, da sind Leute dort.

00:11:40: Dann haben wir die Lehre gegeben und ich fand das cool.

00:11:44: Und noch ist es vor allem der Gewunder- und Neugier gewesen.

00:11:46: Weil ich immer gefunden habe, warum machen Menschen so?

00:11:52: Wenn jemand in der Lehre sagt, diese Bücher, die auf Augenhöhe ausgestattet sind, verkaufen sich am besten ... Ich fand es so angenehm, weil ich die Schäcke wollte, warum das so ist.

00:12:02: Das hat sich eigentlich durch ... Ja, das ist wie so durch mein Leben.

00:12:07: Irgendwann habe ich das Gefühl, jetzt muss ich psychologisch studieren, dass mir endlich mal etwas hilft auf den Boden zu kommen von diesem Thema.

00:12:14: Als ich angefangen hatte, mit dem Psychologie-Studium in den Fünfundzwanzig, sagte ich, Therapeutin würde ich nie.

00:12:20: Ich mache Arbeit und Organisationspsychologie.

00:12:22: Da machen wir nur den Bachelor und können viel Geld verdienen.

00:12:25: Es ist nicht so.

00:12:27: Im Verlauf fand ich, ich muss noch tiefer runter.

00:12:31: Nachher war es klar, dass ich Therapeuten werde.

00:12:34: Aber eigentlich müssen wir alle Kinder- und Jugendtherapeutinnen sein.

00:12:38: Wir waren ja alle mal Kind und Jugendliche.

00:12:42: Ich fang doch nicht bei den Erwachsern an.

00:12:44: Und dann fehlt mir so ein grosser Teil des Menschen.

00:12:47: Darum war mir klar ... Gehe ich zu den Kindern und Jugendlichen?

00:12:53: Jetzt sagen manchmal die Leute, ich habe keine Lust mehr wieder in diese Kindheit zurück.

00:13:01: Immer

00:13:02: der gleiche Seich!

00:13:04: Und jetzt gehst du dort an, wo dieser Seich entsteht.

00:13:09: Also bei den Kindern arbeiten mit Kindern, es gibt viel zu wenig.

00:13:15: Es ist ein Riesenproblem, dass Jugendliche Kinder teilweise ... unglaublich zu lang und gesundheitsschädigend auf einen Therapieplatz warten.

00:13:29: Ich habe vor einem Jahr ganz verzweifelt, sehr akuten Psychiater gesucht für meinen Sohn.

00:13:38: Und ich bin fast verzweiftet, weil ich wirklich nicht weitergekommen bin ...

00:13:42: Es ist zum Verzweifeln!

00:13:44: ... von Psychotherapien.

00:13:46: Das ist noch einmal viel schwieriger.

00:13:50: Darum bin ich immer so dankbar, wenn jemand das macht.

00:13:53: Ich weiss auch, es ist ein langer Weg und gleichzeitig ist sie auch eine Arbeit, die sehr komplex ist wie du hast diese Kinder bei dir und ihr bringt aber ja immer auch deine Familie mit.

00:14:08: Und manchmal kannst du wahrscheinlich auch merken, okay, ich muss vielleicht älteren an.

00:14:15: ... in der Therapie zu haben.

00:14:18: Wie geht es mit dem um?

00:14:19: Ich stelle mir das sehr anspruchsvoll aus.

00:14:22: Weisst du, dass man auch das sieht und merkt, wahrscheinlich ist es begrenzt oder?

00:14:28: Also es ist sehr ansspruchsvoll.

00:14:30: Es ist sicher ein grosses Mindset, wo wir lernen wollen, dass wir ein System schaffen.

00:14:35: Das heißt nicht, dass das Kind kommt und wir arbeiten jetzt mit diesem Kind, sondern das Kind und alle, die hier irgendwie... Wie so in einem Mobilärverknüpft sind, gehören auch alle dazu.

00:14:45: Und dann ist es am Anfang häufig ein Forschungsreis, um herauszufinden, wer jetzt hier wichtig wäre?

00:14:53: Wer braucht man erst?

00:14:53: Sind die Eltern?

00:14:55: Ist das Kind?

00:14:55: Sind das vielleicht andere Bezugspersonen, die wichtig sind?

00:14:58: Das ist immer eine etwas detektivische Arbeit und dann gibt's Menschen, die das ganze Ring fällt, also die Leute schon ganz bereit kommen und finden, können wir bitte auch ... wo man fast für das Kind ein wenig Raum schaffen muss und sagen, ihr könnt auch – und uns Kinder kann auch.

00:15:17: Dann gibt es Systeme, in denen wir eher die Haltung haben, dass unser Kind gut geht ... Und vielleicht noch nicht in diesem Mindset sind, dass sie einen wichtigen Teil sind, der eher streng ist.

00:15:30: Es ist immer wieder so, sich selbst zu pücheln oder es gibt Eltern, die machen es einfacher, damit die Kontakt sein und andere schwerer.

00:15:38: Bei denjenigen, die es nicht so einfach ist, wäre es doppelt und trifachwichtig.

00:15:42: Dort finde ich den Austausch mit Kolleginnen oder auch Supervisionen, wo man dann manchmal in Verantwortung genommen wird und findet so ... Und jetzt macht der Eltern einen Termin und geht man zurück in Praxis und findet, okay, jetzt will ich an!

00:15:56: Von daher finde ich das extrem ein abwechslungsreicher Beruf.

00:16:00: Es ist jede Stunde wieder ganz anders.

00:16:03: Das ist einerseits sehr streng, also ich bin recht.

00:16:06: Erschöpft nach diesen Tagen und gleichzeitig unglaublich spannend.

00:16:10: Und unglaublich befriedigend.

00:16:11: Ich glaube auch so, dass man es ganz lange machen kann, bis es einfach spannend bleibt.

00:16:16: Jetzt kennen wir alle diese Medien ... Das sind Schlagzeilen oder so.

00:16:24: Immer mehr junge Menschen, immer mehr jugendliche beziehende Einfährenden wegen psychischen Erkrankungen?

00:16:32: Oder ... Die Jungen sind einfach nicht mehr belastbar.

00:16:36: Sie haben ja keine Freude mehr, sie gehen nicht mehr in den Ausgang, lehnen alle oder gucken die Heimzeiten am Game.

00:16:42: All diese Vorurteile sage ich jetzt einmal.

00:16:46: und dann gibt es aber auch Studien, wo man sagt

00:16:49: v.a.,

00:16:49: insbesondere ... Nicht nur, aber insbesondere junge Frauen, jugendliche Frauen sind sehr belastet psychisch.

00:16:58: Etwa dreißig Prozent haben das Risiko, psychisch zu erkranken Psychiatrie haben lange Wartelisten.

00:17:07: Die sind einfach nicht mehr resilient, oder?

00:17:10: Was sind deine Gedanken dazu?

00:17:13: Was denkst du zudem?

00:17:15: Einerseits ... Du leistest ja das dann auch.

00:17:18: Ich kenne es aus meiner Arbeit und aus ihr, dass man immer so denkt, okay, da hätte ich jetzt noch einiges zu sagen.

00:17:26: Was würdest du dazusagen?

00:17:28: Also ich finde in solchen Diskussionen Immer eine wichtige Frage.

00:17:31: Was machst du, dass es den Leuten gut geht?

00:17:34: Dass sie nicht in einer psychischen Kranke mühend sind?

00:17:37: und ich finde eigentlich, wenn man so schaut ... In etwas für ein Welt, die heute Jungen gross werden, macht sich das beeindruckend gut!

00:17:46: Dann finde ich eher diese Zahlen an krass, wie resiliante sie sind, damit es hier noch mehr Belastung gibt.

00:17:54: Das ist ein einziger See der Druck, wo die jungen Menschen drin sind.

00:18:00: Überall noch mehr Druck und noch mehr.

00:18:02: Ich hatte das Gefühl, dass es in meiner Kindheit anders war ... Und in den Kindern, die häufig Kommentare machen, sind ja meistens dann alle älter.

00:18:11: Auch noch mal ganz anders!

00:18:12: Dort finde ich, das ist eine hilfreie Diskussion.

00:18:15: Wir müssen uns überlegen, was unser System macht, wenn die Menschen krank sind?

00:18:19: Muss das wirklich so sein?

00:18:21: Wie könnten wir es gestalten, dass die Leute nicht so belastet sind, dass sie psychisch erkranken müssen.

00:18:27: Sondern dass wir ihnen ein Setting haben, in dem sie gesund und wirksam und irgendwie genährt sein können.

00:18:35: Darum finde ich diese Schlagzeilen bemyhend

00:18:40: ... Hast du hier eine Utopie?

00:18:43: Ich habe ganz viele Utopien.

00:18:44: Ich habe einen Hang zu Utopia.

00:18:46: Wir eben

00:18:46: auch!

00:18:47: So schön... Nein, ich wünsche mir eine Gesellschaft, wo Menschen zentriert ist, was um den Menschen geht und nicht um irgendwelche Strukturen, die sich jemand ausdenkt oder gewachsen sind.

00:19:00: Dann findet man einfach, da ist es jetzt so.

00:19:03: Zum Beispiel beim Schulsystem, das stelle ich mir ganz anders an wie ... Da habe ich

00:19:07: ein Gefühl, dass

00:19:08: die Schulen überlegen müssen, wie wir uns die Verantwortung für ein Kind schaffen können.

00:19:14: einen gesunden Erwachsenen werden.

00:19:17: Ein erwachsener Mensch, der teilen kann an dieser Gesellschaft mit einer Voraussetzung, die das Kind hat, mitbringt.

00:19:22: und diese sind aber sehr diverse Voraussetzungen.

00:19:26: Und dann geht es meiner Meinung nach noch viel weniger darum zu sagen, ah Leerblein' in den ersten Klassen musst du das können und das und dass man wie als Gesellschaft sagt, ah, das sind Dinge, die uns irgendwie ein Gesellschaftsfähig machen, das ist irgendwie noch gut wenn Leute lesen oder schreiben können.

00:19:40: Das finde ich mir wichtig.

00:19:41: Es braucht ein Kind vielleicht neun Jahre, und das andere Kind braucht vielleicht elf Jahre.

00:19:46: Ein anderes Kind braucht nur sieben Jahre.

00:19:49: Und das eine Kinder hat es sehr selbstständig.

00:19:51: Das andere Kinder braucht vielleicht eher einen Eis zu einem Begleitung.

00:19:55: Ich glaube, wenn wir so machen können ... Dann haben wir auch Kinder, die nicht in der ersten Klasse schon fast ein Burnout haben und einfach nichts mehr mögen.

00:20:02: Jeden Tag erschöpfen sie in dieser Schule.

00:20:04: Ich habe das Gefühl, dann geht es immer an eine Rost, ich weiss nicht wie viel.

00:20:07: Aber wenn ich sehe, wieviel Zusatz zeugt, dass es für diese Kinder braucht, die in diesem ganz engen Normkorridor sind ... Ich glaube, dann gäbe es viel Geld, um man brauche oder klasseleer Personen, die dann sieben Klasse haben.

00:20:20: Oder vielleicht fünf Klasse anstatt fünfundzwanzig.

00:20:23: Aber können gesund bleiben und nicht auch noch ein Burnout-Hand oder eine Klinik machen.

00:20:28: Das wäre etwas, das schon ganz viel Druck nehmen

00:20:31: würde.

00:20:32: Es hat mich vor diesem November wahnsinnig berührt.

00:20:36: Zur Tränen berührt mit ihrer Vision, mit der Utopie ... Wie sehen Sie Ihren Alltag aus, wenn Kehr-Evolution passiert ist?

00:20:48: Und jetzt höre ich Deine Vision.

00:20:52: Dann habe ich gedacht ... Oh!

00:20:54: Ihr müsst zusammen das machen können.

00:20:59: Ich teile diese Vision und gleichzeitig ... Wir haben auch mit Beatrice Frasel, der das Buch geschrieben hat, den patriarchalen Überlastungsstörung.

00:21:10: Ich würde sagen, es ist auch eine kapitalistische Überlastungsstörung.

00:21:14: Es geht Hand in Hand und wir leben in diesem System.

00:21:20: Und was ich beobachte, war bei mir in der Praxis ganz viel ... Z.B.

00:21:26: eine Mutter, die sich wünschen würde für ihre Kinder.

00:21:29: Aber dann hat das Kind im System in der Schule und dann wahnsinnig unter den Druck geratet.

00:21:38: Und diese Ängste kommt ... Wie gehen wir damit um?

00:21:42: Das setzt die Utopie von ... Kehr ist im Mittelpunkt der Gesellschaft und der Mensch steht im Mittelpunkt.

00:21:52: Man darf individuell neue Schulen, neue Wohnformen ... Wenn das noch nicht ist?

00:22:01: Jede von uns leistet vielleicht einen kleinen Beitrag in ihrem Wirkungskreis.

00:22:07: Und so geht es wahrscheinlich ganz vielen Zuhörerinnen zu, die jetzt zulassen.

00:22:12: Die sagen dann, oh ja!

00:22:14: So müsste es schon aussehen.

00:22:16: Weisst du?

00:22:17: Ja

00:22:18: Und was machen wir dann bis dahin, dass man nicht durchdreht?

00:22:22: Ich finde es braucht ... Ich rede gerne von Spinnennetzen oder Federn, die verbunden sind und auch ... Die Ressourcen sind ja unterschiedlich verteilt.

00:22:31: Persönlich habe ich sehr wenige Kerlast, die ich träge oder Kerrarbeit muss.

00:22:37: D.h.,

00:22:38: ich sehe das Teil meiner Verantwortung in gewissen Sachen vornan zu stehen oder mehr Arbeitsleisten wie Zum Beispiel meine Schwester, die zwei Kinder grosszieht und einfach anders ausgelastet ist.

00:22:49: Wie ich, also einerseits so ein bisschen, dass wir uns alle unseren Fleck suchen und dass man aber auch verbunden sind und dass wir aeinander das zugestönen.

00:22:56: Wenn bei mir Eltern in der Praxis sitzen, dann ist es mir ein grosses Anliegen zum Benennen, was sie durchmachen und wie streng das ist und wie frustrierend und eben wie beängstigend vielleicht auch.

00:23:08: und um mit ihnen zu schauen ... Das ist ein System.

00:23:11: Wir brauchen z.B.

00:23:13: für alle Diagnose, oder du kämpfst um jede Minute Zusatzaufmerksamkeit in der Schule und damit überhaupt etwas mehr geben kann, braucht es immer eine Diagnosung.

00:23:22: Und das dann auch wieder ein.

00:23:25: und sagen, eigentlich brüchtet mir kein Diagnose für unsere therapeutischen Schaffen.

00:23:30: Ist das nicht relevant?

00:23:31: Aber jetzt haben wir dieses System und geben den Kindern Diagnosen.

00:23:35: Die steht auf dem Zettel und ist für alle die Ämter und Strukturen.

00:23:39: Und wir für uns, für unser Zusammen-Sie, für unsere Schaffensie mit ihrem Kind brauchen diesen Zetteln nicht.

00:23:45: Für diese machen wir noch Zeit.

00:23:46: Ich glaube, es ist auch wichtig, dass man dann nicht in diesen Settings verstärkt wird oder die Eltern sagen, wahrscheinlich haben sie etwas falsch gemacht Sondern auch die Haltung.

00:23:56: Es machen alle so gut, wie sie können und es ist unsere Aufgabe zu schauen, dass vielleicht ein bisschen mehr Luft hier ist oder ein wenig mehr Ressourcen ... Ja, ich glaube so kann man das machen.

00:24:07: Und eben auch in dem, dass man einfach gute Leute um sich hat.

00:24:10: So, das Bandenbilder, das klingt immer plakativ aber es ist einfach hilfreich wenn man Leute hat, die sagen ja ich finde es auch.

00:24:17: Manchmal ist es unglaublich anstrengend und manchmal würde ich am liebsten aufs Velo-Hocken, einfach davonfahren.

00:24:22: Und dann zu hören, dass andere sagen, ich auch und nicht zu hören.

00:24:26: Was?

00:24:27: Ich bin ja nie gestresst.

00:24:28: Das hilft.

00:24:31: Es ist mega spannend, was du sagst.

00:24:33: Und ich werde noch oft gefragt, wie wichtig ist die Diagnose von meiner Tochter mit Behinderungen oder meinem Sohn mit Neuerdi-Wagenzen?

00:24:46: Oder was hat die Diagnose mit den Kindern gemacht?

00:24:49: und was mit dem Familiensystem?

00:24:52: Es ist ja schon eine Entwicklung von den letzten Jahren.

00:24:55: Bei meinem Sohn, der jetzt einen Zwanzig ist, war ich noch viel kritischer mit Abklärungen.

00:25:01: Ich war noch viel vorteilig, versorgte in dieser Schublade ADHS-Sonderschule.

00:25:07: Da

00:25:07: gibt es Medis ...

00:25:09: Genau!

00:25:11: Und jetzt finde ich das, was du sagst.

00:25:15: Ich würde jetzt auch den älteren Erden zur Artenheil machen.

00:25:19: Durch die Abklärungen kommen dann nachher über, was euch zustarrt beziehungsweise das Kind bekommt unter Umständ oder im Idealfall nach einer Setting, in der es sich besser entwickeln kann und gleichzeitig braucht man diese Diagnose ja nicht.

00:25:38: Was mich noch etwas fragst du auch aktuell mit Insta?

00:25:43: Vielleicht können wir noch kurz reden.

00:25:46: Du hast ja auch sehr eine Instapresenz, viele Therapeuten sind auf Instap, aber es gibt auch eine Bewegung von Selbstvertretern.

00:25:56: Also auch der Selbstdiagnose.

00:26:00: Dann gibt es einen Trend von ... Oder auch den Algorithmus, oder?

00:26:05: Dass z.B.

00:26:06: mal etwas Google über Natzismus ist.

00:26:08: und dann werden die ganzen Reels von natzistischen Menschen, die sich fragen, ob meine Partnerin natzisch ist, ob das Gaslighting oder so mega viel

00:26:21: populär

00:26:23: ist.

00:26:25: Was findest du, wie kann man mit dem umgehen?

00:26:28: Es ist ein Schwalb von psychologischen, therapeutischen Aussagen.

00:26:35: Manchmal sind es gute Fachpersonen und vermeintliche Fachpersoninnen.

00:26:39: SelbstbetreterInnen mit Diagnosen, Selbstdiagnose usw.

00:26:43: Wie schätzt du das so ein?

00:26:46: Grundsätzlich finde ich es eigentlich eine gute Entwicklung.

00:26:48: Oder das Psychotherme aus diesen geheimen Räumen, wo man nicht weiss, was genau läuft in den Praxen und ob alle auf einen Ofen liegen.

00:26:57: oder was macht Bernardo?

00:26:59: Das finde ich grundsätzlich gut.

00:27:00: Ich glaube wir müssen uns als Fachpersonen auch mit Trauen stattfinden.

00:27:05: Ich hatte lange Zeit gefühlt.

00:27:06: Fachpersoninnen gibt es einfach so ein Skeptikinstan oder alte soziale Medien.

00:27:10: Wir haben gefunden, dass es uns hier geht.

00:27:13: Es macht Sinn, dass Menschen ... die selber Diagnosen haben oder vielleicht auch Verdachtsdiagnose, dass sie das mitteilen.

00:27:19: Dass andere merken,

00:27:20: ah!

00:27:21: Das bin ja nicht nur ich, es ist dann etwas, was andere Menschen auch haben.

00:27:25: Ob das am Schluss Diagnose ist?

00:27:28: finde ich gar nicht so relevant.

00:27:29: Nur, dass sie nicht alleine sind, hat ja immer das Gefühl, man sei die Einzige oder der Einzigen, der so ist und dann zu gehören.

00:27:35: Es gibt sogar einen Namen für diesen Begriff.

00:27:38: Das finde ich sehr hilfreich.

00:27:39: Und nachher bräuchte es schnell in Zugänge.

00:27:43: Oder wenn jemand ein Video schaut und sagt, wenn man die Hände so hielt, hat man eine Sade heiss oder was weiß ich?

00:27:48: Dann denkt man, ich habe die Händen irgendwie manchmal auch so wie in den T-Rex.

00:27:51: Dass wir dann eben schnell abklären können machen, jetzt nicht nur wegen dieser Hand.

00:27:56: Aber wenn man so einen Verdacht hat vielleicht ... Man trifft es auf mich zu.

00:27:59: Jetzt müssen die Leute ein Jahr, manchmal anderthalb Jahre warten für ihre Abklärung und dann verstehe ich alle, welche sich diese Infos irgendwo anders suchen.

00:28:08: Dort nehme ich uns schon als ... als Fachgruppen in die Verantwortung zu sagen, wir müssen dafür sorgen.

00:28:13: Dass man dort stattfindet, wo Menschen sind und dass wir in einer Sprache stattfinden, bei der man uns versteht oder vertraut.

00:28:20: Und wenn man dann sagt, weisst du was?

00:28:22: Die wirkt eigentlich noch nicht.

00:28:23: Das kann nicht ganz so schlimm sein, an dieser Therapie zu gehen oder einen Abkleid zu machen.

00:28:27: Jetzt mache ich das!

00:28:29: Nicht die niederschmetzende Antwort.

00:28:31: Wir haben keine Wartelisten.

00:28:32: Sie können sich schon darauf schreiben lassen.

00:28:34: Wir melden uns im Jahr zwanzig achtundzwanzig.

00:28:37: Da bräuchte es vom System einfach mehr.

00:28:40: Wann wird das so innehren?

00:28:43: Utopie oder Vision.

00:28:45: Für mich ist das etwas, was ich in meiner Arbeit beschäftige.

00:28:49: Ich bin darauf angewiesen, dass ich weiter verwiesen kann und vor vierzehn Jahren habe meine Praxis eröffnet.

00:28:58: Mein Psychiater war nebenan.

00:28:59: Ich hatte eine Psychotherapeutin, die ich gewusst habe.

00:29:04: Sobald ich im Coaching merke, ob es wichtig ist oder psychotherapeutisch, konnte ich Adressen, sogar Mehrungen geben ... Es gab einen Platz.

00:29:15: Und jetzt bin ich wie in einer anderen Situation.

00:29:18: Ich bin wirklich in der Situation, dass ... Ich spreche es oft sehr schnell, manchmal auch in der ersten Sitzung schon.

00:29:25: Dass das ein Thema ist, wo ich noch begleiten lassen würde, psychotherapeutisch und dann kann ich erstens nicht mehr die Namen angeben, weil sie niemanden mehr haben.

00:29:34: Sie sind voll.

00:29:37: Dann kann ich so die Anlaufstellen angehen, was es gibt Und dort berichtet mir dann auch mit den Leuten, dass sie gar nicht mehr auf die Wartel ist.

00:29:46: Das ist ausschwerig und das ist für Menschen in Krisen.

00:29:52: Horror?

00:29:53: Ja!

00:29:53: Ich habe sehr viel mit Verdachtung der Erschöpfungsdepression zu tun.

00:29:59: Und es ist so schlimm ... Du hast

00:30:02: ja schon Energie für nichts.

00:30:04: Ja, und dann solltest du noch ... Dann sagen die Hausärzte, da können sie einen Link haben und muss selber abtelefonieren.

00:30:12: Du hast zwar die Überweisung bekommen, aber das ist so unglaublich schwierig!

00:30:20: Hast du hier ein bisschen Licht am Horizont?

00:30:22: Oder hast du das Gefühl, es sei nach einem langen Weg?

00:30:26: Im Moment muss ich ehrlich sagen ... Also die Politik geht eher in die andere Richtung.

00:30:31: Die läuft nicht richtig leicht, sondern im Moment wird darüber diskutiert, dass man den Stundensatz wieder kürzt... Das

00:30:37: ist ja so, das hast du dich auch engagiert?

00:30:39: Genau!

00:30:40: Es wird darüber geredet, dass nach zehn Sitzungen schon wieder eine Überweisung braucht und es geht im Moment sehr in Richtung von ... Man beschneidet ganz viele Kompetenzen der Leute, die unglaublich gut ausgebildet sind und gehen diese auch in Ärzte, die ja selbst komplett überlastet sind.

00:30:59: Also wenn ich aus Ärzten hinein gehöre ... Wenn soll ich dann da noch machen?

00:31:03: Ich kann doch nicht von dieser Person oder der psychotherapeutische Prozesse begleiten.

00:31:07: Das sprengt den Rahmen.

00:31:10: Wo ich Hoffnung sehe ist bei sehr vielen Kolleginnen in der Psychotherapie Kollegen, die sich langsam Widerstand regnen, dass ich das Gefühl ... Die alte Garde, das klingt etwas abschätzig.

00:31:22: Aber lange war es Psychotherapie.

00:31:24: Wir sind im Eis zu Eis und finden in keinem Stadt.

00:31:28: Wir schützen das.

00:31:29: Wir reden ja nicht über was in der Therapie passiert ist.

00:31:33: Und es ist auch wichtig, aber ich finde wir müssen auch herzustellen und sagen hey!

00:31:36: Das ist unsere Arbeit.

00:31:38: Das macht mir alles gratis.

00:31:39: Das sind Gründe, warum Menschen sich zwar ausbilden lassen und den Beruf nicht machen.

00:31:45: Der grosse Teil der Psychotherapeutinnen ist weiblich und weiß.

00:31:48: Sie sind privilegiert, weil sich die meisten Leute nicht in Ausbildung leisten können.

00:31:53: Um zu sagen, dass wir verlangen wollen, es braucht mehr Geld.

00:31:57: Wir haben nichts mehr einfach in unseren Praxismen gefunden.

00:32:00: Das ist aber nicht richtig.

00:32:01: Wir gehen auf die Strasse, blockieren das System bis Politik checkt.

00:32:05: Hoffentlich hat es Leute, die sich engagieren.

00:32:08: Und zum Glück auch ganz viel Rückhalt aus der Bevölkerung.

00:32:12: Wir können alle psychisch erkranken.

00:32:14: Es ist nicht so, dass wir sagen, es geht mich nichts an, sondern das kann uns passieren.

00:32:19: Das Leben ist einfach unverheersehbar und dann wünschen wir allen, dass sie schnell eine Lösung bekommen.

00:32:26: Es gibt Demos zur Versorgung in Bezug auf Psychotherapie und Psychiatrie, die viele Fachpersonen auf der Strasse sind.

00:32:35: Das erinnert sich auch an einen feministischen Streng.

00:32:37: Es sind v.a.

00:32:38: weiblich gelassene Personen, die sich engagieren, die dann auf den Straßen gehen können.

00:32:44: Es hat natürlich mehr.

00:32:45: Dann kann

00:32:49: man sich fragen.

00:32:52: Was ich aber auch sehr verstehe, ist auch politisch.

00:32:56: Ich meine, wir kennen die Bücher, warum Liebe politisch ist und warum Erschöpfung von Frauen politisch und so weiter.

00:33:04: Aber warum Versorgung von Psychotherapie zum Beispiel politisch?

00:33:09: Man weiss ja schon, es hängt mit dem Gesundheitssystem zusammen.

00:33:13: Aber inwiefern ... Geht es wirklich nur um das Geld, das gesprochen wird?

00:33:20: Inwiefern ist psychotherapie auch ein politisches Thema?

00:33:25: Geht's darum, dass man Ernst nimmt oder ist die Frage dahinter, was eigentlich Gesundheit heisst.

00:33:32: Was heisst eigentlich psychische Gesundheit und so weiter?

00:33:35: Ich glaube, es ist ein Riesenfeld.

00:33:37: Das Geld ist das kleinste Thema.

00:33:41: Sondern es geht wirklich darum, dass wir das ernst nehmen.

00:33:44: Wir möchten eine Gesellschaft gestalten, in der Menschen psychisch gesund sein können.

00:33:50: Ich finde es zum Beispiel auch unartig, dass man alles dafür macht, dass ein Mensch nicht gut geht und dann findet man ... Ja, für das haben wir eine Psychotherapeutin oder wir könnten die Leute kaputt machen.

00:34:01: Irgendjemand ist ja hier, wo sie wieder aufbippen lassen.

00:34:04: Und ich finde, es fängt schon viel früher an zu schauen.

00:34:07: Was braucht es vorbügend für Massnahmen?

00:34:09: Was müssen Menschen zum Beispiel lernen?

00:34:12: Ich würde mir wünschen, dass Psychologie oder psychische Gesundheit ... Es ist immer die Schule.

00:34:16: Die Lehrer verwerfen immer die Handlerpersonen.

00:34:19: Aber ich finde das vieles Wichtigeres Schulfach wie manch anderes Thema in der Schule ... Das ist nicht so meine Meinung, aber zu wissen...

00:34:26: Mir ja auch!

00:34:27: Jetzt schon zwei.

00:34:29: Ja, wo man sagt, was braucht einen Mensch zum psychischen Gesundheitssein?

00:34:35: Ein System sagt dafür, dass Menschen krank werden.

00:34:37: Dann schaut man ihnen nicht, dass sie wieder gesund werden können.

00:34:41: Das ist einfach Ironie.

00:34:44: Es ist mir hier noch etwas wichtig.

00:34:47: Vielleicht so ein persönlicher Sicht, aber über den Begriff psychische Gesundheit.

00:34:51: Ich stelle mich immer drüber, auch in meiner Arbeit oder im Gespräch.

00:34:58: Es gibt ja, wo man Prävention machen kann.

00:35:02: Damit wir quasi psychisch stabil bleiben und Resilienz in den psychischen Krisen eine Widerstandskraft haben.

00:35:11: Dann gibt es aber auch psychische Erkrankungen, die genetisch sind oder das, was du auch sagst.

00:35:19: In dem Sinne, wo man aber auch nicht so viel Prävention machen kann.

00:35:25: Aber die ja nachher die Versorgung auch sehr wichtig ist?

00:35:28: Also wie findest du das ... Weisst du was ich meine?

00:35:31: Der kapitalistische Gedanke hinter mir, dass wir alle mega viel machen müssen, damit wir psychisch gesund bleiben und funktionsfähig sind.

00:35:42: Das spielt auch so etwas rein.

00:35:44: Das ist

00:35:44: ein Faktor, das wir bei den Füßen haben.

00:35:46: Ich finde es sehr wichtig, was du ansprichst.

00:35:48: Wir haben die Tendenz mit dem ganz Optimierungswahn, dass man psychisch oder physisch der Leute sagt, ihr müsst genug Prävention machen und dann ...

00:36:03: Dann wird er noch nicht krank.

00:36:05: Da

00:36:05: sind sie selber geschuldet.

00:36:07: Das heisst, du bist plötzlich für alles und selbst verantwortlich geschulden.

00:36:13: Dort finde ich mega spannend, weil die beiden Faktoren eine Selbstprävention machen, wie Zabutzfrau ja kommt ... Aber dann gleich nicht geschult sein, wie du auch nicht geschulbisch an Karies hast.

00:36:26: Nein, ich glaube ... Ich stimme dem allem mega zu und unterstütze das megafeste Sindia-Bereich und kann mich sehr stark dafür einsetzen, dass die Versorgung hier ist, dass diese Prävention ist.

00:36:38: Dass es schulfach ist unbedingt bei dir.

00:36:42: Und gleichzeitig aber immer über den Begriff stolfern, weil so viel in diesem Begriff psychische Gesundheit sein kann oder auch das, was du jetzt gesagt hattest.

00:36:52: wo so einerseits ein Druck drin ist.

00:36:54: Ich muss fragen, dass es mir psychisch gut geht, damit ich ja meine Erwerbsarbeit machen kann und die Familie stemme.

00:37:00: Und einerseits auch ganz viel oder sehr viel Unwissen über psychische Erkrankungen ist, was man gar nicht präventiv etwas machen kann.

00:37:11: Beispielsweise kann es natürlich schizophrenisch auch hier sehr hohe Stress- und Traumata ausgelöst werden.

00:37:16: Das weisst du besser als ich.

00:37:17: aber das ist auch genetischer Faktor zum Beispiel ... und wo die Menschen mit Vorteil kämpfen.

00:37:25: Die Unterscheidung würde ich gerne einfach ein bisschen ... Oder wie gehst du damit um?

00:37:30: Wie können wir dort einerseits sagen, dass wir uns sehr gut schauen wollen?

00:37:36: Und unbedingt braucht es ein System, das hier viele Ressourcen gibt.

00:37:41: Aber wie können wir auch schauen, dass es nicht nur den grossen Druck auslöst oder dass der Begriff irgendwie auch ... Verstanden wird.

00:37:50: Vielleicht

00:37:51: habe ich es gerade überlegt, wo du das gesagt hast ... Ich bin nicht sicher, aber vielleicht wäre der Begriff psychisches Wohl sein mit den Voraussetzungen, die man hat?

00:38:01: Oder dass man sagt, jetzt hast du eine Schizophrenie in diesem Spektrum eine Erkrankung und wir schauen ... Was können wir dir bieten, dass es dir möglichst wohl ist in diesem Setting?

00:38:13: Oder ich denke, das ist auch wie körperliche Erkrankungen oder körperlichen Behinderungen.

00:38:18: Da geht's ja auch darum zu sagen, wie man die Welt gestalten muss und dass du dich möglichst selbstständig bewegen kannst, dass du die Unterstützung bekommst, wo du brauchst.

00:38:27: Aber wegen dem diskutiert niemand den Rollstuhl weg, den man nutzt.

00:38:32: Ich glaube ... Ich finde, es ist so ... Es muss ein System sein, das auf mehreren Ebenen schafft.

00:38:39: Dass man auf den individuellen Ebene versteht, was ich gut kann und was Kinder zum Gesundheitswachsen brauchen.

00:38:48: Was älteren sie, damit die Kinder gesund aufwachsen können?

00:38:53: Was braucht eine Gesellschaft?

00:38:54: Dass wir über all diese Dimensionen denken.

00:38:58: Alle haben eine andere Aufgabe zu schauen, dass es allen möglichst wohl ist.

00:39:04: Und wenn wir jetzt gleich noch so ins Individuelle gehen ... Was findest du?

00:39:10: Vielleicht haben viele, die zulassen, keine Sorgen um ihre Kinder oder sich selber.

00:39:16: Und mich, die hier sitzen sicher auch und ... Ich sage manchmal zu Sarah, wenn ich mega gestresst bin, sag mir dann, wenn man langsam etwas komisch ist.

00:39:27: Also ... Was würdest du sagen?

00:39:31: Wie merke ich dann, dass es nicht mehr so ein psychisches Volk ist.

00:39:36: Dass ich Hilfe brauche oder dass ich präventiv etwas mache, das auch schon zu spät ist?

00:39:44: Präventive kann man immer.

00:39:46: Auch wenn es noch ganz super ist und sich toll anfühlt.

00:39:52: Ein wichtiger Hinweis finde ich immer den Schlaf.

00:39:54: Wenn man das Pechen hat, dass man schlecht schläft, hilft es nicht zu viel.

00:39:59: Aber ich finde sehr ... Der Schlaufer ändert sich sehr schnell bei Anspannung.

00:40:03: Das heisst nicht einmal, dass er schlechter wird oder vielleicht wird es sogar besser, aber er verändert sich.

00:40:08: Ich finde das ein hilfreicher Hinweis.

00:40:11: und auch wenn man merkt, dass die bewussten Momente weniger werden.

00:40:16: Wenn man denkt, wo ist der Monat hin?

00:40:20: So, ich habe das Gefühl, es war erst gerade noch April.

00:40:22: Es passiert mir häufig.

00:40:25: Vielleicht hat es gerade viel Tempo in deinem Leben.

00:40:28: Denn ein Monat geht nicht einfach so vorbei, du hast jeden Tag von diesem Monat gelebt und warst da.

00:40:34: Und dann zu schauen was ich ausnehmen kann ... In gewissen Realitäten kann man nichts rausnehmen oder das ist auch wahr?

00:40:42: Oder wenn wir sich immer über Abgrenzen und Self-Care ... Es gibt viele Leute, die schon sehr viel Privilegien

00:40:47: haben.

00:40:48: Die können sich super abgrenzen!

00:40:50: Und dann schaue ich ... Es läuft ein Leben zu fest, wenn ich vorbei bin oder sehr erschöpft.

00:40:57: Wenn ich in das Bett gehe und nicht mehr gut aufstehe.

00:41:00: Oder was auch hilft ist, wenn sich die Gefühle etwas verändern.

00:41:04: Also wenn ich sonst jemanden bin, der vielleicht nicht so viel brüht ... Und dann merke ich immer, dass ich ständig brauche.

00:41:11: Ich bin recht der Ringe Brühlerin und wenn ich gestresse, dann bräuchte ich nicht mehr.

00:41:16: Und dann zu merken, ob man das letzte Mal Zeit hatte, um durchlässig zu sein oder zu brüllen.

00:41:22: Das wäre zum Beispiel auch ein Hinweis.

00:41:24: Manchmal ist es lange, sich einen Stopp einzubauen und manchmal gibt es das Leben nicht her oder man ist schon zu weit über etwas überen.

00:41:32: Dann ist es mega wichtig, dass man sich hilft sucht und dann wird es wichtig, das Telefon zu machen.

00:41:36: und innerhalb von zwei Wochen Platz bekommt.

00:41:39: Das ist leider nicht ... Gleich muss man es dann machen, weil wenn man sie erst im halben Jahr macht, geht's ja noch mehr als ein halbes Jahr länger.

00:41:47: Wenn ich dir das zulassen, holt mich sehr ab, wie du etwas inkludierst, die eine Realität ist, was Mara und ich gut kennen, nämlich dass wir keine Zeit haben für die Pause oder keine Zeit gehabt haben.

00:42:02: Wenn du z.B.

00:42:02: weiches Kind mit einer Behinderung gross siehst Dann habe ich ganz viel erlebt.

00:42:08: Ich habe mich von Anfang an wegen dem familiären Hintergrund und meinem Beruf psychotherapeutische Unterstützung geholt bis heute, die mir sehr fest hilft.

00:42:17: Und gleichzeitig war es auch ein wenig im Weg, dass ... Am Anfang merkte ich, das hilft mir nichts, wenn jemand sagt, dass es zuviel ist.

00:42:30: Da müssen Sie sich jetzt eine Pause nehmen!

00:42:35: Und außerdem, weil meine Lebenssituation hat das nicht hergegeben.

00:42:39: Es war gar nicht möglich.

00:42:42: Oder es fühlte sich für mich unmöglich an und ist auch eine Realität.

00:42:47: Was mir dann geholfen hat im therapeutischen Setting ist, dass ich das Glück hatte ... Dass ich auch Psychotherapeutin mit einem guten Pragmatismus hatte.

00:42:57: Ich erinnere mich an einen, der ich wahnsinnig gerne gegangen bin.

00:43:01: Er hat mir dann ... Ich habe fünfzehn Jahre lang viel zu wenig geschlafen.

00:43:05: Mein Sohn, seine seltene Stoffachsterkrankung führt unter anderem dazu, sich in den Nacht nicht zu

00:43:12: schlafen.".

00:43:13: Und das hat mich bei mir ganz viel Stress ausgelöst.

00:43:16: Ich wusste natürlich, von Haus auf schlafen wäre wichtig oder?

00:43:19: Ja

00:43:19: und was geht da mit mir?

00:43:21: Da haben wir noch die Hüße und es ist zusätzlich gestresst, oder?

00:43:24: Genau,

00:43:24: genau!

00:43:25: Das haben ja viele und das kennt jeder, wenn er nicht schläft.

00:43:27: Irgendwie guckst du ihm zwei irgendwie so auf den Turm und denkst, oh nein, jetzt kann ich nur nach fünf Stunden schlafe uiuiui und das ist doch nicht gut.

00:43:34: und eben dann kommt so die ganze Spirale.

00:43:37: Mein Ziel ist auch in meiner Arbeit, dass ich nicht noch Stress auslöse mit den Entstressen.

00:43:44: Das kann echt keine Idee sein und auch nicht mit der Selbstfürsorge.

00:43:48: Sonst haben wir ein Problem.

00:43:51: Dann hat es mir geholfen, dass er mir gesagt hat ... Ja, das verstehe ich, dass es ganz schwierig sei, ihn zu schlafen.

00:43:59: Aber schauen Sie ... Es gibt wirklich Menschen, die eine lange Phase schlaven können.

00:44:08: Und es ist nicht so schlimm für ein Satir.

00:44:10: Es hat mir so geholfen ...

00:44:13: Ja, das kann ich nicht mehr sagen.

00:44:15: ... oder so ganz pragmatische Strache und dort drinnen ist ja etwas von... Das ist doch auch immer wieder so einen schmalen Grad zwischen einerseits Achtzammigkeit, die du beschreibst, eben anzuspüren.

00:44:31: Geht's gerade alles gleich schnell?

00:44:33: Bin ich gestresst?

00:44:34: Ist der Schlaf?

00:44:36: Und gleichzeitig ... Kannst du auch so achtsam sein, dass du einen Stress wegen dem hast?

00:44:42: Weil du nicht etwas ändern kannst.

00:44:46: Ich finde, ein Teil der Achtsamkeit ist das Fisch zu stillen und dann sagen ... Ja!

00:44:51: Das ist scheisse, dass ich so wenig schlafe.

00:44:53: Ist jetzt

00:44:53: so.

00:44:54: Und es ist mega geil und ich würde mir wünschen ... Es schlägt jetzt einfach kein Geiss weg, ich muss hier durch.

00:45:02: Das ist auch ein Phänomen unserer Zeit oder in der Selbstverbesserung und immer besser werden.

00:45:08: Ich finde manchmal auch, dass ich sage so ... Jetzt hörst du auf Therapie machen und jetzt lebst du.

00:45:13: Und dann sehen wir uns in anderthalb Jahren wieder.

00:45:15: Man findet immer etwas, das man bücheln kann.

00:45:19: Oder wenn es sehr gut läuft und man sehr bei sich ist ... Manche sagen auch, dass es kein Buch mehr oder psychologisch ist.

00:45:25: Dann geht man nicht in die Therapie und macht's mal.

00:45:28: Einfach in einer Therapie zu sagen, ja, das ist beschissen?

00:45:32: Finden wir hier irgendwie einen Weg vorbei?

00:45:34: Es gibt keinen, dann kommen wir da.

00:45:36: In der Verbundenheit, dass das beschissen ist.

00:45:39: Ich habe vielleicht ein bisschen mitgegeben in dieser Stunde, wo diese Person ... Bei mir ist es.

00:45:45: Dort habe ich vielleicht die Familienbegleitung, wo man sehr als Problemlöserin geht und ich würde mich das auch von Therapeuten wünschen, dass sie ein wenig involvierter sind oder nicht sagen, sie müssen mehr schlafen, sondern ... Sie

00:45:59: sind in der Ferie.

00:46:00: Da braucht es Pause.

00:46:01: Und meine Aufgabe ist jetzt mit Ihnen zu schauen... schaffen wir es ihnen die Pause zu geben.

00:46:07: Und zwar nicht in dem, dass sie sich etwas mehr Mühe haben, sondern was gibt's für Hilfsagebote?

00:46:12: Was muss man für Bericht schreiben?

00:46:14: Was gibt es für Stiftungen ... Dass man das auch mitdenkt.

00:46:19: Natürlich muss man einen Glaubenssatz schaffen, aber ich finde, wenn er jahrelang nicht schläft und das Kind nur auf einem bezogen ist ... Super hast du deinen Glauben-Setz geschafft!

00:46:30: Aber es hilft dir gar nichts, wenn das Kind wieder nicht schlägt?

00:46:33: Das ist ja auch eine pragmatische Achtsamkeit.

00:46:36: oder kann man so sagen.

00:46:39: Ich kenne das auch bei mir, dass ich wegen dem Thema Coaching komme.

00:46:44: Ich frage mich, wie es geht.

00:46:47: Es ist eigentlich sehr gut.

00:46:50: Aber ich habe noch etwas anderes.

00:46:52: Das mache ich oft, um zu sagen ... Moment!

00:46:56: Jetzt?

00:46:57: Kurze Mal zurückschauen, was du gerade für dich gearbeitet hast und bewältigt hast.

00:47:03: Weisst du was?

00:47:04: Ich habe auch schon Leute nach fünf Minuten gesagt, das sei gut oder die Stunde nicht verrechnen.

00:47:09: Ich freue mich mega mit dir, dass es dir so gut geht.

00:47:11: Du darfst gerne wiederkommen mit dem anderen Thema.

00:47:15: Ist ja mal ein Pausen.

00:47:16: Ja, jetzt hast du irgendeinen Brunnen und genüssig

00:47:18: bist du unten.

00:47:19: Ich trinke dich!

00:47:20: Oder irgendwas oder auch so mehr an mich.

00:47:24: auch die Sichtbarkeit ... Ich bin immer wieder in meiner Arbeit berührt, wie Menschen das Leben bewältigt.

00:47:33: Ich berühre das bei Kindern so fest und bei erwachsenen Menschen, wie sie unter widrigsten Umständen Strategien entwickeln.

00:47:43: Irgendwie bewältigen und durch so viel durchgehen, tragen und irgendwie wegfinden.

00:47:51: Das ist auch etwas, was so nicht sichtbar als Leistung ist.

00:47:55: Ich habe bei mir das Gratis-Download auf der Webseite, ein gratis Kehrzertifikat für geleistete Kehrarbeten, die ich sage ... Kehrarbeit unsichtbar?

00:48:08: Ja!

00:48:09: Wenn das ein Doktortitel wäre, gäbe es vier Untergrunddruck zwischen den Rahmen und die Idee dahinter.

00:48:15: Und bei der Arbeit von Bewältigung, Glaubenzsätze wie jemanden, der vielleicht bestärkender ist oder anfangen ... Das ist auch Arbeit!

00:48:28: Mega!

00:48:29: Und das hat ja null sichtbar

00:48:31: gereist?

00:48:32: Ja, absolut.

00:48:35: Das ist das, was mich auch antreibt.

00:48:38: Ich denke, es ist umfährend und wir müssen gesellschaftlich etwas verändern.

00:48:42: Ich beschäftige mich viel mit Bindung oder ich finde, wie wenn du Glück hast ... Und es hat einfach mein Glück oder Pecht zu tun.

00:48:48: Es weht sich ja keiner aus.

00:48:51: Du kommst wie ein stabiles Fundament mit über, dann hast du ... Dein Leben lang so viel weniger Arbeit als jemand, der ein Haus auf einem Sumpf baut.

00:49:01: Das

00:49:01: ist so ein Privileg!

00:49:02: So

00:49:02: ein Priviläge und das anzuhalten.

00:49:05: Du hast dein Haus auf dem Sumpfsgebiet gebaut.

00:49:08: Es hat zwei Stöcke, ein Dach, es ist schräg und im Kern etwas fürchtig.

00:49:12: Aber das ist eine andere Leistung in diesem Baugebiet.

00:49:16: Etwas zu bauen wie jemanden, die den besten Baugrund bekommt.

00:49:19: Und das auch anzusehen ... ist auch ein lebenswertes und bewohnungswertes Haus, wenn es etwas schräg ist.

00:49:27: Also ich glaube das ist auch wichtig.

00:49:29: oder um das immer wieder zu sehen und anerkennen.

00:49:32: Oder auch bei Älteren, die dann älter werden müssen sie alles neu erfinden, weil sie sagen, oh!

00:49:38: Ich will es ja nicht so machen, wie ich es erlebt habe.

00:49:40: Und diejenigen, die es kopieren können, haben einen Rucksack von Zügen und können etwas wühlen und sagen, ah, mach's so!

00:49:45: Die anderen müssen sich das neu ausdenken.

00:49:48: oder auch wenn man ein Kind hat, der vielleicht nicht so funktioniert, wie man sagt, wie ein Kind funktioniert, dann muss man ganz viel Zusatzarbeit leisten und sagen okay, ich muss es so machen.

00:49:59: Das funktioniert offensichtlich nicht bei uns.

00:50:01: Wie könnte man es noch tun?

00:50:02: Dann muss man weitermittige Bücher lesen und ausprobieren.

00:50:05: Das ist alles Arbeit, was jemand mit einem Kind genau auf Spur läuft.

00:50:10: Einfach nicht hat und das muss man einfach anerkennen.

00:50:12: Das sind andere Realitäten.

00:50:14: Wir sagen die Leute viel ja wie machst du das alles?

00:50:17: Dann sage ich erst mal... Also erstmals mache ich es sehr oft mittelmässig oder schlecht.

00:50:21: Wie man sieht ja nicht alles!

00:50:22: Und ich habe viel weniger gearbeitet.

00:50:25: Wenn ich meine Freundinnen mit Kindern schaue, denke ich mir, logisch kann ich jeden Tag zwanzig Minuten lesen.

00:50:30: Ich kann mir das gut einrichten.

00:50:33: Und ich check auch, dass andere sagen, wenn ich mal meine Ruhe habe, schlafe ich oder keine Hände.

00:50:39: Oder weiss ich nicht was?

00:50:40: Das ist genau so legitim.

00:50:43: und ich glaube, indem man das verzählt und innen schauen lässt, machen wir eben nicht mehr Druck, sondern ... Ah!

00:50:51: Du hast seit einem Jahr kein Buch mehr gelesen.

00:50:52: Okay.

00:50:54: Gut.

00:50:55: Ich finde es schön, dir zuzulassen.

00:50:57: Es ist entlastend.

00:50:59: Ich find, es ist so viel ... Man merkt, dass die tiefe Fachwissen und gleichzeitig diese Lichtigkeit drin sind.

00:51:07: Und auch gewisse Lockenheit oder gewisse Versöhnlichkeit mit sich selbst und den anderen.

00:51:13: Das ist das, was ich mir immer wünsche in meinen Utopien.

00:51:17: Dass man mehr so miteinander umgehen kann wie du jetzt eigentlich Schilder bist.

00:51:21: Einerseits geht es mir dann auch, wenn man mehr mit sich selber so umgeht ... Okay!

00:51:26: Ich mache jetzt das, an dem ich komme.

00:51:29: Also, wie kann ich einmal ein Coaching im Monat?

00:51:31: Wie kann ich mir eine Zeit ausnehmen, in der ich eine Therapie mache.

00:51:36: Und vielleicht kann ich ab und zu schwimmen oder schocken oder lesen.

00:51:41: Etwas, das mich nähert und mir Kraft gibt.

00:51:43: Vielleicht gibt es auch Phasen, die es einfach nicht geht.

00:51:47: Die inneren Dialogs kennen wir ja alle so ... Nein, jetzt bist du wieder da.

00:51:52: Du hast wieder Leute.

00:51:52: Ja, du bist wieder auf Insta verhängt.

00:51:56: Psychologie-Videos gelohnt,

00:51:58: stoppt irgendwie.

00:51:59: Das ist

00:52:02: ganz schlecht!

00:52:03: Und ich finde es braucht's mehr.

00:52:06: Zara sagt das ja auch viel.

00:52:07: und mit der Gleichzeitigkeit.

00:52:10: Ich kann doch gleichzeitig ... Manchmal fängt in einem spannenden Folge über Fulheit und Rasten.

00:52:20: Gleichzeitig darf ich manchmal einfach rasten und nicht an mir arbeiten.

00:52:27: und mich auseinandersetzen mit mir.

00:52:29: Es geht ja wie beide, es gibt ja nicht immer nur entweder oder?

00:52:33: Und das finde ich ... Ja, danke vielmals, dass du so hier in diesem Raum ausgesendet

00:52:38: bist!

00:52:41: Wenn ich denke auch, es sind also Ambivalenzen, die ich festgekürzt habe.

00:52:45: Oder auch wenn wir ja jetzt so auftreten, als zwei gear arbeitende Mütterinnen.

00:52:51: Und gleichzeitig bist du dann auf einer Keinflütenbühne Dann sagen Frauen, wie sie das machen und so.

00:52:58: Darum finde ich auch ... Man sieht immer nur den Balkon, als du sagst.

00:53:02: Ja, man kann es nicht,

00:53:03: dass man nur

00:53:04: der Balkon sieht.

00:53:08: Ich finde, das kann man nicht genug sagen.

00:53:10: Es ist umgekehrt ja auch.

00:53:12: Ich lerne Leute kennen, die ich zuerst gar nicht weiss, wie interessant sie sind.

00:53:17: Wenn man Fragen stellt, kommt so viel.

00:53:20: Wow!

00:53:20: Das hätte ich jetzt auch nicht gedacht.

00:53:24: Löhnt ihr euch nicht täuschen?

00:53:26: Ich finde es sehr wertvoll, was du sagst wegen der psychischen Gesundheit.

00:53:30: Wegen dem Fundament, den man mitbringt.

00:53:32: Und mir ist das unwichtig.

00:53:34: Ich werde immer wieder gefragt, wie machst du das?

00:53:39: Du hast so viele altruhrige Themen einen Schicksalsschlag, wo du selbst auf deinem Weg bewältigt hast und die gleichen Lebensfreude und du leuchtest ... Und meine Ernststand, ich habe so unglaublich Glück, dass ich so gross werden darf.

00:53:59: Wie ich gross wurde?

00:54:00: Ich hatte Erwachsene um mich herum, die alle sehr froh hatten am Leben, die irgendwie stabil waren und mich gefüttert haben mit den Ressourcen.

00:54:11: Ich

00:54:12: bekam diesen Rucksack.

00:54:16: Das ist etwas, was ich mir nicht erarbeitet habe oder ... Sonst ist es einfach zu hohen!

00:54:22: Glück.

00:54:24: Und ich finde es so wichtig, weil das ist etwas, was mich extrem beeiländert und fest traurig macht, wenn es Menschen gibt, die über psychische Gesundheit öffentlich auch sprechen.

00:54:38: Dann sagt ihr müsst einfach machen wie ich.

00:54:42: Und dann passiert folgendes, dass diese teilweise sehr teure Programme und so weiter verkaufen.

00:54:48: Und nachher sitzen Menschen, die das kaufen ... Irgendwann daheim, in den Tränen nach.

00:54:54: Wie der Glaubenssatz immer noch hier ist und sie sollen lösen oder sonst so einen Seich.

00:54:59: Oder irgendwie müssen plötzlich selbstbewusst werden oder was auch immer ... Und haben dann wieder das Gefühl, dass die Leute da drin sind?

00:55:06: Weil einfach genau dieser Schritt nicht stattfindet.

00:55:10: von wirklich ehrlich über Privilegien reden.

00:55:14: Und das eine ist, dass man teilweise genetische Komponenten mitbringt.

00:55:18: Oder dass man einfach irgendwie ... Es gibt kleine Kinder, sie sind mehr gut gelohnt.

00:55:23: Im Moment ist es einfach ein Ding.

00:55:25: Das kann man sich nicht aussuchen.

00:55:26: Das ist lustig!

00:55:29: Und das Genetische, was mitbringst du?

00:55:32: überhaupt nichts dafür?

00:55:35: Wie bist du in deinem Herkunftsszenario?

00:55:38: Was erfährst du an verletzten Traumassen?

00:55:41: Wenn man dort kann ... Es hat mir gefallen, wie du es machst mit dem schrägen Haus.

00:55:47: noch mehr sichtbar machen, was es für Menschen bedeutet, die das Fundament nicht haben.

00:55:52: Wo Traumatas aus der Kindheit haben.

00:55:56: Und dann ziehen sie z.B.

00:55:58: Kindergrosse oder tun einfach ihr Leben irgendwie eine Bewältigung ... Hey!

00:56:03: Das ist so eine andere Arbeit denn?

00:56:05: Ja.

00:56:07: Und das muss noch viel mehr sichtbar sein.

00:56:09: Ich finde es so super schön, wie du das sagst!

00:56:12: Das sind alte Studie aus dem Jahr zweitausig, aber wir reden irgendwie von forty-f vierzehn Prozent, die sicher eine Bindung erfahren haben.

00:56:19: Der grosse Teil der Leute hat eben ein Schiefshouse oder einen Zumpfen geboten und dann gibt's verschiedene Ausprägungen.

00:56:26: Ich glaube, dass man sich einmal bewusst wäre.

00:56:28: Man hat immer das Gefühl, die meisten laufen zu können und man ist alleine und sagt, es sei im Fall ... dass unsere Gesellschaft uns auch dazu erzielt.

00:56:39: Ich sage viele in meinen Vorträgen, der Kapitalismus findet unsichergebundene Leute super!

00:56:44: Weil dann kauft man nämlich Sachen wenn man unsicher ist oder dann kauf man Produkte?

00:56:48: Oder man fühlt sich irgendwie unbefriedigt und man hat aber nicht so ein gutes Verhältnis zu Menschen weil man die eher als Gefahr gelernt hat.

00:56:56: Und dann konsumiert man anstatt Beziehungen zu konsumieren.

00:57:00: Dann ist es klar warum es immer strenger wird in diesem Sicherheitsblieben oder ob ich meine, vor Jahren konnte man sich mit einem lohnen.

00:57:10: Ich finde überhaupt nicht, dass das immer der Mann hätte müssen sein.

00:57:12: Das ist gar nicht meine Haltung, aber es ist eine Realität, dass es gegangen ist und es gab auch Ressourcen für die Personen, die den Ziegsarbeit übernehmen konnten.

00:57:20: Heute kann man ja nicht einfach sagen, beide gehen zu ca.

00:57:23: fünfzig Prozent arbeiten – in vielen Prüfen langen das nicht.

00:57:26: Und es ist einfach auch eine Realitäts- oder wenn ich von einem strengen Arbeitstag nach Hause komme, dann noch super verfügbar irgendwelche Bedürfnisse des Kindes sehe.

00:57:34: Oder noch

00:57:34: Beziehungsinseln?

00:57:36: Ja!

00:57:36: Und

00:57:36: dann noch Sex haben ...

00:57:40: Und Zeit natürlich für Süssere.

00:57:41: Wenn man es auch noch

00:57:43: gut aussieht ... Ich meine, du hast gerade direkt ins Bett, aber du bist schon vom Gedanken her erschöpft.

00:57:49: Das müssen wir uns bewusst machen und dass die Gegebenheiten nicht da sind.

00:57:57: Es ist

00:57:57: sehr wichtig wie ich sage immer den Kapitalismus nähert sich daran, dass mir das Gefühl hat, wir genügend nicht.

00:58:05: und zwar in jedem Lebensbereich.

00:58:08: Und wenn man sich das bewusst ist, kann man sich gleich nicht draus nehmen, weil wir sind ein Teil.

00:58:14: Aber ich finde allein schon, dass ich ordne und darüber zu reden öffentlich ... dass der Kapitalismus sich nähert an unserer Unsicherheit, an unserem nicht-bunden-Sie, an unseren Ängsten.

00:58:30: An unserem ganzen Struggle, den wir haben, nährt sich das und es werden Menschen unglaublich reich.

00:58:38: Oder wie wir das so haben?

00:58:40: Ich finde das so wichtig.

00:58:42: zum Wissen!

00:58:43: Und

00:58:43: ich finde sie schon beeindruckend, wie ihr selbst ... erhalten diese Systeme, also auch die patriarchale System.

00:58:50: Wie oft ich mich selbst fühle und denke... Das ist jetzt nicht wahnsinnig feministisch!

00:58:55: Und dann hat man das Gefühl, ah, da ist patriarchal, das ändere ich jetzt.

00:58:59: «Misch, da bin ich immer wieder in eine Patrache, aber auch in andere Türen rein.

00:59:03: Aber es ist ja wieder ein Patrachat dahinter.».

00:59:05: Und das zu wissen oder auf einer feministischen Seite zu sagen «Hey, das gehört auch dazu, dass man eben immer wieder falsche Türe hinein schalbt» und denkt «Ah, hier bin ich angekommen», dann nuschelt man etwas um die Anschütte wie der Patracher als Zimmer.

00:59:18: Dann muss man ihn wieder rausnehmen.

00:59:20: Ich glaube, es gehört einfach dazu, wenn Menschen einen Muster ändern wollen.

00:59:24: Dann sind sie ganz viel Energie investieren Das Gleiche wie zu einem anderen Gewand.

00:59:29: Und das ist dann auch frustrierend, wenn man denkt, jetzt habe ich so viel ... Was haben die Künste?

00:59:34: Weil sie nicht mehr rauchen und der Firma einfach übermässig spart!

00:59:37: Es sind beide irgendwie nicht so der Hit.

00:59:39: Dann merkt man, nein, es bin ich wieder in einen Extrem gelandet.

00:59:43: Und dort mache ich ... Das ist eigentlich eines meiner Hauptthemen meiner Arbeit.

00:59:47: Die liebevollen Anteile, die dann so kommen und sagen, ja, du bist wieder ins falsche Zimmer gestürchelt.

00:59:55: Das ist ein Frust, aber es ist ... Das ist auch nicht so dramatisch.

00:59:58: Jetzt gehen wir wieder raus, oder?

01:00:00: Ich arbeite viel mit liebfühlen Tieren und die können nur da sein.

01:00:04: Die sind nur in Liebe voll trainiert.

01:00:05: Alles andere sehen sie gar nicht.

01:00:07: Und die haben nöchtlich gesagt, was würde jetzt ein liebevoller Artteil sagen über ... der Bock, den ich geschossen habe.

01:00:14: Das ist trotzdem ein Bock!

01:00:15: Es wird ja nicht besser, aber man muss noch nicht gemeinsam sein.

01:00:18: Ich

01:00:18: habe das Bild mit dem Radiosender oder Radio-Kritik und Radioangst.

01:00:23: Ich bin nicht genug.

01:00:26: Radio sollte optimieren.

01:00:28: Dann wäre das Radio mild.

01:00:30: Ich mag es mild so ... Hey, ist okay?

01:00:34: Bist du wieder in diesem Muster drin?

01:00:36: Ist

01:00:36: okay?!

01:00:37: Der Lebenssatz hat wieder reingekickt.

01:00:41: Genau das, was du schreibst.

01:00:43: Mit dem Liebenvollen und dort drin.

01:00:46: Das merke ich auch bei mir selbst.

01:00:48: Dort liegt unglaublich viel Entspannung.

01:00:51: Ich wollte gerade sagen ... Wenn ich die Kehrautopie noch mal bei weiterspannen?

01:00:57: Das ist schon erst in der Kehrevolution!

01:01:00: Und dort gibt es dann die ersten Momente, in denen ich die Hilfe habe mit der Assistenz.

01:01:05: Man hat das Wohnen und das heisst nicht im Invaliditätsversicherung und Krankenkassen, sondern ein Teilhabe-Kasse.

01:01:13: Man fragt nicht mehr, was falsch ist oder was für eine Belastung für das System bist, sondern was braucht man eigentlich, dass es dir gut geht?

01:01:22: Und so weiter spannen wäre ja dann das Entspannen ... Das, was Sie beide ausgeführt haben von der fachlichen Seite.

01:01:32: Okay, jetzt habe ich die Zeit, heute rauche ich zu ziehen.

01:01:35: Ich weiss, es ist ungesund.

01:01:37: Morgen gehe ich vielleicht eine Runde schwimmen und manchmal mache ich gar nichts.

01:01:41: Manchmal habe ich wieder einen inneren Stress, weil das so bin ich geprägt.

01:01:44: Und sodass liebevoll sie mit sich selbst sind ... Falls es mittlerweile leichter ist, älter zu sein oder Lebenserfahrung.

01:01:54: Oder einfach eine Antwort auf das Patriarchat von weisst du was?

01:01:58: Du kannst mich mal!

01:02:00: Ich habe genug von deinem

01:02:01: Stress.

01:02:02: Und dass du mir immer sagst, was nicht richtig ist an mir und was ich noch soll.

01:02:06: Das ist mein Widerstand.

01:02:07: Ich bin entspannt mit mir.

01:02:09: Es

01:02:10: ist vielleicht

01:02:11: auch ein Allachtenaktivismus.

01:02:13: Ja... Ich habe noch einen Bücher dabei.

01:02:16: Wir

01:02:16: sind nämlich schon am Schluss dieser Folge.

01:02:20: Megaschön, Yvonne.

01:02:21: Wirklich?

01:02:22: Danke vielmals!

01:02:24: Ich habe von Mariana Lecky das Buch Kummer aller Art.

01:02:32: Schön!

01:02:32: Ich nehme an meinen Bücher Tipps mit, gerade schon vorbereitet und manchmal ändere ich es wieder.

01:02:39: Und ich habe jetzt das Wie wieder geändert, darum habe ich zwischendrin noch etwas

01:02:42: googlede.

01:02:43: Weil man dieses Buch in Sinkhole ist ... Ist das eine Textesammlung oder Essaysammlung?

01:02:48: oder Kurzgeschichten-Sammlung, die zuerst in der Psychologie heute erscheinen.

01:02:54: Und es sind immer so Episoden.

01:02:57: Man sieht eben die Türen, die man aufmacht und dann sieht man diese Leben von diesen Menschen, wo sie etwas verbockt haben und dann aber irgendwie Trauer erleben oder sehr viel Freude.

01:03:08: Oder sie haben irgendwie eine Affäre oder sie sind immer alleine.

01:03:12: Und das ist halt so was Zärtliches!

01:03:15: Lecki schreibt mega so liebevoll.

01:03:18: Unglaublich

01:03:18: schön!

01:03:19: Und ist das ein, der geschrieben hat, was man von hier auch sieht?

01:03:22: Ja,

01:03:22: genau.

01:03:22: Das

01:03:23: ist auch so ein

01:03:24: Schiss.

01:03:24: Ich kann es mega ... Wir haben jetzt Sommer.

01:03:26: Wie wir merken

01:03:27: da

01:03:28: hinein.

01:03:29: Ich habe das als Body-Leck teuren können.

01:03:32: empfehlen.

01:03:33: Es kommt unter anderem im Psychoanalytiker vor, in dem sich plötzlich mit seinen eigenen Themen und eigenen Vergänglichkeiten, weil er alt wird muss, auseinanderzusetzen.

01:03:44: und was das auch so mit ihm macht ... Ja, auf jeden Fall meine Bodilektüren, mein Tipp.

01:03:49: Und ich finde es ein mega schönes Geschenk!

01:03:52: Und was ich noch sagen wollte?

01:03:54: Am Anfang haben wir so etwas gearbeitet.

01:03:57: Wie kommt man zur Psychologie als Buchhändlerin?

01:03:59: Zwischendurch kam man in den Sinn.

01:04:00: Letztens hat mich jemand auch gefragt, was Literatur kann.

01:04:09: Was Literatur oder so Bücher und Geschichten kann, ist Empathie stärker.

01:04:13: Man sieht in Leben einen, den man nicht selbst erlebt.

01:04:17: Es erweitert den Horizont.

01:04:21: Ich glaube, dass es darum schon Sinn macht, dass viele Kändlerinnen in psychologischen Sozialen gehen.

01:04:28: Wie man einfach weiss, ist man nicht die einzige Person.

01:04:31: Die Lebenswelt von einem Saber ist nicht die Einzige.

01:04:33: Es gibt so viel Geschichte und Erlebnis.

01:04:37: Ja,

01:04:38: das ist mein Tipp.

01:04:39: Das ist ein wunderschönen Tipp, den ich geliebt habe.

01:04:42: Und für alle, die immer wieder zu wenig Zeit haben, um diese Viertelstunden zu lesen.

01:04:49: Ich habe es als Hörbuch.

01:04:51: Und vor allem in der Zeit, an der ich die Kinder grosszogen habe, ist das für mich wirklich so viele Mal Wäsche und Geschirrspülenhausräume.

01:05:00: Alle das Repetitiven können ich ergänzen mit einem Hörbuch.

01:05:05: Das gibt's sogar auf Spotify zum Losen, also unbedingt machen.

01:05:10: Danke für das.

01:05:11: auch noch zu sagen.

01:05:12: Sehr viele Bücher, die ich hier empfehle, losse ich eben auch zum Haushalt oder alles was ... Wenn ich nicht gerne mache, dann lasse ich die Bücher dazu.

01:05:21: Sie hilft unglaublich!

01:05:23: Ich habe ein kurzer Gedanke aus der Praxis, an dem wir kommen, um Würdungen zu halten.

01:05:32: Ich glaube, dass es wahnsinnig etwas Schönes ist, wenn man merkt ... Man war bei Psychotherapie oder ist noch und hat dort viele Bewältigen für sich erarbeitet.

01:05:42: Oder im Coaching oder auch ganz ohne.

01:05:45: Und das Leben hat einem etwas aufgelegt, Energie braucht, wenn man sich die Zeit nimmt.

01:05:52: Das kann auch kurz sein zum Innenhalten und das Würde geben.

01:05:57: Und ich finde es persönlich ... Aber ich gebe das immer wieder weiter.

01:06:01: etwas Wahnsinniges Schönes, dass man sich auch irgendwie ein Ritual findet oder sich beschenkt und sich für die innere Arbeit von Entwicklung der Bewältigung fährt von vielleicht ganz viel Kerarbe gemacht oder ganz viel traurig.

01:06:24: Bei mir ist es so der Schmuck, dass ich hier das Herzlübe träge, die für diese wahnsinnige, strennende Zeit steht, in der mein Sohn vor zehn Jahren nicht mehr laufen konnte nach einem Obst.

01:06:34: Das ist für mich ein Moment, an dem ich mir das Herzleben poste und erinnert mich an die Arbeit, die ich geleistet habe.

01:06:41: Ich war innerlich auch in meiner Arbeit, weil ich aufhieltruhrig war.

01:06:46: Und mich berührt es immer wieder in der Praxis zu hören, was Menschen machen, so unterschiedlich.

01:06:52: Letztes Mal machte ich ein Feuer und habe einfach das Feuer angeschaut.

01:06:56: Es steht jetzt symbolisch für diesen Prozess oder jemand anderes ist wirklich mit Prosecco ansteuert?

01:07:02: Oder kann man ganz verschiedene Sachen ... Aber auch mal nicht nur was muss sich dann noch bearbeiten und anschauen, sondern hey!

01:07:11: Was hab ich da eigentlich für ... Was hab' ich da gewuppt?

01:07:15: Ja, mega wichtig.

01:07:16: Schön!

01:07:17: Für Schenkstichmangis auch?

01:07:19: Ähm

01:07:20: ja also die Bücher ist so etwas... Also gerade wenn ich jetzt im Studium oder wenn ich es streng hatte, dann habe ich mir nicht den Kopf zum Lesen.

01:07:26: und dann wie soll's wissen?

01:07:28: Ich kann am Samstagzeit zu meiner Bauhandel gehen.

01:07:31: das ist so... Das ist auch immer ein bisschen teuer aber es ist wirklich so, dass es so mega-megaschön und das ist dann einfach so einem erfüllten Tag.

01:07:39: uns belohnt mich dann auch ... Ich musste vier Wochen zusammenreissen und keine Zeit hatte.

01:07:44: Jetzt gehe ich mir ein Buch holen.

01:07:45: Das ist auch in einer Bibliothek schön, es muss überhaupt kein Kaufbuch sein ... Ich gehe gewünderlegen und schaue, mit was ich das nächste Wunderlesch

01:07:52: ein schönes Wort bringe.

01:07:53: Gewünderleit habe

01:07:54: ich

01:07:55: gerade nicht verliebt.

01:07:57: Ich habe mich gebürtet.

01:07:59: Ich kann mich auch schon verlieben in dieses Wohlfühl.

01:08:02: Also den Begriff des Wohlgefühls ist sehr schön.

01:08:06: Ich werde hier auch das mitnehmen.

01:08:08: Magst du eine Karte zum Abschluss?

01:08:09: Sehr

01:08:10: gerne.

01:08:10: Ich nehme diese.

01:08:14: Ah!

01:08:14: Das passt jetzt gut auf welche Lege.

01:08:16: Welche von deinen Leistungen bist du stolz?

01:08:18: Oh wow!

01:08:19: Wie sie sind.

01:08:20: Das ist die Idee, dass ich eine Antwort geübt habe.

01:08:26: Ich glaube, ich bin immer wieder stolz darauf, wenn es mir wie gelingt zur Ruhe zu kommen.

01:08:34: Also das klingt so unspektakulär, aber auch weil ich selbst ein Arde heisse.

01:08:37: Ich finde die Welt so faszinierend und würde am liebsten in der Welt unterwegs sein.

01:08:43: Und so die Momente immer wieder zu merken, ich brauche diese Pausen.

01:08:46: Ich brauche sie zur Zeit um sich hergeräumt zu lernen und irgendwas machen, das eigentlich nichts ist aber mehr beschäftigt.

01:08:54: Das ist etwas, was mir sehr schwerfällt, lange sehr schwergefallen ist.

01:08:57: Dann kann man sagen, du hattest wieder ein Gerümscheltag und dann ... So

01:09:02: schönes Morgen!

01:09:05: Das mache mich mega stolz, damit wir merken können, ob da verändert sich etwas.

01:09:13: Ich bin schon häufig stolz, aber auch stolz darauf, dass ich checkt habe für wie viele Zeug ich gar nicht so viel kann.

01:09:21: Und wo ich dankbar bin und vielleicht weniger stolz einfach die Sachen mitbekommen habe.

01:09:27: Da hatte ich einfach so Glück.

01:09:29: Ich will von meinem Rucksack meiner Wandergruppe mitgeben.

01:09:34: Es hat soviel Schönes drin.

01:09:36: Ich gebe gerne noch etwas aus meinem Ruckensack.

01:09:39: Nicht so einen grossen Rucksack hat oder vielleicht nicht so ein hilfreicher Pakt.

01:09:43: Danke.

01:09:43: Das ist

01:09:47: wahnsinnig schön!

01:09:48: Liebe Stefanie, danke vielmals.

01:09:51: Sehr gerne, danke euch.

01:09:53: Danke vielmals!

01:09:54: Es wird mich

01:09:54: fest berührt und ich hätte noch eine Frage stellen

01:09:59: dürfen,

01:09:59: weil ich weiss, dass es immer wieder Leute sagen, mir zu ausschwerden, auf was ich stolz bin.

01:10:05: Es ist etwas, das ich immer wieder gehöre an Workshops oder bei mir in der Praxis.

01:10:09: Was ist deine Antwort darauf, wenn dir jemand sagt?

01:10:14: Ich glaube dann würde ich auch wieder ... Finde ich spannend.

01:10:18: Wieso ist das so schwierig und wo ist die Messlatte von diesem Stolz?

01:10:24: Und vielleicht wollen wir diese ein wenig runterholen.

01:10:26: Vorher dachte ich, dass es mit den Ritualen oder einfach am Abend auf der Beckante sitzen kann und sagen, wir haben alle ins Becken gearbeitet Super, sich selber auf die Schulter klopfen.

01:10:36: Das klingt so nach wenig und manchmal ist es furchtbar viel.

01:10:41: Dort würde ich an dieser Messlatte arbeiten und sagen ... Ich sehe ganz viele Dinge, bei denen ich stolz bin für dich.

01:10:47: Yes!

01:10:47: Und wenn man sagt zu den Leuten, das Ziel ist einfach nicht über einen Schnappen oder kann stolz sein?

01:10:52: Ja, ja.

01:10:54: Danke vielmals.

01:10:55: Danke für dieses schöne Gespräch.

01:10:57: Danke euch, die zugelassen

01:10:59: sind.

01:10:59: Danke Sarah.

01:11:01: Danke Stefanie.

01:11:01: Wir

01:11:02: haben uns Sorgen und schauen, dass wir viele Momente von Wohlung waren.

01:11:06: Wolls sind!

01:11:07: Und grümschen auch!

01:11:08: Und gewunderbar sein!

01:11:11: Gewünderlen!

01:11:12: Tschau miteinander!

01:11:19: und schreiben uns gerne Eure Ideen und Feedback auf

01:11:32: Insta,

01:11:33: etwa Frauenzentrale.

01:11:34: Es würde uns freuen wenn ihr den Podcast abonniert und bewertet.

01:11:40: Danke!

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